Autor: Anne Wolkodaw
Fach: Touristik / Tourismus
Details
Jahr: 2004
Seiten: 30
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 20 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 727 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-31687-3
Textauszug (computergeneriert)
Semesterbegleitarbeit
Billigflieger contra traditionelle Airlines
Vorgelegt von:
Anne Wolkodaw
Studiengang: Internationales Tourismusmanagement
EMA 2003
Am EBC Jena
Fach: Tourismus Grundlagen
Eingereicht am: 29.01.2004
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 2
2. Fluggesellschaften 3
2.1. Linienfluggesellschaften 3
2.2. Charterfluggesellschaften 3
2.3. Low Cost Airlines 4
3. Low Cost Airlines 5
3.1. Begriff 5
3.2. Geschichte 5
3.3. Kostenkonzept 6
3.3.1. An Board 6
3.3.2. Am Boden 8
3.3.3. Marketingstrategie 9
3.4. Worauf man als Verbraucher achten sollte 10
3.5. Fluggesellschaften 11
3.5.1. Allgemein 11
3.5.2. Sonderling Air Berlin 11
3.6. Kunden 13
3.6.1. Entscheidungskriterien 13
3.6.2. Businesskunden 14
3.7. Billigflieger goes Privatjet 14
4. Vergleich Low Cost Airlines und traditionelle Fluggesellschaften 17
4.1. Prognosen 17
4.2. Preisentwicklung vor dem Flug 18
4.3. Sitzabstände 19
4.4. Entschädigungen und Stornoregelungen 19
4.5. Sicherheit 20
4.6. Im Reisebüro 20
5. Fazit 22
6. Anhang 23
7. Quellen- und Literaturverzeichnis 26
1. Einleitung
Seit einigen Jahren ist der Flugmarkt im Wandel. Neben den alt bekannten Airlines traten neue Gesellschaften mit neuen Konzepten auf die Bildfläche. Ob privat oder beruflich; jeder ist schon einmal über sie gestolpert, die sogenannten Billigairlines.
Aus diesen Gründen hat man heute die Wahl der Qual zwischen verschiedensten Airlines, mit verschiedensten Servicekategorien und einem sehr unübersichtlichen Preisgewirr. So kann ein Flug in diesem Moment sehr günstig sein und bei einer anderen Vertriebsstelle oder zu einen anderen Zeit dann wesentlich teuer oder billiger.
In dieser Arbeit möchte ich dieses Durcheinander entwirren und eine grobe Übersicht über das Preis – Leistungs- Verhältnis geben.
Genauer heißt dies, dass zunächst die Arten von Fluggesellschaftarten allgemein charakterisiert werden sollen.
Im Anschluss sollen die Low Cost Carrier besondere Beachtung finden. Es sollen Fragen beantwortet werden, wie z. B. warum sie so billig sein können, ob sie es auch wirklich sind oder worauf man beim Buchen besonders achten sollte.
Zum Schluss möchte ich einen kurzen Vergleich zwischen den traditionellen Fluggesellschaften und den Billigfliegern führen.
Diese Arbeit soll dazu dienen, den derzeitigen Flugmarkt in einer kurzen Form überschaubar zu machen.
2. Fluggesellschaften
2.1. Linienfluggesellschaften
Die Linienfluggesellschaften haben sich hauptsächlich auf die Geschäftsreisenden ausgerichtet. Organisiert sind sie in der IATA (International Air Transport Association)1.
In den Linienfliegern findet man in der Regel 3 Klassen des Komforts vor. Die Economyclass, im Volksmund auch Holzklasse genannt, ist dabei die Unterste. In der Mitte findet man die Businessclass mit mittelmäßigem Komfort vor. Am exklusivsten reist man aber in der First - Class.
Unterschiede finden sich vor allem in den Sitzabständen, den Sitzbreiten und dem Service. So muss man z.B. in der Economy die Knie einziehen und mit der Plastikgabel die Folie vom Sandwich aufreißen, wogegen man in der ersten Klasse die Beine lang macht und von Porzellantellern Gourmetküche genießt.
Des weiteren werden bei den Linienfliegern in der Regel two – way – Tickets vertrieben. Das heißt wenn man einen Flug bucht bekommt man immer den Rückflug mit dazu. Diese Tickets sind im Internet, in den Reisebüros, sowie an den Hotlines der Gesellschaften und an den Schaltern in den Flughäfen erhältlich.
2.2. Charterfluggesellschaften
Die Chartergesellschaften konzentrieren sich fast ausschließlich auf die Ferienreisenden. Die Charterflüge sind dabei an bestimmte Reiseleistungen, wie z. B. die Pauschalreise gebunden. Dies dient zum Schutz der Linienfluggesellschaften, denn damit wird verhindert, dass die Passagiere der Linienflieger auf die billigeren Chartermaschinen umsteigen. Entstanden ist dieses System Ende 1955.2
Daraus folgt also, dass hier nicht wie bei den Linienfluggesellschaften Einzelsitzplätze vertrieben werden, sondern Sitzplätze in großen Kontingenten über die Reiseveranstalter von den Passagieren gebucht werden. Da einige Chartergesellschaften auch Linienrechte besitzen, kommt es aber auch vor, dass man noch einzelne letzte Plätze last minute in einer Chartermaschine buchen kann.
In den Flugzeugen der Chartergesellschaften findet man in der Regel zwei Komfortklassen vor. Zum einen die Economy - Class und zum anderen die First - Class.
Dadurch dass die Tickets mit anderen touristischen Angeboten gekoppelt sind, werden fast ausschließlich two – way – Tickets vertrieben. Ausnahme bilden hier die schon oben erwähnten last minute Tickets.
2.3. Low Cost Airlines
Die Low Cost Airlines erschließen ein neues Segment des Luftverkehrmarktes. Sie bieten nationale und internationale Flüge zu einem bezahlbaren Preis. Dadurch ist für eine neue Kundengruppe das Fliegen erst interessant geworden. Es sind diejenigen, die in eigener Regie reisen und dafür auch nicht mehr als unbedingt nötig bezahlen möchten. Des weiteren wird den Menschen, die zu weit weg von zu Hause leben, eine Möglichkeit geboten die Heimat öfter als nur zu Weihnachten anzusteuern. Diese Gruppe wird als VRF´s bezeichnet, die „Visiting Relatives And Friends“3.
In den Billigfliegern reist man ausschließlich in der Economy - Class. Auf jedweden Luxus muss man verzichten.
Die Tickets können schwerlich im Reisebüro gebucht werden. In der Regel werden Sie im Internet oder über die Hotlines der einzelnen Fluggesellschaften gebucht. Darüber hinaus werden nur one - way Tickets ohne direkte Anschlussflüge angeboten.
[....]
1Vgl. Mundt, Einführung in den Tourismus, S.256 f. Verlag Oldenbourg
2 vgl. Mundt, Einführung in den Tourismus, S.268 f. Verlag Oldenbourg
3 vgl. Heiner Siegmund; fvw spezial 13.06.03
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