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Kommunikation in Unternehmen

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2001, 18 Pages
Author: Andreas Stein
Subject: Economics / Business: Political Economics

Details

Event: Haupseminar Managerial Economics WS 2000/2001
Institution/College: Dresden Technical University
Tags: Kommunikation, Unternehmen, Haupseminar, Managerial, Economics
Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2001
Pages: 18
Grade: 1.3
Bibliography: ~ 13  Entries
Language: German
Archive No.: V34175
ISBN (E-book): 978-3-638-34478-4
ISBN (Book): 978-3-640-09902-3
File size: 148 KB

Abstract

Diese Hausarbeit beschäftigt sich, wie dem Titel zu entnehmen ist, mit der Kommunikation innerhalb von Unternehmen. Dabei muß zuerst grundsätzlich der Begriff Kommunikation geklärt werden. Laut einem Lexikon1 ist Kommunikation die Bezeichnung für den Informationsaustausch im menschlichen Leben unterscheidbar in drei Hauptformen: Intrapersonale Kommunikation als, der Austausch, der innerhalb eines Individuums, z. B. bei der Aufnahme von Umweltdaten, abläuft. Interpersonale Kommunikation als Austausch zwischen mind. 2 Individuen (Gesprächspartnern). Mediengebundene Kommunikation als Austausch zwischen der Gruppe von Kommunikatoren und der Gruppe von Rezipienten. „Im Feld der sozialen Kommunikation werden vier Faktoren unterschieden: Der Kommunikator (Quelle der Information), die Aussage (Information), das Medium (materieller Träger der Information) und der Rezipient (Empfänger der Information). Entscheidend für das Zustandekommen von sozialer Kommunikation ist die zumindest teilweise Identität des für die Aussage benötigten Zeichenvorrats des Kommunikators mit demjenigen des Rezipienten.“ In dieser Arbeit finden sich alle drei Hauptformen wieder und sollen im Rahmen des Themengebietes betrachtet werden. Der Hauptteil wurde von mir in zwei Teile gegliedert. Der erste Abschnitt befaßt sich mit der Theorie der Netzwerke, neuer Unternehmensstrukturen auf der Basis selbstreferentieller Systeme. Im zweiten Teil werden die Möglichkeiten computerbasierter Kommunikation untersucht und es wird versucht die Auswirkungen auf die Struktur von Unternehmen zu erfassen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Telearbeit, die eine neue Form von Arbeitsverhältnissen darstellt, dabei soll deren Bedeutung für die Umsetzung neuer Strukturen von Unternehmen herausgearbeitet werden.


Excerpt (computer-generated)

Kommunikation in Unternehmen

von: Andreas Stein

Fachsemester : 6

 


INHALTSVERZEICHNIS

1.EINLEITUNG  5

2. HAUPTTEIL  6

2.1. NETZWERKE 6

2.2.1. Neue Formen der Unternehmensorganisation  6

2.2.1.1. Einordnung des Wandels der Organisationsformen  6
2.2.1.2. Autopoiesis  6
2.2.1.3. Theoretische Betrachtung des Ansatzes in der Wirtschaft  7
2.2.1.4. Umsetzung in der Praxis  8

2.2. COMPUTERVERMITTELTE KOMMUNIKATION 10

2.2.1. Neue Kommunikationsmethoden  10
2.2.2. Auswirkungen auf die Unternehmenskommunikation 11

2.2.2.1. Vorteile der Verwendung elektronischer Kommunikation  11
2.2.2.2. Probleme beim Einsatz computervermittelter Kommunikation 12
2.2.2.3. Kontrolle der Kommunikation 14

2.2.3. Telearbeit 15

2.2.3.1. Was ist Telearbeit?  15
2.2.3.2 Anteil der Telearbeit  15
2.2.3.3. Wieso Telearbeit?  16
2.2.3.4 Probleme in Verbindung mit Telearbeit 17
2.2.3.5. Fazit zur Telearbeit  18

LITERATURVERZEICHNIS 19


 

1. Einleitung1

Diese Hausarbeit beschäftigt sich, wie dem Titel zu entnehmen ist, mit der Kommunikation innerhalb von Unternehmen. Dabei muß zuerst grundsätzlich der Begriff Kommunikation geklärt werden. Laut einem Lexikon2 ist Kommunikation die Bezeichnung für den Informationsaustausch im menschlichen Leben unterscheidbar in drei Hauptformen: Intrapersonale Kommunikation als, der Austausch, der innerhalb eines Individuums, z. B. bei der Aufnahme von Umweltdaten, abläuft. Interpersonale Kommunikation als Austausch zwischen mind. 2 Individuen (Gesprächspartnern). Mediengebundene Kommunikation als Austausch zwischen der Gruppe von Kommunikatoren und der Gruppe von Rezipienten.

„Im Feld der sozialen Kommunikation werden vier Faktoren unterschieden: Der Kommunikator (Quelle der Information), die Aussage (Information), das Medium (materieller Träger der Information) und der Rezipient (Empfänger der Information). Entscheidend für das Zustandekommen von sozialer Kommunikation ist die zumindest teilweise Identität des für die Aussage benötigten Zeichenvorrats des Kommunikators mit demjenigen des Rezipienten.“ In dieser Arbeit finden sich alle drei Hauptformen wieder und sollen im Rahmen des Themengebietes betrachtet werden. Der Hauptteil wurde von mir in zwei Teile gegliedert. Der erste Abschnitt befaßt sich mit der Theorie der Netzwerke, neuer Unternehmensstrukturen auf der Basis selbstreferentieller Systeme. Im zweiten Teil werden die Möglichkeiten computerbasierter Kommunikation untersucht und es wird versucht die Auswirkungen auf die Struktur von Unternehmen zu erfassen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Telearbeit, die eine neue Form von Arbeitsverhältnissen darstellt, dabei soll deren Bedeutung für die Umsetzung neuer Strukturen von Unternehmen herausgearbeitet werden.

2. Hauptteil

2.1. Netzwerke

2.2.1. Neue Formen der Unternehmensorganisation

2.2.1.1. Einordnung des Wandels der Organisationsformen

Im Zuge der „3. Industriellen Revolution“3, mit der die zunehmende Automatisierung und Computerisierung der Industrieproduktion verknüpft ist, verkürzten sich die Innovationszyklen von Produkten immer mehr4. Damit ergab sich die Notwendigkeit für neue Formen der Organisation von Unternehmen, denn diese mußten und müssen, aufgrund des sich verschärfenden Wettbewerbs, schneller auf die Konkurrenz reagieren5. Dies war mit den bisherigen Formen der Unternehmung nicht mehr möglich, wie die Europäer und die Amerikaner mit „Schrecken“ feststellten6, als die japanischen Unternehmen ihre Märkte eroberten. Aus der darauffolgenden Reaktion entstanden die heute üblichen Formen der Organisation, wie dezentralisierte Konzerne, Franchising Netze, „multidivisionale Unternehmen mit autonomen profit centers“ und andere7. Im folgenden wird, in Anlehnung an Teubner, versucht diesen Wandel mit Hilfe der Theorie der Autopoiesis8 zu erläutern.

2.2.1.2. Autopoiesis

Die Theorie der Autopoiesis hat ihren Ursprung in der Biologie und wird dort als Erklärungsansatz für die Funktionsweise des Gehirns verwendet9. Der Versuch der Übertragung desselben auf komplexe soziale Systeme, wie die Ökonomie, scheint umstritten zu sein10, bietet jedoch anscheinend schlüssige Lösungsansätze für den Wandel der Wirtschaft11. Die Weiterentwicklung des biologischen Ansatzes durch Luhmann und Hejl und damit die Übertragung auf soziale Systeme, führte zur Anerkennung folgender Merkmale für komplexe, dynamische Systeme außerhalb von Gleichgewichtszuständen. Einmal sind diese selbstreferentiell geschlossen, da sie ihre Operationen selbst definieren, weiterhin sind sie selbsterzeugend, denn ihre Anfangs- und Randbedingungen werden ebenfalls von ihnen geschaffen. Außerdem sind sie selbstorganisierend, da sie sich, an einem Bifurkationspunkt12, den neuen Gegebenheiten anpassen13. Im Zusammenhang mit Selbstorganisation von Elementen muß auch auf den Ansatz der fraktalen Selbstorganisation14 hingewiesen werden, der insbesondere bei der Betrachtung des „fraktalen Unternehmens“ durch Warnecke seine Anwendung findet. Dabei findet vor allem die Selbstähnlichkeit der Elemente eines Systems Beachtung, die sich in den kleinsten Strukturen wieder finden läßt15.

2.2.1.3. Theoretische Betrachtung des Ansatzes in der Wirtschaft

[...]


1 Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde auf die sprachliche Differenzierung nach Geschlechtern verzichtet, d. h. die männliche Bezeichnung impliziert gegebenenfalls die weibliche.

2 Vgl. „Der Große Coron – Das moderne Nachschlagewerk in 20 Bänden“, 20 Bände, Lachen am Zürichsee: Coron Verlag 1992 (1988), Band 10: S. 214

3 Vgl. Warnecke „Die fraktale Fabrik“ S.19

4 Ebenda S. 6

5 Ebenda S.9

6 Vgl. Teubner S. 64

7 Ebenda S. 64

8 Vgl. Baecker S. 21 auto = selbst, poiesis = Herstellung

9 Vgl. Schlemm „Autopoiesis“

10 Ebenda

11 Vgl. Teubner oder auch Baecker

12 Bifurkation = Verzweigung

13 Vgl. Schlemm „Autopoiesis“ oder auch Baecker S. 21f

14 Ebenfalls ein Ansatz aus dem Bereich der Naturwissenschaften. Vgl. Schlemm „Fraktale Selbstorganisation“

15 Vgl. Warnecke „Die fraktale Fabrik“ S. 143ff oder auch Schlemm „Fraktale Selbstorganisation“


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