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Lesson Plan, 2004, 19 Pages
Author: Sandra Kaske
Subject: Biology - Human Biology
Details
Tags: Neurophysiologie/, Reizweiterleitung, Unterrichtsentwurf)
Year: 2004
Pages: 19
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-31138-0
File size: 395 KB
Ein ausführlicher gelungener Entwurf mit allen Analysen.
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Excerpt (computer-generated)
Unterrichtsentwurf anlässlich eines Unterrichtsbesuches
gemäß § 9 PVO- Lehr II
Klasse: R 8
Fach: Biologie
Thema der Unterrichtseinheit: Das Nervensystem des menschlichen Körpers
Thema der Unterrichtsstunde:
Reizweiterleitung durch Nervenzellen
Stellung der Stunde in der Unterrichtseinheit
- Unser Nervensystem – Zentralnervensystem und peripheres Nervensystem (1 Std.)
- Reiz-Reaktionsschema (1 Std.)
- Reizweiterleitung durch Nervenzellen (1 Std.)
- Synapsengifte (1 Std.)
- Das Rückenmark – Schaltzentrale für Reflexe (1 Std.)
- Halte deine Nerven gesund (1 Std.)
1 Zur Situation der Lerngruppe und zur Lernausgangslage
Seit dem Februar 2004 unterrichte ich die Klasse R 8 im Rahmen meines Ausbildungsunterrichts im Fach Biologie eigenverantwortlich. Die Lerngruppe besteht aus 14 Mädchen und 9 Jungen. Der Biologieunterricht wird in den 8. Klassen in einem Umfang von zwei Wochenstunden erteilt.
Die Atmosphäre in dieser Klasse zeichnet sich durch eine hohe Lernbereitschaft und Lebendigkeit aus, obwohl sich die Schülerinnen und Schüler in der Pubertät befinden und es als Folge dieser (jedoch eher selten) zu Ablenkungen im Unterrichtsgeschehen kommen kann. Das Interesse am Biologieunterricht und hier vor allem an humanbiologischen Themen ist sehr groß.
Es hat sich sehr schnell ein sehr gutes Vertrauensverhältnis zwischen den Schülerinnen und Schülern sowie meiner Person eingestellt, welches sich anhand fachbezogener aber auch fachexterner Belange ausmachen lässt und welches sich positiv auf das Unterrichtsgeschehen auswirkt. Das Klassenklima wie auch die Interaktion zwischen den Schülerinnen und Schülern ist angenehm.
Gruppen- bzw. Partnerarbeiten werden auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler sowie im Hinblick auf Unterrichtsstörungen zumeist in geschlechtshomogenen Gruppen durchgeführt, welche jedoch zeitweise von mir in geschlechtsheterogene Gruppen verändert werden, damit sie ihre Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit schulen und sich flexibel zeigen. Das Sozialverhalten der Klasse lässt sich als hilfsbereit und kooperativ bezeichnen.
Die Schülerinnen und Schüler sind an die verschiedenen Arbeits- und Organisationsformen wie Stuhlkreis, Stuhlhalbkreis, Stehhalbkreis, Partner- und Gruppenarbeit sowie die Arbeit an Stationen gewöhnt, so dass es während der unterschiedlichen Arbeits- und Organisationsformen innerhalb der Unterrichtsstunde voraussichtlich zu keinen Schwierigkeiten kommen wird.
Auffällig ist, dass sich einige Schülerinnen nur äußerst selten unaufgefordert am Unterricht beteiligen, sich jedoch im schriftlichen Bereich durch sehr gute Leistungen auszeichnen. Mit Hilfe der Gruppenarbeit erhalten u. a. diese Schülerinnen die Gelegenheit einen Beitrag in mündlicher Form zum Unterrichtsgeschehen zu liefern, indem sie ihre schriftlichen Ergebnisse der Klasse präsentieren.
Besonders XX und XX tragen durch ihre engagierte mündliche Mitarbeit zum Unterrichtsgeschehen bei. Sie schaffen so durch Fragen zu für sie unerklärlichen biologischen Phänomenen immer wieder neue Ansatzpunkte für die Weiterarbeit.
Dagegen zeigen sich XX und XX zeitweise desinteressiert und weisen nur unzulängliche Ergebnisse im mündlichen sowie schriftlichen Bereich auf. Demzufolge fiel die Entscheidung der Arbeits- und Sozialform auf eine qualitativ und quantitativ differenzierte Gruppenarbeit, damit sowohl leistungsstärkere als auch schwächere Schülerinnen und Schüler gefordert und nicht überfordert werden und so zu individuellen Erfolgserlebnissen gelangen.
Innerhalb der vorangegangenen Stunden wurde zunächst das Augenmerk auf das Nervensystem des Menschen und die Einteilung in das periphere und Zentralnervensystem gelegt. Die Schülerinnen und Schüler verfügen bereits über die Kenntnis von Nervenzellen, kennen jedoch noch nicht den genauen Aufbau. Sie sind in der Lage ein einfaches Reiz- Reaktionsschema zu benennen und erläutern.
2 Fachliche Vorgaben
[...]
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