Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Sozialpädagogische Familienhilfe und die Beziehung des Familienhelfers zu der Fa... close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Sozialpädagogische Familienhilfe und die Beziehung des Familienhelfers zu der Familie

Scholary Paper (Seminar), 2004, 23 Pages
Author: Melanie Winzer
Subject: Social Pedagogy / Social Work

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2004
Pages: 23
Grade: 2
Bibliography: ~ 7  Entries
Language: German
Archive No.: V31797
ISBN (E-book): 978-3-638-32696-4

File size: 254 KB


Excerpt (computer-generated)

Sozialpädagogische Familienhilfe und die Beziehung
des Familienhelfers zu der Familie

von: Melanie Winzer

 


Inhalt

1 Einleitung 3

2 Begriffsbestimmungen und Vorbemerkungen 4

3 Sozialpädagogische Familienhilfe 4

3.1 Entstehungsgeschichte 4
3.2 Aufgaben, Organisation und Methoden 5
3.3 Vor- und Nachteile der Sozialpädagogischen Familienhilfe 8

4 Die Beziehung des Familienhelfers zu der Familie 9

4.1 Anforderungen an die Qualifikation des Familienhelfers 9

4.1.1 Berufserfahrene Fachkräfte mit Zusatzqualifikation 10
4.1.2 Fachkräfte ohne Zusatzqualifikation 10
4.1.3 Ehrenamtliche Fachkräfte 11
4.1.4 Ehrenamtliche Laienkräfte 11

4.2 Anforderungen an die Persönlichkeit des Familienhelfers 11

4.2.1 Beziehungsfähigkeit 11
4.2.2 Vorbild und Identifikation: Lernen am Modell 13
4.2.3 Geduld und Zuverlässigkeit 14
4.2.4 Kooperationsbereitschaft 14
4.2.5 Der Familienhelfer als Wegbegleiter 15

4.3 Balance von Distanz und Nähe 16

5 Reflexion/ Fazit 20

Literaturverzeichnis 22




1 Einleitung

Die vorliegende Hausarbeit handelt von der Sozialpädagogischen Familienhilfe und der Beziehung des Familienhelfers zu der Familie. Sie hat nicht den Anspruch, die gesamte Thematik darzustellen, sie soll einen Überblick zum Thema liefern. Ich habe mich für dieses Thema entschieden, weil mich insbesondere die Beziehung des Familienhelfers zu der Familie näher interessiert, da ich sie für die Arbeit in der Sozialpädagogischen Familienhilfe als sehr wichtig ansehe. Das Thema wurde im Blockwochen- und Methodenseminar „Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)“ zwar hier und da angesprochen, aber aus Zeitgründen konnte leider nicht ausführlicher darauf eingegangen werden. Zunächst werden die beiden Begriffe „Sozialpädagogische Familienhilfe“ und „Beziehung“ bestimmt. Im dritten Kapitel wird die Sozialpädagogische Familienhilfe skizziert. Zuerst wird die Entstehungsgeschichte kurz vorgestellt, anschließend richtet sich der Blick auf die Aufgaben, Organisation und Methoden und abschließend auf die Vor- und Nachteile der Sozialpädagogischen Familienhilfe. Das vierte Kapitel handelt von der Beziehung des Familienhelfers zu der Familie. Zunächst werden die Anforderungen an die Qualifikation des Familienhelfers nachgezeichnet und es wird auf die berufserfahrenen Fachkräfte mit Zusatzqualifikation, Fachkräfte ohne Zusatzqualifikation, ehrenamtlichen Fachkräfte und ehrenamtlichen Laienkräfte näher eingegangen. Dann werden die Anforderungen an die Persönlichkeit des Familienhelfers beleuchtet und es wird auf „Beziehungsfähigkeit“, „Vorbild und Identifikation: Lernen am Modell“, „Geduld und Zuverlässigkeit“, „Kooperationsbereitschaft“ und „Der Familienhelfer als Wegbegleiter“ als wichtige Persönlichkeitsmerkmale des Familienhelfers ausführlicher eingegangen. Abschließend des letzten Kapitels wird die Balance von Distanz und Nähe besonders fokussiert. Hauptsächlich stützt sich diese Hausarbeit auf die Werke zur Sozialpädagogischen Familienhilfe von Marga Rothe (1999), Richard Günder (1999) und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (1999).

2 Begriffsbestimmungen und Vorbemerkungen

In diesem Kapitel werden die Begriffe „Sozialpädagogische Familienhilfe“ und „Beziehung“ bestimmt. Auf den Familienhelfer und dessen Anforderungen an die Qualifikation und Persönlichkeit wird im vierten Kapitel ausführlich eingegangen. „SPFH ist eine ambulante, intensive und längerfristig angelegte Maßnahme zur Hilfe der Erziehung. Der Schwerpunkt der SPFH liegt in der Unterstützung und Stärkung der Erziehung innerhalb der Familie. Mit Hilfe einer kompetenten, von außen kommenden Person – der Familienhelferin – soll die Familie entstandene Probleme unter Nutzung der vorhandenen Ressourcen selbständig lösen, wobei die Beachtung der sozioökonomischen und sozioökologischen Lebensbedingungen wichtige Komponenten der Arbeit darstellen“ (Blömer/ Garz 1994/ zit. n. Stimmer/ van den Boogaart/ Rosenhagen (Hrsg.) 1994, S. 473). Beziehung ist eine „durch Verhalten oder Einstellung konstituierte, positional (Arzt – Patient) oder personal (A mag B) motivierte Verbindung zwischen mindestens zwei Personen. (...) In der Sozialen Arbeit stellt die helfende Beziehung als spezifische Form professioneller Beziehung zentrale Voraussetzung und zentrales Medium der Arbeit dar“ (Stimmer/ van den Boogaart/ Rosenhagen (Hrsg.) 1994, S. 77). Im folgenden Text wird der Einfachheit halber für „Sozialpädagogische Familienhilfe“ die Abkürzung „SPFH“ gebraucht und „Familienhelfer“ überwiegend als männliche Ausdrucksform verwendet. Die SPFH ist Inhalt des nächsten Kapitels. Besonders fokussiert werden soll die Entstehungsgeschichte, die Aufgaben, Organisation und Methoden und abschließend des dritten Kapitels die Vor- und Nachteile der SPFH.

3 Sozialpädagogische Familienhilfe

3.1 Entstehungsgeschichte

Den Anstoß für die Einrichtung der SPFH gaben die Ende der 60er Jahre geführten Diskussionen um die Heimerziehung, u.a. die Frankfurter Heimkampagne. 1969 führte die `Berliner Gesellschaft für Heimerziehung´ die erste SPFH durch. 1971/72 richtete das Jugendamt Kreuzberg als erstes Jugendamt mit eigener Konzeption die SPFH ein. 1978 hatte sich die SPFH in allen zwölf Jugendämtern in West-Berlin etabliert. 1977 setzte die Institutionalisierung der SPFH im Bundesgebiet ein. Im `Modellversuch zur Vorbereitung der Jugendhilferechtsreform´ wurden Projekte bei den Caritasverbänden Ibbenbüren und Rheine sowie dem Diakonischen Werk in Kassel aus Mitteln des Bundesjugendplans gefördert. Die quantitative Ausweitung dieser Hilfeform für Familien war zunächst begrenzt. 1980 hatten ca. 10% aller Jugendämter die SPFH in ihrem Leistungsangebot. Fünf Jahre später, 1985, wurde die SPFH bereits in 52% aller Jugendamtsbezirke durchgeführt. Dies geschah z.T. in Zusammenarbeit mit freien Trägern der Wohlfahrtspflege. Seit Inkrafttreten des KJHG am 1. Januar 1991 ist die SPFH gesetzlich verankert. Im Abschnitt vier, `Hilfe zur Erziehung´, erfasst der § 31 die SPFH wie folgt (vgl. Blömer/ Garz 1994/ nach Stimmer/ van den Boogaart/ Rosenhagen (Hrsg.) 1994, S. 473-474): „Sozialpädagogische Familienhilfe soll durch intensive Betreuung und Begleitung Familien in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe geben. Sie ist in der Regel auf längere Dauer angelegt und erfordert die Mitarbeit der Familie“ (Sozialgesetzbuch (SGB), Achtes Buch (VIII), Kinder- und Jugendhilfe 2003. In: Gastiger Gesetzestexte für Sozialarbeit und Sozialpädagogik 2003, S. 19).

3.2 Aufgaben, Organisation und Methoden

[...]


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Immanuel Kant: Die 3. Antinomie und ihre Auflösung

Author: Niklaus Jung
Philosophy - Philosophy of the 17th and 18th Centuries, 2002 Download as PDF-file for 6,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/31797/sozialpaedagogische-familienhilfe-und-die-beziehung-des-familienhelfers
please wait Please wait