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Termpaper, 2001, 10 Pages
Author: Daniela Lange
Subject: Nursing / Foster Care Management / Social Services
Details
Tags: Sozial-, Gesundheitswesen
Year: 2001
Pages: 10
Grade: 2,0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-29720-2
File size: 209 KB
Aufgabe der Hausarbeit lautete: Welche Folgen hat die Einführung eines flächendeckenden Entgeltsystems, welches ausschließlich auf Fallpauschalen beruht, im Krankenhausbereich? Erötern Sie die Folgen generell als auch die besonderen Aspekte bei der Einführung von DRGs!
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Excerpt (computer-generated)
Sozial- und Gesundheitswesen
von: Daniela Lange
4. Semester
Inhaltsverzeichnis
EINLEITUNG 1
1 FALLPAUSCHALE 2
1.1 DEFINITION 2
1.2 WELCHE BEDEUTUNG HAT DAS FALLPAUSCHALENSYSTEM? 2
1.2.1 Vorteile 2
1.2.2 Nachteile / Bedenken 3
1.3 BEURTEILUNG 3
2 DIAGNOSIS RELATED GROUPS (DRG’S) 4
2.1 DEFINITION DRG’S 4
2.2 WELCHE FOLGEN HAT DIE EINFÜHRUNG DER DRG’S? 4
2.3 BEWERTUNG DER DRG’S 5
3 ZUSAMMENFASSUNG 6
LITERATURVERZEICHNIS III
Einleitung
Das gegenwärtige Vergütungssystem in Krankenhäusern beruht auf dem Gesetz zur wirtschaftlichen Sicherung der Krankenhäuser und zur Regelung der Krankenhauspflegesätze (Krankenhausfinanzierungsgesetz – KHG). Der §1 KHG beschreibt den Zweck dieses Gesetzes als die: „ ... wirtschaftliche Sicherung der Krankenhäuser, um eine bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit leistungsfähigen, eigenverantwortlich wirtschaftenden Krankenhäusern zu gewährleisten und zu sozial tragbaren Pflegesätzen beizutragen“. 1 Grundlage in der Krankenhausfinanzierung ist das duale Finanzierungssystem für die im jeweiligen Landes-Krankenhausplan aufgenommenen Krankenhäuser, welches in Investitionskosten und Betriebskosten unterscheidet. Die Investitionskosten werden durch die öffentliche Hand finanziert und die Betriebskosten werden in Form von Pflegesätzen von den Krankenkassen erstattet. Dies entspricht dem Selbstkostendeckungsprinzip. Jedoch wird seit dem 01.01.1996 kein einheitlicher Pflegesatz mehr zwischen den Krankenhaus- trägern und den Krankenkassen verhandelt, sondern verschiedene Formen leistungsgerechter Entgelte.2 Dazu gehören die Fallpauschalen, Sonderentgelte, Abteilungspflegesätze, Basispflege- sätze und Selbstbeteiligungen der Patienten (Eigenbetrag an max. 14 Tagen Krankenhausaufenthalt pro Jahr). Bindend ab dem Jahr 2004 wird es für die deutschen Krankenhäuser ein neues Preissystem geben. Ab diesem Zeitpunkt werden die Krankenhäuser ihre Behandlungen mit Pauschalpreisen abrechnen. Um den Krankenhäusern den Einstieg in das neue System zu erleichtern, erfolgt der Wechsel in mehreren Stufen. Ab 2003 können die Kliniken bereits freiwillig die Fallpauschalen einführen. 3 Diese Hausarbeit zeigt Folgen der Einführung eines flächendeckenden Entgeltsystems im stationären Bereich mit besonderem Aspekt auf die Diagnosis Related Groups (DRG’s).
1 Fallpauschale
1.1 Definition
Fallpauschalen beruhen auf einem Klassifikationssystem von Behandlungstypen im Krankenhaus. Medizinisch vergleichbare Fälle werden in „Fallgruppen“ zusammengefasst und deren stationäre Behandlung in Pauschalen vergütet. In der Bundespflegesatzverordnung werden für diese typischen Fälle Punktzahlen vergeben, welche auf Landesebene in Verhandlungen zwischen Krankenkassen und Krankenhäusern in Geldeinheiten umgesetzt werden. Alle dem Einzelfall zurechenbaren Kostenarten (Diagnose, Therapie, Pflege, Unterbringung, Verpflegung, Verwaltung usw.) sind in diese Fallpauschalen integriert.4 Für ein Krankenhaus bedeutet dies eine fest vereinbarte Pauschalzahlung, unabhängig vom zeitlich stationären Aufenthalt und unabhängig vom Aufwand bei Behandlung und Pflege im Einzelfall.
1.2 Welche Bedeutung hat das Fallpauschalensystem?
1.2.1 Vorteile
Vom Grundsatz her soll mit einer Fallpauschale eine komplette stationäre Behandlung bezahlt werden, die von der Aufnahme des Patienten bis zu dessen Entlassung alle Leistungen einschließt. Die Leistungen im stationären Bereich werden messbar, transparent und vergleichbar. Gerade die Transparenz bei Vergütungen nach einheitlichen Pauschalen wird Effizienzunterschiede deutlich machen. Bislang wurde die Krankenhausleistung nach der Anzahl der Pflegetage berechnet. Ein internationaler Vergleich ergab, dass die deutschen Patienten im Gegensatz zu anderen Ländern eine höhere Verweildauer aufzeigten. Mit der zukünftigen Abrechnung auf der Grundlage von Pauschalpreisen soll die Wirtschaftlichkeit verbessert werden, um somit auch die Verweildauer der Patienten zu verkürzen. Somit werden neue Einsparungspotentiale in Krankenhäusern erkannt und können effizient genutzt werden. Der medizinische Bereich eines Krankenhauses trägt in Zukunft mehr Verantwortung für das finanzielle Ergebnis. Somit müssen auch Ärzte und Pflegepersonal nach betriebswirtschaftlichen Kriterien handeln. Der wirtschaftliche und damit auch finanzielle Profit hängt entscheidend von den Fähigkeiten des Krankenhausmanagements ab. Somit wird natürlich ein Wettbewerbsdruck unter den Krankenhäusern entstehen. Eine positive Folge daraus wäre eine Verbesserung der medizinischen Betreuung. Qualität wird anstatt der Dauer des Aufenthaltes im Vordergrund stehen. Ein flächendeckendes Vergütungssystem für die Krankenhäuser in Deutschland wird die Transparenz der Leistungen erhöhen und die begrenzten Mittel leistungsgerechter verteilen.
1.2.2 Nachteile / Bedenken
[...]
1 § 1 Abs. 1 Satz 1 KHG. Zitiert von Quelle im Internet. Online im Internet: http://www.bmgesundheit.de/rechts/gkv/kfina/krfinanz.htm (Stand 18.11.01)
2 Vgl. Wertgen, Thomas: Studienbrief Sozial- und Gesundheitswesen I, Riedlingen 2001, S. 74.
3 Vgl. WDR online, Zitiert von Quelle im Internet. Online im Internet: http://online.wdr.de/online/gesundheit/krankenkassen_defizit/fallpauschale.phtml (Stand 18.11.01)
4 Vgl. Wertgen, Thomas: Studienbrief Sozial- und Gesundheitswesen I, Riedlingen 2001, S. 75.
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