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Sprachenlernen via Internet - am Beispiel Deutsch als Fremdsprache

Seminararbeit, 2005, 16 Seiten
Autor: Nadine Zerche
Fach: Sprachwiss. / Sprachforschung (fachübergreifend)

Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2005
Seiten: 16
Note: gut
Literaturverzeichnis: ~ 8  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V36126
ISBN (E-Book): 978-3-638-35843-9

Dateigröße: 92 KB


Textauszug (computergeneriert)

Sprachenlernen via Internet –
am Beispiel Deutsch als Fremdsprache

von: Nadine Z.

 


1 Einleitung  2

2 Internet – einige Erklärungen und Informationen  2

3 Das Sprachenlernen im Tandem  4

3.1 Die Prinzipien des Tandems 6
3.2 Autonomes Sprachenlernen im Tandem über das Internet  7

4 Das Internet im Deutsch als Fremdsprache - Unterricht (DaF)  9

4.1 Welche Möglichkeiten bietet das Internet dem DaF – Unterricht?  10

4.1.1. E-Mail-Projekte 10
4.2. Der Lernort Internet  11
4.3 Online – Ausflugsmodell mit E-Mail-Projekt 13

5 Fazit 14

Literaturangaben 16


 

1 Einleitung

Das Internet verändert die Welt, so scheint es. Ehen werden durch das Internet gestiftet, Wirtschaftskontakte herbeigeführt. Man muss dank Internet nicht mehr zwingend auf die Bank, Lebensmittel werden einem ins Haus geliefert und eines Tages sitzen alle Menschen vor dem heimischen Rechner und leben virtuell. Diese Vision ist traurig, aber doch macht sie vor unserem Leben nicht halt. Und so wie uns manches durch das Internet erleichtert werden soll, soll auch das Lernen damit einfacher werden. Das Internet hält Einzug in den Fremdsprachenunterricht und die Vorschläge, wie man es einsetzen kann, nehmen ständig zu. Welche Möglichkeiten des Einsatzes gibt es? Was aber ist von diesen Möglichkeiten zu halten? Und vor allem, wie und wo findet sich ein brauchbares Projekt für den Einsatz? Die vorliegende Arbeit gliedert sich in fünf Kapitel. Nach einem kurzen allgemeinen Überblick über das Internet folgt die Vorstellung des Sprachenlernens im Tandem via Internet. Es werden der Ablauf, Möglichkeiten, Links, Vorteile und Nachteile aufgeführt. Im 4. Kapitel geht es um Internet im DaF-Unterricht. Er gewinnt durch die Integration des Internet neue Möglichkeiten hinzu, die das Sprachenlernen bereichern und die Lerner mit motivierenden Sprachaktivitäten in der Zielsprache für die Informationsgesellschaft vorbereiten.

2 Internet – einige Erklärungen und Informationen

Die weltweite Vernetzung von Computersystemen, die per Datenleitungen ständig miteinander verbunden sind, stellt das Internet dar. Dieses Netzwerk ermöglicht verschiedene Dienste. Vor allem werden die Dienste E-Mail (electronic mail) und WWW (World Wide Web) täglich millionenfach genutzt. Weitere Dienste sind zum Beispiel ftp (Übertragung von Dateien / Programmen auf andere Rechner) und Chat (simultane schriftliche Kommunikation).

Das Versenden und Empfangen elektronischer Nachrichten, welche am Computer geschrieben und über das Internet verschickt werden, bezeichnet man als E – Mail. Alle Internetnutzer haben die Möglichkeit, weltweit miteinander zu kommunizieren, mit der Voraussetzung, dass diese eine E – Mail – Adresse haben, die an dem @ - Zeichen erkennbar ist. Dadurch kann man potentiell von jedem anderen Internetnutzer angeschrieben werden. Folgende Vorteile hat die E – Mail: Die Nachrichten werden sekundenschnell versandt. Man kann die E – Mails weltweit empfangen, egal ob aus den USA oder Japan. Es werden kaum Kosten verursacht. Sie stehen dem Empfänger sofort zur Verfügung. Sie können auch später gelesen werden, falls der Empfänger nicht anwesend ist. Die E – Mail ermöglicht auch das Verschicken ganzer Dateien, die beispielsweise mit Textverarbeitungs- oder Grafikprogrammen erstellt worden sind (attachment). Der multimediale Bereich des Internet ist das World Wide Web (WWW). Die im Internet zur Verfügung stehenden Informationen sind so vielfältig wie das Angebot von Universitätsbibliotheken, Buchgeschäften, Zeitungsläden, Archiven, Tourismus und vielen anderen öffentlichen und privaten Einrichtungen, Firmen und Institutionen. WWW – Seiten präsentieren nicht nur Textinformationen, sondern können auch multimedial mit Grafiken, Bildern, Videos und Sounddateien angereichert sein. Alle Informationen im WWW haben eine Adresse, die mit http:// beginnt.

Für die Nutzung des Internet wird ein Zugang benötigt. Dieser ist für Universitätsangehörige zum Beispiel über die Universität selbst meist kostenfrei. Private Haushalte erhalten den Zugang für eine Monatsgebühr über einen kommerziellen Provider (Anbieter). Heutzutage ist die Monatsgebühr für die Nutzung des Internet schon sehr gering. Einer der größten und bekanntesten Provider ist zum Beispiel AOL (America Online). In jedem Land und in jeder Stadt gibt es auch Provider, die Internetzugänge anbieten, oft sogar etwas günstiger. Die Verbindung erfolgt zwischen dem Computer und der Telefonleitung, um das Internet nutzen zu können. Die Verbindung wird entweder durch ein Modem, einer ISDN – Karte oder Flatrate hergestellt. Die notwendige Software liefert der Provider oder kann auch kostenlos aus dem Internet bezogen werden. Die Software wird als Browser bezeichnet, zum Beispiel der Internet Explorer (Microsoft) oder Mozilla Firefox. Dieser ermöglicht die Arbeit im WWW. 1 Detaillierte Informationen zum Internet findet man im Internet unter: Bernd Zimmermanns Online – Internet – Kurs http://www-kurs.de

3 Das Sprachenlernen im Tandem

Der Erwerb einer Sprache beinhaltet mehr als das Erlernen von Kommunikationsregeln und Instrumentarien in dieser Sprache. Sprachliche Elemente sind sicherlich wichtige Bestandteile, aber der Erwerb einer fremden Sprache erschöpft sich nicht darin. Für den Sprachunterricht bedeutet das, dass die Aneignung sprachlicher Elemente ohne Berücksichtigung der inhaltlichen Komponente nicht möglich ist. Demzufolge bedeutet das Erlernen einer fremden Sprache auch die Vermittlung der Inhalte, die in dieser Sprache verankert sind2.

[...]


1 Donath, Reinhard: „Deutsch als Fremdsprache – Projekte im Internet“. Stuttgart 2001: S. 7.

2 Steinmüller, Ulrich: „Sprachunterricht und Interkulturelle Erziehung: Das Tandem-Prinzip.“ In: Tandem- Sprachen lernen im Austausch. Berlin 1991, S.9.


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