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Hausarbeit, 2004, 14 Seiten
Autor: Michael Hübner
Fach: Wirtschaft - Handel und Distribution
Details
Institution/Hochschule: Fachhochschule Koblenz - Standort RheinAhrCampus Remagen
Tags: Einsatz, Radio-Frequenz-Identifikation, Aktuelle, Potentiale, Hersteller, Fast, Moving, Consumer, Goods, Multi-Channel-Management
Jahr: 2004
Seiten: 14
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 11 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-34910-9
ISBN (Buch): 978-3-638-74708-0
Dateigröße: 227 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Die RFID-Technik (Radio-Frequenz-Identifikation) bietet vielfältige Möglichkeiten zur Nutzung im Handel sowie für die Hersteller von Fast Moving Consumer Goods um Prozesse und Abläufe effizienter zu gestalten. Nach gewissen Anlaufschwierigkeiten und Etablierungsphasen wird sie bald ein Standard sein, genauso wie es heute die Barcodes sind. Ich möchte im Folgenden einen Überblick über den technischen Hintergrund, die Nutzungsmöglichkeiten und zusammenfassend einen Überblick über die Potentiale geben, die sich bei der Verwendung von RFID in der Konsumgüterindustrie für die Hersteller ergeben. RFID – Definition: Unter RFID versteht man die automatische, berührungslose Identifikation von Objekten mittels eines angebrachten oder implementierten Transponderchips. Die notwendigen Identifikations-Daten sind auf dem Chip in einem Speicher hinterlegt und können mit Hilfe von entsprechenden Lesegeräten ausgelesen und je nach Möglichkeit verändert werden. RFID - Technik RFID steht für eine Identifikation (ID) mittels Radiofrequenztechnik (RF) über sogenannte Transponder. Sie bestehen aus einem winzigen Speicherchip, welcher die Daten enthält, sowie einer Sende- und Empfangsantenne. Transponder benötigen bis auf Ausnahmen ( aktive Transponder) keine eigene Stromversorgung, sondern bekommen die Energie induktiv mittels „Radiowellen“ drahtlos geliefert. Dadurch übertragen sie die auf dem Speicherchip enthaltenen Daten zu einem Empfänger bzw. Lesegerät. Die RFID-Technik ermöglicht eine berührungslose Lesung von Daten auf eine gewisse Entfernung (z. B. EAN-Codes) und es bedarf nicht eines Sichtkontaktes zum Strichcode wie ihn ein Scanner benötigt. Zusätzlich bieten die Transponder, je nach Ausführung, die Möglichkeit, die gespeicherten Daten nachträglich zu modifizieren.
Textauszug (computergeneriert)
Einsatz von RFID - Aktuelle und zukünftige theoretische
Potentiale für die Hersteller von FMCG
von: Michael Hübner
6. Semester
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis 3
1. Einleitung 4
2. RFID – Technik 4
3. Aktuelle Anwendungsbereiche 7
4. Zukünftige Anwendungen 8
4.1 Datenspeicherung 9
4.2 Rückverfolgung 9
4.3 Artikelsicherung 10
4.4 Datengewinnung/-nutzung 10
4.5 allgemeine Vorteile 12
5. Beispiel: Einsatz von RFID – Metro 13
6. Fazit / Ausblick 14
Literaturverzeichnis 15
Abkürzungsverzeichnis
[...]
[...]
[...]
ECR = Efficient Consumer Response
FMCG = Fast Moving Consumer Goods
[...]
RFID = Radio-Frequenz-Identifikation
[...]
[...]
1. Einleitung
Die RFID-Technik (Radio-Frequenz-Identifikation) bietet vielfältige Möglichkeiten zur Nutzung im Handel, sowie für die Hersteller von Fast Moving Consumer Goods um Prozesse und Abläufe effizienter zu gestalten. Nach gewissen Anlaufschwierigkeiten und Etablierungsphasen wird sie bald ein Standard sein, genauso wie es heute die Barcodes sind. Ich möchte im Folgenden einen Überblick über den technischen Hintergrund, die Nutzungsmöglichkeiten und zusammenfassend einen Überblick über die Potentiale geben, die sich bei der Verwendung von RFID in der Konsumgüterindustrie für die Hersteller ergeben.
RFID – Definition:
Unter RFID versteht man die automatische, berührungslose Identifikation von Objekten mittels eines angebrachten oder implementierten Transponderchips. Die notwendigen Identifikations-Daten sind auf dem Chip in einem Speicher hinterlegt und können mit Hilfe von entsprechenden Lesegeräten ausgelesen und je nach Möglichkeit verändert werden.
2. RFID – Technik
RFID steht für eine Identifikation (ID) mittels Radiofrequenztechnik (RF) über sogenannte Transponder. Sie bestehen aus einem winzigen Speicherchip, welcher die Daten enthält, sowie einer Sende- und Empfangsantenne. Transponder benötigen bis auf Ausnahmen (Þ aktive Transponder) keine eigene Stromversorgung, sondern bekommen die Energie induktiv mittels „Radiowellen“ drahtlos geliefert. Dadurch übertragen sie die auf dem Speicherchip enthaltenen Daten zu einem Empfänger bzw. Lesegerät. Die RFID-Technik ermöglicht eine berührungslose Lesung von Daten auf eine gewisse Entfernung (z. B. EAN-Codes) und es bedarf nicht eines Sichtkontaktes zum Strichcode wie ihn ein Scanner benötigt. Zusätzlich bieten die Transponder, je nach Ausführung, die Möglichkeit, die gespeicherten Daten nachträglich zu modifizieren.
Abbildung 1: Transponderidentifikation [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
Der Vorteil der Verwendung von RFID-Etiketten oder Transponderchips liegt in ihrer geringen Empfindlichkeit gegenüber äußeren Einflüssen, wie Kälte, Feuchtigkeit und mechanischen Belastungen. Sie sind extrem widerstandsfähig und bieten meist noch eine höhere Speicherkapazität als herkömmliche Barcodes. Außerdem lassen sie sich in verschiedensten Formen und Größen herstellen (Klebe-Etikett, Karte, ...) oder fest mit dem Artikel verbinden, je nach Anwendungsgebiet, beispielsweise zur Artikel- und Diebstahlsicherung. Auch bieten sie die Möglichkeit der gleichzeitigen Lesung mehrer Transponder auf einmal, im Gegensatz zu den Strichcodes, die jeweils einzeln unter Sichtkontakt gelesen werden müssen.1
Probleme bei der Verwendung der RFID-Technik heutzutage ergeben sich vor allem durch die noch sehr mangelhafte Standardisierung der Übertragungstechnik, sowie der gespeicherten Daten. Es gibt noch eine Vielzahl an Einzellösungen und ein einheitlicher Standard hat sich bisher noch nicht etabliert. Zusätzlich, oder auch hieraus begründet, muss man noch feststellen, dass ein Transponderetikett (Smartlabel) oder ein RFID-Chip in irgendwelchen anderen Formen immer noch relativ teuer im Vergleich zu den normalen Strich-/ oder Barcodes ist. Ebenfalls sind für die automatische Lesung Investitionen in eine noch nicht standardisierte (und damit zukunftsfähige?) Technik notwendig, die nicht jedes Unternehmen ohne weiteres auf sich nehmen kann. Ein Transponderetikett kostet heute in etwa 0,30-1,00 €. Die Technik wird daher derzeit nur bei relativ hochwertigen Gütern sowie auf Paletten verwendet. Diese Kosten sollen bei entsprechender Menge und Standardisierung auf ca. 0,02-0,05 € sinken.
[...]
1 Vgl. http://www.ean.de/ean/Inhalt/e4/e64/e124 und http://www.ean.de/ean/Inhalt/e4/e64 01.06.2003
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