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Scholarly Research Paper, 2004, 43 Pages
Author: Dipl. Wirtsch.-Ing. Tihomir Merkler
Subject: Economics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research
Details
Institution/College: Heilbronn University
Tags: Marktanalyse, Herstellung, Krafträdern, Marketing, Controlling
Year: 2004
Pages: 43
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 24 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-34340-4
File size: 943 KB
In dieser Marktanalyse wird der Markt für die Herstellung von Krafträdern in Deutschland untersucht. Dabei wird besonders der Teilmarkt der serienmäßigen Motorräder, mit mehr als 125 ccm Hubraum, betrachtet. Dieser Markt und seine Gegebenheiten werden nach dem Modell der Five- Forces von M. E. Porter analysiert und dargestellt.
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Excerpt (computer-generated)
- Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen -
Studienschwerpunkt Marketing Controlling
Sommersemester 2004
Marktanalyse:
Herstellung von Krafträdern
Ausgearbeitet von:
Tihomir Merkler
Inhaltverzeichnis
1. ZUSAMMENFASSUNG 2
INHALTVERZEICHNIS 3
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 5
2. THEORETISCHER HINTERGRUND EINER MARKTANALYSE 6
2.1 MARKTANALYSE NACH PORTER 6
2.1.1 Bedrohung durch neue Konkurrenten 7
2.1.2 Bedrohung durch Ersatzprodukte 8
2.1.3 Verhandlungsmacht der Abnehmer 8
2.1.4 Verhandlungsmacht der Lieferanten 9
2.1.5 Rivalität unter den bestehenden Wettbewerbern 10
3. MARKTSTRUKTUR DER MOTORISIERTEN KRAFTRÄDER 11
3.1 DIE HISTORIE DER MOTORISIERTEN KRAFTRÄDER 11
3.2 EINTEILUNG DER ZWEI- UND DREIRÄDRIGEN KRAFTFAHRZEUGE IN GRUPPEN 13
3.2.1 Kleinkrafträder 13
3.2.2 Krafträder 13
3.2.3 Dreirädrige Kraftfahrzeuge 14
3.3 DER BESTAND VON KRAFTRÄDERN IN DEUTSCHLAND 14
4. DER TEILMARKT DER KRAFTRÄDER ÜBER 125 CM3 15
4.1 DIE MARKTSITUATION 15
4.2 MARKTVOLUMEN 16
4.3 WEITERE EINGRENZUNG DES MARKTES IM ENGEREN SINNE 17
4.3.1 Enduro / Reiseenduro 17
4.3.2 Chopper / Cruiser 18
4.3.3 Sportler 18
4.3.4 Super-Sportler 19
4.3.5 Klassische Motorräder 19
4.3.6 Tourer / Luxustourer 20
4.3.7 Zusammenfassung der Segmentdaten 20
4.4 NEUE WETTBEWERBER 21
4.5 SUBSTITUTIONSPRODUKTE 22
4.6 VERHANDLUNGSMACHT DER LIEFERANTEN 22
4.7 MARKTBEEINFLUSSUNG DURCH DEN GESETZGEBER 22
4.7.1 Zwangseinführung vom ABS 23
4.7.2 Umweltuntersuchung für Krafträder 23
4.7.3 Leistungsbeschränkung 24
5. KUNDENANALYSE 25
6. WETTBEWERBERANALYSE 26
6.1 DIE WETTBEWERBER 26
6.2 KAWASAKI HEAVY INDUSTRIES LTD 29
6.2.1 Die Unternehmensstruktur 29
6.2.2 Historie 30
6.2.3 Zahlen und Fakten 31
6.2.4 Zukunftsaussichten 32
6.3 YAMAHA MOTOR CO., LTD 33
6.3.1 Die Unternehmensstruktur 33
6.3.2 Historie 33
6.3.3 Zahlen und Fakten 34
6.3.4 Zukunftsaussichten 35
6.4 SUZUKI MOTOR CORPORATION 35
6.4.1 Die Unternehmensstruktur 35
6.4.2 Historie 36
6.4.3 Zahlen und Fakten 37
6.4.4 Zukunftsaussichten 37
6.5 HONDA MOTOR CO., LTD 38
6.5.1 Die Unternehmensstruktur 38
6.5.2 Historie 38
6.5.3 Zahlen und Fakten 38
6.5.4 Zukunftsaussichten 39
6.6 BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG 39
6.6.1 Die Unternehmensstruktur 39
6.6.2 Historie 40
6.6.3 Zahlen und Fakten 40
6.6.4 Zukunftsaussichten 41
LITERATURVERZEICHNIS 42
VERZEICHNIS VON INTERNETQUELLEN 43
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Die Triebkräfte des Branchenwettbewerbs 7
Abbildung 2: Der Motorradmarkt im engeren Sinne 15
Abbildung 3: Neuzulassungen Motorräder > 125 cm3 17
Abbildung 4: Neuzulassungen Motorräder nach Marktsegmenten 21
Abbildung 5: Besitz und Kaufplan für Krafträder2003 in Deutschland 26
Abbildung 6: Marktanteile der Hersteller bei Neuzulassungen von Motorrädern über 125 cm³ 2003 27
Abbildung 7: Motorräder 2003: Rangliste der Modelle 28
Abbildung 8: Divisions der Kawasaki Heavy Industries Ltd. .30
Abbildung 9: Umsätze der Kawasaki Heavy Industries Ltd. 32
Abbildung 10: Umsätze der Yamaha Motor nach Geschäftsfeldern 33
Abbildung 11: Umsätze der Yamaha Motor nach Regionen 34
Abbildung 12: Umsätze der Suzuki Motor nach Geschäftsbereichen 36
Abbildung 13: Umsätze der Suzuki Motor nach Regionen 37
1. Zusammenfassung
In dieser Marktanalyse wird der Markt für die Herstellung von Krafträdern in Deutschland untersucht. Dabei wird besonders der Teilmarkt der serienmäßigen Motorräder, mit mehr als 125 cm3 Hubraum, betrachtet. Dieser Markt und seine Gegebenheiten werden nach dem Modell der „Five- Forces“ von M. E. Porter analysiert und dargestellt. Im europäischen Raum ist Deutschland als Motorradland einer der wichtigsten Motorradmärkte. Da das Marktvolumen, trotz stetig steigender Bestandszahlen, in diesem Markt schon seit einigen Jahren rückläufig ist, wird der Konkurrenzdruck für die Hersteller immer größer.
In dieser Ausarbeitung werden nur die fünf größten Motorradhersteller BMW, Suzuki, Honda, Yamaha und Kawasaki näher betrachtet. Die restlichen Hersteller sind aufgrund ihrer niedrigen Verkaufs- und Umsatzzahlen für diesen Markt, und somit auch für diese Ausarbeitung, irrelevant. Neben den Wettbewerbern werden für diesen Markt noch die Kunden, die Marktsegmente und das Marktumfeld genauer analysiert und beschrieben. Die einzelnen Marktsegmente Enduro/Reiseenduro, Chopper/Cruiser, Sportler, Super-Sportler, Tourer/Luxustourer und Klassische Motorräder konnten nicht genau analysiert werden, da es nicht möglich war exakte Daten für diese Teilbereiche zu bekommen. Das Kraftfahrtbundesamt und die Verbände erheben solche Daten nicht, und die Hersteller waren in Telefongesprächen auch nicht bereit weitere Daten, als die bereits in Geschäftsberichten veröffentlichten, herauszugeben.
2. Theoretischer Hintergrund einer Marktanalyse
Damit ein Unternehmen in einer Branche seine Existenz auch langfristig sichern kann, muss es eine Wettbewerbsstrategie entwickeln dessen Zweck darin besteht, eine Position zu finden, in der es sich am besten gegen Wettbewerbskräfte schützen oder sie zu seinen Gunsten beeinflussen kann.1 Um eine effektive Marktstrategie erarbeiten zu können, sollte ein Unternehmen sowohl seine Konkurrenten als auch seine gegenwärtigen und potenziellen Kunden analysieren.2
Es haben sich zwei Ansätze durchgesetzt, mit deren Hilfe Märkte systematisch betrachtet und analysiert werden können. Die McKinsey-Matrix, bei der die Marktattraktivität und die Marktstellung eines Unternehmens in einem Portfolio gegenübergestellt werden, und die klassischen „Five-Forces“ von Porter.
2.1 Marktanalyse nach Porter
Laut Michael E. Porter hängt der Stand des Wettbewerbs in einer Branche von fünf grundlegenden Wettbewerbskräften ab, dessen zusammengefasste Stärke das Gewinnpotenzial in einer Branche bestimmt, ausgedrückt im langfristigen Ertrag des eingesetzten Kapitals. Die fünf Wettbewerbskräfte, auch die „Five-Forces“ genannt, Markteintritt neuer Konkurrenten , Gefahr durch Ersatzprodukte, Verhandlungsmacht der Abnehmer, Verhandlungsstärke der Lieferanten und die Rivalität unter den bestehenden Wettbewerbern verdeutlichen, dass der Wettbewerb über die etablierten Akteure hinausgeht. Das Zusammenspiel der Fünf Faktoren verdeutlicht folgende Grafik:3
Abbildung 1: Die Triebkräfte des Branchenwettbewerbs
Quelle: Wettbewerbsstrategie (1992), Michael E. Porter, S. 26
[....]
2.1.1 Bedrohung durch neue Konkurrenten
Das Einsteigen neuer Marktteilnehmer in einen bestehenden Markt, die einen Wunsch nach Gewinnen haben und erhebliche Mittel in die Branche bringen, schafft neue Kapazitäten. Dadurch können Preise gedrückt, die Kosten für die etablierten Wettbewerber erhöht, und somit die Rentabilität in dieser Branche gesenkt werden. Die Gefahr des Markteintritts neuer Marktteilnehmer hängt von den existierenden Eintrittsbarrieren ab. Sind die Markteintrittsbarrieren hoch, und/oder sind starke Gegenmaßnahmen der etablierten Anbieter zu erwarten, ist der Markteintritt neuer Wettbewerber unwahrscheinlich.4
Zu den wesentlichsten Markteintrittsbarrieren gehören laut Porter Betriebsgrößenersparnisse, Produktdifferenzierung, Kapitalbedarf, Umstellungskosten und der Zugang zu den Vertriebskanälen. Weitere mögliche Eintrittsbarrieren können größenunabhängige Kostennachteile oder staatliche Politik sein.5
2.1.2 Bedrohung durch Ersatzprodukte
Ersatzprodukte, auch Substitute genannt, sind Produkte die andere durch ihre technologischen Eigenschaften ersetzen können und die ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis haben. Substitute begrenzen das Gewinnpotenzial einer Branche indem sie eine Preisobergrenze darstellen, die Unternehmen für ihre Produkte verlangen können, ohne ihre Gewinne zu gefährden. Das bedeutet auch, dass das Ausweichen der Abnehmer auf Substitutionsprodukte bei einer Preissteigerung Umsatzeinbusen in dieser Branche zur Folge hätte. Hohe Gewinne der Substituthersteller stellen eine zusätzliche Gefahr für eine Branche dar, da das Preis-/Leistungsverhältnis des Substituts dann erheblich gesteigert werden kann und für den Abnehmer eine attraktive Alternative darstellt.
[....]
1 Vgl. Porter (1992), S. 26
2 Vgl. Kotler/Bliemel (2001), S. 710
3 Vgl. Porter (1992), S. 25 -28
4 Vgl. Porter (1992), S. 29
5 Vgl. Porter (1992), S. 29-38
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