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Die Bedeutung der Entwicklung des 'Digitalen Films' unter besonderer Berücksichtigung von technischen, ökonomischen und ästhetischen Aspekten

Autor: Sonja Askarjan
Fach: Filmwissenschaft

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Details

Institut: SAE Institut
Tags: Bedeutung, Entwicklung, Digitalen, Films, Berücksichtigung, Aspekten
Kategorie: Diplomarbeit
Jahr: 2004
Seiten: 61
Note: 1,1
Literaturverzeichnis: ~ 25  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 527 KB
Archivnummer: V34632
ISBN (E-Book): 978-3-638-34800-3

Textauszug (computergeneriert)

Die Bedeutung der Entwicklung des „Digitalen Films“
unter besonderer Berücksichtigung von
technischen, ökonomischen und ästhetischen Aspekten

Diplomarbeit

 von 

Sonja Askarjan

SAE Institut Berlin
Digital Filmmaking 10.03
Abgabetermin: 04.10.2004

 

INHALTSVERZEICHNIS

INHALTSVERZEICHNIS ... II
ABBILDUNGSVERZEICHNIS  ... 5
TABELLENVERZEICHNIS  ... 6
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS ... 7

1 EINLEITUNG  ... 8

2 GRUNDLAGEN DER FILMTECHNIK IN BEZUG AUF DEN ZELLULOID-FILM ... 10
2.1 Zelluloid..  ... 10
2.1.1 Filmschwärzung  ... 10
2.1.2 Entwicklung des Filmmaterials  ... 11
2.1.2.1 Negativ/Positiv- und Umkehrverfahren ... 11
2.1.3 Farbfilm  ... 12
2.1.4 Filmformate  ... 13
2.2 Bildauflösung ... 13
2.3 Filmkamera ... 14
2.4 Filmschnitt  ... 14

3 GRUNDLAGEN DER DIGITALEN FILMTECHNIK  ... 17
3.1 Definition Digital ... 17
3.2 Digitale Kamera ... 17
3.2.1 Ein-Chip Kamera  ... 17
3.2.2 Drei-Chip Kamera ... 18
3.2.3 Chipgröße ... 19
3.2.4 Halbbilder und Bildauflösung ... 20
3.2.5 Kompression  ... 20
3.3 Digitaler Nonlinearer Schnitt  ... 21
3.3.1 Definition Nonlinear  ... 21
3.3.2 Offene und geschlossene Systeme ... 21
3.3.3 Offline- und Onlineschnitt  ... 22
3.3.4 Capturen ... 23
3.3.5 Schnittvorbereitung  ... 23
3.3.5.1 EDL Liste ... 24
3.3.5.2 Loggen  ... 24
3.3.5.3 Batchen  ... 24
3.3.6 Schnittsoftware ... 25
3.3.7 Digitaler Filmschnitt  ... 26

4 VERGLEICH DER TRADITIONELLEN UND DIGITALEN FILMTECHNIKEN  ... 27
4.1 Vergleich von traditionellem Filmschnitt und digitalem Schnitt  ... 27
4.1.1 Destruktiv vs. Nondestruktiv  ... 28
4.1.2 Zusammenfassung ... 29
4.2 Vergleich von Zelluloid und CCD-Chips unter besonderer Berücksichtigung ästhetischer Aspekte  ... 30
4.2.1 Lichtempfindlichkeit  ... 30
4.2.2 Filmkörnung ... 30
4.2.3 Schärfentiefe  ... 31
4.2.4 Bildauflösung und Halbbilder vs. Vollbilder ... 32
4.2.5 Farben und Kontraste ... 33
4.2.6 Zusammenfassung ... 33

5 DIE VERÄNDERUNGEN DES FILMPRODUKTIONSABLAUFES DURCH DIE DIGITALEN TECHNOLOGIEN ... 35
5.1 Drehbuch ... 35
5.2 Kalkulation  ... 36
5.3 Planung… ... 36
5.4 Prävisualisierung  ... 37
5.4.1 Storyboard ... 37
5.4.2 Raum, Figur und Licht  ... 38
5.5 Digitale Postproduktion ... 39
5.5.1 Compositing  ... 39
5.5.2 3D-Computeranimation  ... 44
5.5.3 Realismus vs. Illusion ... 47
5.6 Distribution ... 48

6 HD UND DIGITAL CINEMA: EIN WEG IN DIE ZUKUNFT?  ... 50
6.1 HD und 35mm Film im Vergleich  ... 50
6.1.1 24p  ... 50
6.1.2 Seitenverhältnis und Bildauflösung  ... 51
6.1.3 Tiefenschärfe, Kontrast- und Farbwiedergabe  ... 52
6.1.4 Look und Bewegungsdarstellung  ... 52
6.1.5 Kostenersparnis  ... 53
6.1.6 Zusammenfassung ... 53
6.2 Digital Cinema  ... 54

7 RESÜMEE  ... 57

LITERATURVERZEICHNIS ... 60

ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 1 N/P Verfahren ... 12
Abbildung 2 Schneidetisch von der Firma Steenbeck  ... 14
Abbildung 3 Farbfiltermosaik bei einer Ein-Chip Kamera  ... 18
Abbildung 4 Drei-Chip Kamera ... 19
Abbildung 5 Avid Media Composer  ... 22
Abbildung 6 Timeline  ... 26
Abbildung 7 Auszug aus dem Programm Storyboard Quick ... 38
Abbildung 8 Glas-Aufnahme ... 41
Abbildung 9 Rückprojektion  ... 42
Abbildung 10 Maskenverfahren  ... 43
Abbildung 11 Primitives  ... 45
Abbildung 12 Bild aus dem Film ‚The Perfect Storm’  ... 46
Abbildung 13 Die unterschiedlichen Auflösungen der Digitalen Formate  ... 51

TABELLENVERZEICHNIS
Tabelle 1 Gängige Chipgrößen ... 20
Tabelle 2 Größenvergleich von CCD-Chips und 16- und 35mm Film  ... 32

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

[...]

 

1 EINLEITUNG

Die Geschichte des Films ist im Wesentlichen die Geschichte seiner Technik. Die künstlerische Gestaltung des Bildes war und ist abhängig von den technischen Möglichkeiten, die einem Filmemacher zur Verfügung stehen. Der Übergang vom stummen zum tönenden, vom schwarz-weißen zum farbenvollen Film hat unter dem Gesichtspunkt der Kreativität neue Filme hervorgebracht. Diese technischen Neuerungen wurden damals als sensationell empfunden. Sie sind jedoch nicht mit den stetigen Änderungen zu vergleichen, denen der Film heute ausgesetzt ist. 

In der Filmindustrie vollzieht sich eine Revolution, die man aufgrund ihrer Gewaltigkeit und Schnelligkeit auch als „’digitale Renaissance’“1 bezeichnen kann. Traditionelle Filmtechniken werden immer mehr von sich rasant entwickelnden digitalen Techniken abgelöst. Das physische Medium Film ist dabei sich in digitale Nullen und Einsen umzuwandeln. „An die Stelle des chemischen Prozesses tritt ein digitaler Rechenvorgang“2. Filmsoftware und die dazugehörige leistungsstarke Hardware erlauben heutzutage eine leicht kontrollierbare Bearbeitung und Manipulation von Filmbildern. Da Computer immer schneller und kostengünstiger werden, stehen diese Techniken nun allen Filmemachern zur Verfügung. War vor zwanzig Jahren das Filmemachen aufgrund der hohen Produktionskosten noch eine elitäre Angelegenheit, so ist es heute jedem Filminteressierten möglich sich mit dieser Materie am eigenen Heimcomputer auseinander zu setzen. Es scheint, dass die einzige Grenze, die noch vorhanden ist, die „’eigene Vorstellungskraft’“3 des Filmemachers ist.

Doch die Digitalisierung des Films ruft nicht nur Jubel, sondern auch hitzige Kontroversen hervor. Insbesondere im ästhetischen Bereich wird oft kritisiert, dass die auf Pixeln basierenden Bilder noch lange nicht an die Qualität von Zelluloid herankommen. Außerdem wird bemängelt, dass der Film als Kunstform verkommt, da nun ein offener Zugang zum Filmemachen besteht.

Unter diesem Vorzeichen ist es nicht verwunderlich, dass sich die digitale Filmtechnik bis heute ständig dem Vergleich mit der traditionellen Filmtechnik stellen muss, da der Zelluloid Film bis heute ein hochqualitatives physisches Medium darstellt, das der digitalen Technik in gewissen Aspekten noch überlegen ist.

Im Verlauf der Diplomarbeit soll versucht werden herauszufinden, inwiefern die digitalen Technologien den Tod des physischen Films, wie wir ihn seit über hundert Jahren kennen, einleiten, oder ob sie lediglich eine Unterstützung im Produktionsablauf darstellen. Oder ist es gar möglich, dass beides nebeneinander existiert?

2 GRUNDLAGEN DER FILMTECHNIK IN BEZUG AUF DEN ZELLULOID-FILM

In diesem Kapitel sollen in groben Anrissen theoretische Grundlagen in Hinblick auf den Zelluloid Film vermittelt werden. Dieses Basiswissen ist notwendig, um das Verständnis bei einer Gegenüberstellung zur Digitalen Filmtechnik zu gewährleisten, Vorerst wird das Speichermedium an sich und der Abbildungsprozess auf diesem erklärt. Weiterhin soll das Entwicklungsverfahren erläutert werden. Zuletzt wird auf die Kameratechnik und den späteren Filmschnitt eingegangen.

2.1 Zelluloid

Zur Darstellung von Bewegungsabläufen werden lichtempfindliche Substanzen auf einem Trägermaterial aufgebracht. Der Film nutzt hier das Verfahren der Fotografie. Lichtempfindliche Silberverbindungen rufen unter Lichteinwirkung Schwärzungen auf dem Speichermedium hervor, die dauerhaft erhalten bleiben. Das transparente Trägermaterial muss reißfest und weich sein, um ein sicheres Aufnahmeverfahren mit der Filmkamera zu gewährleisten.4

In den späten 80er Jahren des 19. Jahrhunderts entdeckte man5, dass sich Zellstoffmaterialien in Verbindung mit Weichmachern sehr gut als Träger erweisen. 1989 entwickelte George Eastman als erster den Rollfilm aus Zelluloid, der bis heute genutzt wird.

2.1.1 Filmschwärzung

„Die lichtempfindliche Schicht besteht aus einer Gelatine-Emulsion, in die als Lichtrezeptoren Silbersalze, meist Silberbromid, eingemischt sind, […]“6.

[....]


1 Ohanian, T & Phillips, M.: Digitale Filmherstellung. Wesselingen 2001, Vorwort des Filmemachers James Cameron.

2 Gierke, C.: Der Digitale Film. Hamburg 2000, S.13.

3 Ohanian, T & Phillips, M.: Digitale Filmherstellung. Wesselingen 2001, Vorwort des Filmemachers James Cameron.

4 vgl. Schmidt, U.: Digitale Film -und Videotechnik. Leipzig 2003, S.22.

5 vgl. o.V., http://de.wikipedia.org/wiki/Zelluloid, Stand: 08.09.2004.

6 Schmidt, U.: Digitale Film -und Videotechnik. Leipzig 2003, S.23.

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