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Autor: Stefanie Rautzenberg
Fach: Touristik / Tourismus
Details
Textauszug (computergeneriert)
Euro – Business – College Jena
Fachgebiet: Tourismusgeographie III
Thema: Japan – Land des Lächelns
3. Semester
Japan - Land des Lächelns
von: Stefanie Böhm
Gliederung
1 Einleitung
2 Überblick über das Land des Lächelns
2.1 Geographische und klimatische Besonderheiten
2.2 Wirtschaften und Arbeiten in Japan
2.3 Die japanische Infrastruktur
3 Tourismus in Japan
3.1 Daten und Zahlen
3.2 Probleme im japanischen Fremdenverkehr
3.3 Vergleich mit Deutschland.
4 Der Fuji-yama als besondere Tourismus-Destination
5 Marketing im Land der aufgehenden Sonne
5.1 Die Vermarktung am Beispiel eines aktiv tätigen Unternehmens
5.2 Die „Visit Japan Campaign“
6 Fazit
Anhang
Literatur- und Quellenverzeichnis
1 Einleitung
Wenn man an Japan denkt, denkt man an eine östliche Kultur, die der europäischen so weit entrückt scheint, dass man sie schon fast als eine „andere Welt“ bezeichnen kann. Tatsächlich kann man sagen, dass Japan ein Land ist, welches viele Menschen fasziniert, aber auch mit vielerlei Problemen und Spannungen behaftet ist. Japan – das Land der aufgehenden Sonne. In meiner Arbeit habe ich mir als Ziel gesetzt, das Land zuerst im Allgemeinen etwas vorzustellen. Ich möchte aber keinesfalls diese drei Unterpunkte als sonderlich wichtig betrachten und werde nur auf grobe Punkte eingehen, die das Land des Lächelns charakterisieren. Im nächsten Kapitel werde ich den Tourismus in Japan genauer beleuchten und auf wesentliche Probleme und Grundgedanken eingehen. Ich habe hierfür Eckdaten und Zahlen in einer englischen Quelle gefunden, wobei ich Übersetzungsfehler nicht ausschließe. Ein weiteres großes Thema in Japans Tourismus sind auch Problemstellungen, denen ich einige teilweise schon realisierte Lösungsansätze gegenüberstellen werde. Abschließend möchte ich die Gemeinsamkeiten mit Deutschland herausstellen, da die beiden Länder bemerkenswert oft übereinstimmen.
Der Semesterkonzeption von Herrn Dr. Hajna konnte ich ein Pflichtkapitel entnehmen. Hier habe ich mich für den Fuji-san entschieden, der ein wichtiges touristisches Ziel darstellt und außerdem auch das Wahrzeichen Japans ist. Um auf Marketing in Japan eingehen zu können musste ich wiederum auf englische Quellen zurückgreifen, da sich auf deutschen Webseiten nichts zu diesem Thema finden lässt. Um die Grundzüge des Marketi ng in diesem Land zu erklären, habe ich mir ein besonderes Unternehmen herausgesucht und näher erläutert. Anschließend werde ich die „Visit Japan Campaign“ vorstellen, die als neue Chance für mehr Touristen in Japan gesehen werden kann. Ich hoffe, in meiner Arbeit Japan als eine Tourismus -Nation darzustellen, die zwar momentan noch nicht sehr weit im Hinblick auf Förderung des Tourismus ist, aber sich dennoch Mühe gibt, die Kultur und Geschichte des eigenen Landes nach außen hin so gut wie nur möglich zu präsentieren.
2. Überblick über das Land des Lächelns
2.1 Geographische und klimatische Besonderheiten
Die Geographie dieses Landes ist durch viele verschiedene Landschaftstypen geprägt. „Sämtliche Inseln Japans sind nur die Spitzen eines aus dem Meer ragenden Gebirges.“1 Diese Erhebungen setzen sich noch weit bis hinter die Ostküste Japans fort. Der größte Höhenunterschied zwischen dem Meeresgrund und dem Fuji-san beträgt 12 000 m. Daraus ergibt sich, dass ein Großteil des Landes gebirgig und somit schwer zugänglich ist. Täler und größere Tiefebenen sind eher die Ausnahme, über 250 Vulkane prägen das japanische Landschaftsbild. Viele Gebirgszüge ziehen sich quer durch das Land, wie zum Beispiel „Ou-Sanmyaku“, der im Norden Honshus seinen Ursprung hat, weiterhin noch Shikoku und Kyushu durchquert und sich schließlich mit den Riukiu-Inseln südlich von Taiwan im Meer verliert. Andere befinden sich lediglich in einem Teil des Landes oder auf einer bestimmten Insel, wie zum Beispiel der Kitami-Sanchi Gebirgszug im Norden Hokkaidos.
Das am weitesten ausgedehnte Tiefland in Japan befindet sich nordöstlich des „heiligen Berges“, des Fuji-sans – Tokyo und seine Umgebung. Die Hauptstadt befindet sich in der am weitesten ausgedehnten Ebene des Landes. Da Japan eine Erhebung aus dem Meer darstellt und diese auf die tektonische Bewegung der Platten zurückzuführen ist, prägen häufige Erdbeben das japanische Alltagsleben. Ebenso wie in anderen Gebieten der Erde, wie zum Beispiel in San Francisco, muss hier oft mit einem zum Teil sehr heftigen Beben gerechnet werden. Das Klima des Inselstaates ist wesentlich durch seine Lage zum Pazifischen Ozean und die Lage am Rande Ostasiens. „Im regelmäßigen jahreszeitlichen Wechsel beherrschen im Winter die kalten kontinentalen Luftmassen aus dem Norden und Westen das Land, im Sommer die maritimen und tropischen aus dem Süden (ostasiatisches Monsunklima).“2
Im Land selbst treten vereinzelt auch klimatische Unterschiede in den verschiedenen Regionen auf. Das liegt an der verschieden weiten Ausdehnung Japans. Es sind zudem auch vier klar voneinander trennbare Jahreszeiten vorhanden, die denen in Zentraleuropa sehr ähneln. Auch in Japan gibt es recht konstante Wetterverhältnisse, wie zum Beispiel warme Sommermonate, kalte Winter und Wetterschwankungen in den Übergängen Frühling und Herbst. Im Winter selbst besteht auf Hokkaido die größte Chance, Schnee fallen zu sehen, da hier diese Jahreszeit sehr kalt werden kann. Je nach Jahr werden hier bis zu vier Monate lang Schnee erwartet. Im allgemeinen kann man das japanische Klima auch als gemäßigtes Klima bezeichnen und es mit dem europäischen, insbesondere dem deutschen Klima vergleichen.3
Abb.1: Klimadiagramm von Tokyo [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
2.2 Wirtschaften und Arbeiten in Japan
[...]
1 vgl. Pelletier, Gerhard H. u.a., Asien Australien, Von Peking bis Sydney. ADAC Verlag München, 3. Auflage, München u.a., 1991, S. 208.
2 vgl. Hasenpflug, Wolfgang u.a., Baedecker Allianz Reiseführer Japan. Karl Baedecker GmbH, 4. Auflage, Stuttgart, 1999, S. 17.
3 vgl. http://www.derreisefuehrer.com/data/jp/jp400.asp (Stand: 07.12.2004).
Kommentare
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
05.11.2005 23:50:17
Leider entgeht dem Leser nicht, dass diese Arbeit über die Oberflächlichkeit ihres Titels nicht hinauswächst. Das Diese Arbeit mit der Note 1,3 bewertet worden ist, ist somit nur schwer nachzuvollziehen. Bücher für ernsteres Japaninteresse können in fast jeder Japanologie erfragt werden, manchmal sogar schon ab 8.99 zu erhalten. Armes Japan.