Führungsstile und Führungsmethoden

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Details

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2004
Seiten: 22
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 13  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 314 KB
Archivnummer: V34344
ISBN (E-Book): 978-3-638-34596-5

Textauszug (computergeneriert)

Führungsstile und Führungsmethoden

von: Cornelia Wachsmuth

 


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG  5

2. ZUM BEGRIFF DER FÜHRUNG 6

2.1. DEFINITION  6
2.2. ABGRENZUNG 6
2.3. MERKMALE 7

3. FÜHRUNGSSTILE 9

3.1. BEGRIFF 9
3.2. KLASSISCHE FÜHRUNGSSTILE 9

3.2.1. Autoritärer Führungsstil 10
3.2.2. Kooperativer Führungsstil 10
3.2.3. Laisser-faire-Führungsstil 11

3.3. TRADIERENDE FÜHRUNGSSTILE  12

3.3.1. Patriarchalischer Führungsstil  12
3.3.2. Autokratischer Führungsstil 12
3.3.3. Charismatischer Führungsstil  13
3.3.4. Bürokratischer Führungsstil 13

3.4. DIMENSIONALE FÜHRUNGSSTILE  14

3.4.1. Eindimensionale Führungsstile 14
3.4.2. Zweidimensionale Führungsstile 14
3.4.3. Dreidimensionale Führungsstile 16

4. FÜHRUNGSMETHODEN  17

4.1. ÜBERBLICK 17
4.2. DIE MANAGEMENT-BY-TECHNIKEN  18

4.2.1. Management by Objectives (MbO)  18
4.2.2. Management by Delegation (MbD)  19
4.2.3. Management by Exception (MbE)  20
4.2.4. Management by Systems (MbS)  21

5. SCHLUSSBEMERKUNG 22

LITERATURVERZEICHNIS  23


 

1. Einleitung

Führung ist überall da erforderlich, wo Menschen gemeinsam etwas erreichen wollen. Da in Gemeinschaften Aufgaben auf Grund ihres Umfangs und ihrer Komplexität arbeitsteilig erfüllt werden müssen, gibt es Führung – in allen Ländern und zu allen Zeiten. 1 Führung lässt sich in allen menschlichen Gemeinschaften finden z.B. von der Familie bis zum Staat, von der Kinder- bis zur Altenbetreuung, von Schulen und Arbeitsstätten bis zu freiwilligen Vereinigungen (Verbände, Parteien, Vereine, Kirchen) oder auch Zwanginstitutionen (Gefängnisse) – und natürlich in Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen. 2 Es existieren nun viele Möglichkeiten Führung in Organisationen bzw. in Unternehmen umzusetzen. Die Führenden haben auf Grund ihrer unterschiedlichen Persönlichkeit auch eine ganz unterschiedliche Art, Führungsaufgaben wahrzunehmen. Daraus resultieren die verschiedenen Führungsstile. Ein Unternehmen, was auf Erfolg ausgerichtet ist, muss sich auch über kurz oder lang über seine Führungsmethoden bzw. -prinzipien oder -techniken Gedanken machen, d.h. über die Art und Weise, wie die Organisation geführt wird.3 In der nun vorliegenden Arbeit wird zuerst allgemein auf den Begriff der Führung näher eingegangen. Dabei wird der Begriff der Führung definiert, zu anderen führungsverwandten Be griffen abgegrenzt und seine Merkmale kurz erläutert. Anschließend gehe ich auf die Führungsstile ein. Zuerst wird der Begriff des Führungsstils dargestellt. Im Folgenden unterteile ich in:

- klassische Führungsstile,
- tradierende Führungsstile und
- dimensionale Führungsstile.

Weiterhin werden die Führungsmethoden erläutert. Zunächst wird ein Überblick gegeben. Abschließend gehe ich auf die führenden Management-by-Techniken:

- Management by Objectives,
- Management by Delegation,
- Management by Exception und
- Management by Systems näher ein.

2. Zum Begriff der Führung

2.1. Definition

Der Begriff der Führung wird mit sehr verschiedenen Bedeutungsinhalten belegt. Führung ist kein wertneutraler Begriff und wird je nach Perspektive unterschiedlich gefasst. Daraus resultiert, dass es keine einheitliche Definition von Führung gibt.4 Im Folgenden werden einige mögliche Definitionen zum Begriff der Führung aufgezählt:

· „Führung ist die zielbezogene Einflussnahme auf arbeitende Menschen.“5
· „Führung ist die zielgerichtete Gestaltung, Steuerung und Überwachung einer Unternehmung/ Organisation als sozio-technisches System im Hinblick auf sachbezogene und personenorientierte (individuelle und kollektive) Dimensionen, wobei zugleich die Wechselbeziehungen zu den Umfeldbedingungen und der jeweiligen Situation zu beachten sind.“6
· „Führung wird verstanden als ziel- und ergebnisorientierte, aktivierende und wechselseitige, soziale Beeinflussung zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben in und mit einer strukturierten Arbeitssituation.“7
· Führung ist die „Anleitung von Personen als Leistungsträger zum geordneten Vollzug übertragener Aufgaben.“
· Führung ist das „Veranlassen oder Sicherstellen eines vom Führenden gewollten Tuns durch mit Sanktionen verbundenen Anweisungen, Anforderungen usw.“8

Diese Aufzählung könnte noch beliebig fortgesetzt werden. Die Definitionsversuche weisen alle eine Gemeinsamkeit auf – Führung wird immer in Sinne eines Über-/ Unterordnungsverhältnis vom Führenden zum Geführten verstanden. Es wird eine Seite zum Führen berechtigt und die andere zum Gehorsam verpflichtet.9

2.2. Abgrenzung

Die Begriffe Führung, Leitung und Management werden in der betriebswirtschaftlichen Literatur häufig als gleichbedeutend angesehen. Besonders in der älteren Literatur werden Führung und Leitung synonym verwendet, wobei in der angloamerikanischen Literatur „Leadership“( Personalführung), „Management“(Unternehmensführung) und „Headship“(Leitung) voneinander abgegrenzt werden. 10 Unter Personalführung, im Sinne von Mitarbeiterführung, ist die Beeinflussung von Personen, insbesondere deren Verhaltensweisen und Einstellungen, zu verstehen. 11 In Abgrenzung zu diesem personenbezogenen Prozess, bezieht sich Leitung primär auf organisatorische Sachprobleme übergeordneter Instanzen.12

Die Unternehmensführung erforscht und behandelt die Führung des Unternehmens an sich, sowie das Erkenntnisobjekt „Unternehmen“ in seinem Umfeld und die Entscheidungen, die das Unternehmen in seinem Umfeld zum Erfolg führen sollen. 13 Seit den 70-iger Jahren wird der Begriff Management jedoch nicht nur auf Unternehmensführung bezogen, sondern es wird dem verhaltenswissenschaftlichen Aspekt, d.h. der Menschenführung, mehr Beachtung geschenkt. Schließlich kann man sagen, dass die Abgrenzung von Begriffen wie Führung, Leitung, Management, Autorität, Herrschaft, Macht, Einfluss und Steuerung fließend ist und daher ist sie in der Praxis schwer aufrechtzuerhalten. 14

2.3. Merkmale

[...]


1 Vgl. Comelli 2001, S.85

2 Vgl. Wunderer 2003, S.4

3 Vgl. Mühlbradt 1999, S.132

4 Vgl. Hentze 1990, S.20

5 Comelli 2001, S.85

6 Birker 1997, S.15

7 Wunderer 2003, S.4

8 Bisani 1995, S.497f

9 Vgl. Bisani 1995, S.498

10 Vgl. Hentze 1997, S.18f

11 Vgl. Hummel 2002, S.7

12 Vgl. Hentze 1997, S.19

13 Vgl. Heimbrock 2003, S.15

14 Vgl. Hentze 1990, S.29

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