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Diploma Thesis, 2004, 74 Pages
Author: Christian Heck
Subject: Economics / Business: Supply, Production, Logistics
Details
Tags: Erfolgsfaktor, Logistik, Unternehmensnetzwerken, Untersuchung, Rahmen, Supply, Chain, Controllings, Einsatz, Balanced, Scorecard
Year: 2004
Pages: 74
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 79 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-34064-9
File size: 452 KB
In dieser Diploamarbeit werden grundlegende Begriffe dieses Themas betreffend erläutert. Anschließend wird die Eignung der Balanced Scorecard für das Supply Chain Management aufgezeigt und anschließend bereits bestehende Konzeptionen anderer Autoren kurz dargestellt. Schwerpunkt ist eine vom Autor entwickelte BSC-Konzeption, die mit Hilfe eines konzipierten Beispiels erläutert wird.
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Excerpt (computer-generated)
Philipps – Universität Marburg
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Logistik
Diplomarbeit:
Erfolgsfaktor Logistik in Unternehmensnetzwerken –
eine Untersuchung im Rahmen des Supply Chain Controllings unter
Einsatz der Balanced Scorecard
Diplomand:
Christian Heck
Marburg, den 04.06.2004
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis ... III
Abbildungsverzeichnis ... IV
1 Einleitung ... 1
2 Begriffliche Erläuterungen und theoretische Grundlagen des Supply Chain Managements und Supply Chain Controllings ... 2
2.1 Erfolgsfaktor ... 2
2.2 Unternehmensnetzwerk ... 3
2.3 Zur Entstehung des Supply Chain Mangements und Supply Chain Controllings ... 3
2.3.1 Gegenstand des Supply Chain Managements und Supply Chain Controllings ... 3
2.3.2 Ziele des Supply Chain Managements und Supply Chain Controllings ... 6
2.3.3 Aufgaben des Supply Chain Managements und Supply Chain Controllings ... 9
2.3.4 Instrumente des Supply Chain Managements und Supply Chain Controllings ... 10
2.4 Zusammenfassung ... 13
3 Voraussetzungen für Logistik als Erfolgsfaktor in Unternehmensnetzwerken ... 14
3.1 Identisches Logistikverständnis entlang der Supply Chain ... 14
3.2 Entwicklung einer gemeinsamen Supply Chain-Vision ... 14
3.3 Entwicklung einer gemeinsamen Supply Chain-Strategie ... 17
3.4 Operationalisierung der gemeinsamen Supply Chain-Strategie ... 18
3.5 Zusammenfassung ... 18
4 Einführung in die Balanced Scorecard ... 19
4.1 Entwicklung der Balanced Scorecard ... 19
4.2 Die Balanced Scorecard als Managementsystem ... 21
4.3 Funktionsweise und Aufbau der Balanced Scorecard ... 25
4.4 Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard ... 27
4.4.1 Finanzwirtschaftliche Perspektive ... 27
4.4.2 Kundenperspektive ... 28
4.4.3 Interne Prozessperspektive ... 30
4.4.4 Lern- und Entwicklungsperspektive ... 31
4.4.5 Weitere Perspektiven ... 32
4.5 Zusammenfassung ... 33
5 Die Balanced Scorecard als Controllinginstrument im Supply Chain Management ... 34
5.1 Eignung der Balanced Scorecard als Instrument des Supply Chain Controllings ... 35
5.2 Bereits existierende Konzeptionen einer Balanced Scorecard für das Supply Chain Management ... 35
5.2.1 Die Balanced Scorecard im Supply Chain Management von Werner ... 35
5.2.2 Das Supply Chain Balanced Scorecard Framework von Brewer und Speh ... 37
5.2.3 Die Supply Chain Balanced Scorecard von Zimmermann ... 38
5.2.4 Die Balanced Scorecard für das Supply Chain Management von Weber, Bacher und Groll ... 39
5.2.5 Die Integration der Balanced Scorecard im Supply Chain Management-Konzept von Stölzle, Heusler und Karrer ... 40
5.2.6 Die Netzwerk Balanced Scorecard als Instrument des Supply Chain Controlling von Jehle, Stüllenberg und Schulze im Hove ... 41
5.3 Zusammenfassung ... 43
6 Erfolgsfaktor Logistik in Unternehmensnetzwerken – ein konstruiertes Beispiel aus der Logistiksichtweise unter Einsatz der Balanced Scorecard ... 44
6.1 Festlegen der Supply Chain-Vision ... 45
6.2 Festlegen der Supply Chain-Strategie ... 46
6.3 Entwicklung einer Balanced Scorecard für das Supply Chain Management unter besonderer Berücksichtigung der Logistikperspektive ... 47
6.3.1 Die Balanced Scorecard auf Supply Chain-Ebene ... 48
6.3.1.1 Finanzperspektive ... 48
6.3.1.2 Prozessperspektive ... 49
6.3.1.3 Kooperationsperspektive ... 50
6.3.1.4 Kundenperspektive ... 51
6.3.1.5 Lern- und Entwicklungsperspektive ... 51
6.3.2 Die Balanced Scorecard auf relationaler Ebene ... 53
6.3.2.1 Finanzperspektive ... 53
6.3.2.2 Prozessperspektive ... 54
6.3.2.3 Kooperationsperspektive ... 54
6.3.2.4 Kundenperspektive ... 55
6.3.2.5 Lern- und Entwicklungsperspektive ... 56
6.4 Ursache-Wirkungsbeziehungen für das vorliegende Beispiel ... 56
6.5 Zu überwindende Probleme bei der Umsetzung des erarbeiteten Konzepts ... 58
6.6 Zusammenfassung ... 59
7 Fazit ... 60
Literaturverzeichnis ... V
Abkürzungsverzeichnis
APS Advanced Planning System
Bd. Band
bspw. beispielsweise
BSC Balanced Scorecard
DAX Deutscher Aktienindex
DRP Distribution Requirements Planning
ECR Efficient Consumer Response
ERP Enterprise Resource Planning
et al. et alii
EVA economic value-added
i. d. R. in der Regel
IuK Informations- und Kommunikationssysteme
MA Mitarbeiter
MRP I Material Requirements Planning
MRP II Manufacturing Resource Planning
No. Number
OEM Original Equipment Manufacturer
POS Point of Sale
PRTM Pittiglio Rabin Todd & McGrath
ROA Return on Assets
ROCE Return on capital employed
ROI Return on Investment
S. Seite
SC Supply Chain
SCC Supply Chain Controlling
SCM Supply Chain Management
SCOR Supply-Chain Operations Reference
USD US Dollar
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Entwicklungsphasen der Logistik 5
Abbildung 2: Bullwhip-Effekt 7
Abbildung 3: Die SCOR-Ebenen 12
Abbildung 4: Konzeption des Supply Chain Mangements – ganzheitlich und integriert 18
Abbildung 5: Die Balanced Scorecard als strategischer Handlungsrahmen 23
Abbildung 6: Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard 25
Abbildung 7: Ursache-Wirkungskette in der Balanced Scorecard 26
Abbildung 8: Die Perspektiven der Balanced Scorecard für das Supply Chain Management 47
Abbildung 9: Darstellung der Kaskade von Balanced Scorecards über verschiedene Ebenen 55
Abbildung 10: Ursache-Wirkungskette in der Balanced Scorecard auf Supply Chain-Ebene 57
1 Einleitung
Der Wandel auf den Märkten, welcher in den letzten Jahren immer schneller und in immer größeren Schritten vonstatten ging, hat verschiedene Ursachen: Die voran schreitende Globalisierung der Märkte, zunehmende Arbeitsteilung in Verbindung mit einer weiter steigenden Konzentration auf die Kernkompetenzen und nicht zuletzt der Wandel von Verkäufer- zu Käufermärkten. Daraus resultiert, dass oft nicht mehr einzelne Unternehmen, sondern Wertschöpfungsketten die Fertigung sehr vieler Produkte vornehmen.
Aus diesem Grund ist das Supply Chain Management zunehmend in den Fokus von Theorie und Praxis gerückt. Dabei unterliegt das Management von Wertschöpfungsketten oder Supply Chains einer hohen Dynamik, Komplexität und Intransparenz, welche einem erhöhten Steuerungs- oder Koordinationsbedarf Rechnung nach sich ziehen (vgl. Stölzle/ Heusler 2002, S. 279 ff.; Stölzle/ Heusler/ Karrer 2001, S. 77).
Das Supply Chain Controlling dient hierbei dem Supply Chain Management in unterstützender Funktion, der es mit Hilfe verschiedener Controlling Instrumente gerecht zu werden versucht.
Im Rahmen dieser Arbeit soll untersucht werden, ob Logistik ein Erfolgsfaktor in Unternehmensnetzwerken ist. Diese Untersuchung wird insofern eingeschränkt, da sie sich auf das zur Zeit in Wissenschaft und Praxis viel diskutierte Instrument der Balanced Scorecard konzentriert. Im Zentrum dieser Arbeit steht daher die Frage: Kann Logistik unter Einsatz der Balanced Scorecard ein Erfolgsfaktor für Unternehmensnetzwerke sein?
Kapitel 2 gibt zunächst einen einführenden Überblick über die wichtigsten Begriffe sowie über das Management und Controlling von Supply Chains. Der Schwerpunkt liegt auf einer Darstellung des Gegenstands, der Ziele und Aufgaben sowie einiger Instrumente des Supply Chain Managements und Supply Chain Controllings.
Im 3. Kapitel werden Vorraussetzungen vorgestellt, welche Logistik zu einem Erfolgsfaktor in Unternehmensnetzwerken machen können, von der Entwicklung einer gemeinsamen Vision bis hin zur operativen Umsetzung.
Kapitel 4 beschäftigt sich mit dem Instrument Balanced Scorecard, so dass ein Überblick über die Grundlagen dieses Konzepts vermittelt wird.
Das fünfte Kapitel stellt einige ausgewählte Konzepte für die Balanced Scorecard im Supply Chain Management vor, nachdem die Eignung dieses Controlling Instruments auch für das Supply Chain Controlling geprüft wurde.
Kapitel 6 geht auf die im Zentrum dieser Arbeit stehende Frage zurück, indem unter Einbeziehung der vorangegangenen Kapitel ein Beispiel für eine spezielle Logistik-Balanced Scorecard entwickelt wird, die unternehmensübergreifend wirkt und dadurch belegen soll, ob dieses Instrument für oder gegen einen Erfolgsfaktor Logistik in Unternehmensnetzwerken spricht. Die Arbeit wird in Kapitel 7 mit dem Fazit abgeschlossen.
2 Begriffliche Erläuterungen und theoretische Grundlagen des Supply Chain Managements und Supply Chain Controllings
Das nachfolgende Kapitel gibt einen kurzen Überblick über die wichtigsten, bei dieser Arbeit häufiger verwendeten, Begriffe. Deren unterschiedliche Handhabung und Definitionen machen eine Abgrenzung sinnvoll und notwendig. Jedoch machte es bei der Konzeption dieser Arbeit mehr Sinn, der Erläuterung der Balanced Scorecord ein eigenes Kapitel zu widmen (vgl. Kapitel 3).
2.1 Erfolgsfaktor
Der Begriff Erfolgsfaktor verbindet die beiden Begriffe Erfolg und Faktor. Während Erfolg sowohl operativen als auch strategischen Charakter besitzt und oftmals in monetären Größen ausgedrückt wird (vgl. Gabler Wirtschaftslexikon 2000, S. 946; Göpfert 2000, S. 209), handelt es sich bei dem Begriff Faktor um einen lateinischen Ausdruck, der neben der mathematischen Bedeutung des Multiplikators auch einen wichtigen Umstand oder eine mitwirkende, mitbestimmende Ursache, einen Gesichtspunkt bezeichnet (vgl. Duden 1990, S. 244 f.; von Kienle 1964, S. 132 f.).
Somit wird der Erfolg also durch einen bestimmten Umstand oder eine bestimmte Ursache beeinflusst. Im vorliegenden Fall soll die Logistik als Erfolgsfaktor untersucht werden.
2.2 Unternehmensnetzwerk
Der Begriff Unternehmensnetzwerk, für den eine Fülle von Definitionen bestehen, wird in der vorliegenden Arbeit mit dem Begriff Supply Chain gleichgesetzt. Bei dieser Art von Netzwerk können Beteiligungen der Supply Chain Partner untereinander bestehen, sie sind jedoch nicht zwingend. Charakteristisch ist außerdem, dass die Supply Chain Partner ein längere Zusammenarbeit anstreben. Diesen Trend belegen eindeutig jüngere Studien. Als Supply Chain versteht man eine Lieferkette, Versorgungskette oder unternehmensübergreifende Wertschöpfungskette (vgl. Busch/ Dangelmaier 2002, S. 4; Göpfert/ Neher/ Jung 2001, S. 328 f.).
2.3 Zur Entstehung des Supply Chain Mangements und Supply Chain Controllings
Der Ursprünge des Supply Chain Mangements lassen sich auf den Anfang der 1980er Jahre datieren, Ursprungsland waren die USA. Der Begriff wurde dort von Consultinggesellschaften geprägt. Gegen Ende dieses Jahrzehnts wandte sich erstmals die Wissenschaft diesem Thema zu, abermals in den USA. In Deutschland und im deutschsprachigen Raum rückte das Supply Chain Management (und später auch SCC) erst gegen Mitte der 1990er Jahre in den Focus von Praxis und Theorie (vgl. Busch et al. 2003, S. 5; von Gleich 2002, S. 12; Werner 2000a, S. 4). Ein Beleg für das große Interesse sind auch eine angloamerikanische und deutsche Fachzeitschrift unter jeweils gleichem Namen.
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