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Autor: Julia Scholz
Fach: Musikwissenschaft
Details
Jahr: 2004
Seiten: 14
Note: Beratungsbesuch, o. A.
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 251 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-29722-6
2. Stunde aus der Unterrichtsreihe: Kennen lernen des ersten Frühling-Satzes aus Antonio Vivaldis Vier Jahreszeiten und ganzheitliche Erfahrung der Musik durch Hören, Malen, klangliche Gestaltung und Bewegung. 3./4./5./6. Klasse
Textauszug (computergeneriert)
Begegnung mit dem ersten Frühlings-Satz aus
Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“
von: Julia Scholz
1. Thema der Unterrichtsreihe
2. Aufbau der Unterrichtsreihe
2.1 Auflistung der Stundenthemen
2.2 Anmerkung zur Unterrichtsreihe
3. Didaktischer Schwerpunkt der Unterrichtsstunde
3.1 Sachstruktur
3.2 Didaktische Strukturierung
4. Übergeordnete Aufgabe und Teilaufgaben im Sinne von Lernanforderungen und Lernmöglichkeiten
4.1 Übergeordnete Aufgabe
4.2 Teilaufgaben
5. Lernvoraussetzunge n der Schüler und Schülerinnen bezogen auf die Teilaufgaben
5.1 Interesse an den Aufgaben
5.2 Fähigkeit zum Lösen der Aufgaben
6.Verlaufsplan der Unterrichtsstunde
7. Literatur
8. Anhang
8.1 Gedicht nach dem Sonett von Antonio Vivaldi
8.2 Bildkarten
1. Thema der Unterrichtsreihe
Kennen lernen des 1. Satzes des „Frühlings“ aus Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ und gestaltende Umsetzung des Werkes durch Malen, klangliche Gestaltung und Bewegung . 2. Aufbau der Unterrichtsreihe
2.1 Auflistung der Stundenthemen Immer Thema + Intention !
2.1.1 Erste Begegnung mit dem1. Satz aus „Der Frühling“ aus Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ über das Malen zur Musik. 2.1.2 Kennen lernen des Liedes „Der Frühling“ und musikalische Auseinandersetzung mit dem Sonett „Der Frühling“ von Antonio Vivaldi durch klangliche Gestaltung mit Instrumenten, um ein Hörspiel aufzunehmen. (3 Unterrichtsstunden) 2.1.3 Zweite Begegnung mit dem 1. Satz aus „Der Frühling“ aus Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“: Erkennen und Zuordnen der musikalisch dargestellten Naturphänomene zum Erstellen einer Hörpartitur unter Berücksichtigung des formalen Ablaufs. (2 Unterrichtsstunden) 2.1.4 Musikalische Auseinandersetzung mit dem 1. Satz aus „Der Frühling“ aus Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ durch Bewegung / Tanz mit Bändern.
2.2 Anmerkung zur Unterrichtsreihe
Unterrichtsgegenstand soll das Erarbeiten des Werkes „Der Frühling“ von Antonio Vivaldi sein. Die von mir gewählten verschiedenen Zugänge zu diesem Werk lassen sich daraus erklären, dass Musik die Schüler und Schülerinnen ganzheitlich ansprechen soll und daher über verschiedene Zugangswege erfolgen muss. Der 1. Satz wurde nicht nur aus der chronologischen Abfolge, sondern wegen der, m. E. auch für musikalische unerfahrene, gut hör- und nachvollziehbaren Naturereignisse (Vögel, Wasser, Wind, Gewitter) gewählt. Das Stück passt gut in die bald kommende Jahreszeit. Bereits jetzt nehmen die Schüler und Schülerinnen bewusst und unbewusst die ersten Boten des Frühlings wahr. Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung des Unterrichtsgegenstandes liegt zum einen in der Popularität des vorliegenden Werkes (z.B. Werbung) zum anderen darin, dass die moderne Musik auf den Erkenntnissen der klassischen Werke basiert. Hier bietet sich eine Möglichkeit, den Schülern und Schülerinnen Zugang zur klassischen Musik zu verschaffen. Der Zugang soll möglichst allen Kindern ermöglicht werden. Aus diesem Grund habe ich folgende unterschiedlichen Zugangswege gewählt:
- Malen zur Musik,
- mit Stimme und Instrumenten Musik machen,
- sich mit der formalen Struktur beschäftigen,
- sich dem „Programm“ zu widmen.
Dabei steht der erste Satz aus „Der Frühling“ exemplarisch für programmatische Musik und Tonmalerei in der Musik.
3. Didaktischer Schwerpunkt der Unterrichtsstunde
3.1 Sachstruktur
Die Vier Jahreszeiten („Le quattro stagioni“) sind die ersten vier von zwölf als Op. 8 erschienenen Konzerte von Antonio Vivaldi (1678-1741), die 1725 unter dem Titel „Il cimento dell’ Armonia e dell’ Invenzione (Der Wettstreit zwischen Harmonie und Einfall“ von Le Cene (Verleger, Amsterdam) herausgegeben wurden1. Sie sind dem böhmischen Grafen Venzislav von Morzin gewidmet, einem Gönner Vivaldis. Den ersten vier Konzerten, den „Vier Jahreszeiten“ (Frühling, Sommer, Herbst und Winter) wurde jeweils ein Sonett vorangestellt. Man vermutet, dass Vivaldi diese Gedichte selbst verfasst hat. Das erste ist mit „Primavera“ überschrieben und schildert den Frühling mit einer bildhaften Lyrik. Vivaldi kennzeichnet den Anfang der Zeilen mit Großbuchstaben, die auf entsprechende Stellen in der Partitur hinweisen, wo diese Bilder mit musikalischen Mitteln hörbar gemacht werden. Hier das erste Sonett in deutscher Übersetzung:
[...]
1 Vgl. : http://www.klassik.com
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