Termpaper, 2003, 7 Pages
Author: Uta Brengelmann
Subject: Pedagogy - School Pedagogics
Details
Tags: Lernen, Stationen
Year: 2003
Pages: 7
Grade: TN
Bibliography: ~ 6 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-36060-9
File size: 197 KB
Other users also were interested in the following titles:
Excerpt (computer-generated)
Lernen an Stationen
von: Uta Brengelmann
5. Fachsemester
Inhaltsverzeichnis
1. Geschichte des Lernens an Stationen 4
2. Begriffserklärung: Lernstation; Lernen an Stationen 4
3. Die Strukturierungsphase 4
4. Das Lernen an Stationen im Vergleich zum Frontalunterricht 5
5. Das didaktischen Konzept 6
6. Grenzen des Lernens an Stationen 7
Literaturverzeichnis 8
Folienverzeichnis 8
1. Geschichte des Lernens an Stationen
Lernen an Stationen wird oft auch Lernzirkel genannt. Das liegt daran, dass dieser Begriff aus dem Sportbereich kommt. Morgan und Adamson entwickelten das sog. „circuit training“ 1952 in England. Es stellt den Sportlern verschiedene Stationen zur Verfügung. Diese Übungsstationen durchlaufen sie der Reihe nach oder in freier Auswahl.1 Das Lernen an Stationen wurde in der Grundschule entwickelt, um unterschiedlich begabte Kinder durch individualisiertes Lernen zu fördern. Bisher wurde das Lernen an Stationen zu Übungszwecken durchgeführt. Doch eignet sich diese Methode auch zur Erarbeitung neuer Themen in allen Fächern der Primarstufe, Unterstufe, Mittelstufe und der gymnasialen Oberstufe.
2. Begriffserklärung: Lernstation; Lernen an Stationen
Lernstation Eine Lernstation ist ein einzelner Arbeitsauftrag oder ein einzelnes Arbeitsangebot, das den Kindern im Rahmen des Lernens an Stationen zur Verfügung gestellt wird. Lernen an Stationen Das Lernen an Stationen beschreibt jeweils das zusammengesetzte Angebot mehrer Lernstationen, das Kinder im Rahmen einer übergeordneten Thematik bearbeiten und unter Umständen teilweise selbst mitgestaltet haben. 2 Das Lernen an Stationen wird oft auch als Lernkabinett bezeichnet.
3. Die Strukturierungsphase
Man sollte die Kinder in die Planung miteinbeziehen. Die Strukturierungsphase orientiert über das Angebot und stößt das Lernen an. Es werden Gespräche geführt. Die Schüler sollen sich nicht spontan oder zufällig auf ein Thema einlassen. Ein Planungsgespräch, etwa eine Woche vor dem Beginn der eigentlichen Arbeit, gibt den Kindern einen guten Einstieg in das Thema. Schüler könnten auch Stationen gestalten oder mitgestalten. Der neue Inhalt sollte vorbereitet werden, indem die Kinder Fragen zum Thema stellen. Diese Fragen könnten auf ein Plakat geschrieben werden und auch noch während der Station aufgefüllt werden. Diese Liste mit Fragen bildet nach der Bearbeitung der Station in der sog. Schlussphase die Grundlage eines Abschlussgesprächs.
4. Das Lernen an Stationen im Vergleich zum Frontalunterricht
Im Gegensatz zum Frontalunterricht sollen die Schüler bei einem Lernen an Stationen sich mit einem Lerngegenstand aktiv auseinandersetzen und ihn sich dadurch aneignen. Sie arbeiten selbstgesteuert. Der Lernende ist für sich selbst verantwortlich und muss seinen eigenen Lernprozesses bewusst strukturieren. Sie wählen ihr persönliches Arbeitstempo und arbeiten fast ohne Zeitdruck. Außerdem werden durch schriftliche Arbeitsaufträge und –materialien mit der Möglichkeit zur Selbstkontrolle ein selbsttätiges Lernen geübt. Die Schüler arbeiten hier eigenverantwortlicher.3
Es werden Lernchancen für Hochbegabte und Leistungsschwache im gleichen Unterricht geboten. Durch die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade und Anforderungen werden fast allen Kindern Erfolgserlebnisse ermöglicht, was im Frontalunterricht nicht möglich ist. Beim Lernen an Stationen ist der Lehrer Arrangeur, Regisseur und Begleiter des Lernens. Er erhält mehr Möglichkeiten zum distanzierten Beobachten. Der Lehrer tritt aus dem Mittelpunkt heraus, damit sich das Kind entfalten kann. Er ist passiv, damit die Kinder aktiv sein können.4 Im Frontalunterricht ist der Lehrer, der aktiv ist.
[...]
1 vgl.: Bauer, Roland: Lernen an Stationen in der Grundschule; S. 26, Z. 29
2 vgl.: Bauer, Roland: Lernen an Stationen in der Grundschule; S. 27, Z. 19–27
3 vgl.: Bauer, Roland: Lernen an Stationen in der Grundschule; S. 28, Z. 19
4 vgl.: Bauer, Roland: Lernen an Stationen in der Grundschule; S. 29, Z. 16
Comments
No comments yet
Other users also were interested in the following titles:
Die Unterrichtsmethode des Stationenlernens
Author: Simone HummertRegional History and Geography (Basic Primary School Pedagogy), 2005 Download as PDF-file for 5,99 EUR
Lernen an Stationen
Author: Julia ZachariasRomance Languages - French Didactics, 2005 Download as PDF-file for 7,99 EUR
Stationenlernen
Author: Katrin MertenPedagogy - School Pedagogics, 2001 Download as PDF-file for 2,99 EUR
Symbolik im Märchen dargestellt am Beispiel "Hänsel und Gretel"
Author: Astrid BielingPedagogy - Miscellaneous Topics, 2001 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Selbstständiges Lernen - Welche Kriterien müssen Lehrer und deren Unterricht erfüllen, um das selbstständige Lernen zu fördern?
Authors: Andrea Finke, Kerstin KimmelEconomics / Business: Didactics, Economic Pedagogy, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR
Bilder als Quellen im Geschichtsunterricht
Author: Timo MauelshagenHistory - Didactics, 2004 Download as PDF-file for 7,99 EUR
Differenzierung im Unterricht
Author: Bettina AndersPedagogy - School Pedagogics, 2002 Download as PDF-file for 8,99 EUR
Zur Konzeption der Heimatkunde
Author: Cornelia HolzheidRegional History and Geography (Basic Primary School Pedagogy), 2003 Download as PDF-file for 4,99 EUR
Ziele, Inhalte, Lehrpläne unter besonderer Berücksichtigung der Geometrie in der Grundschule
Author: Liane FinckMathematics - Geometry, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR
Stilleübungen und Meditieren mit Kindern
Authors: Mag. Tomasz Jaeschke, Mag. Richard UnterlerchnerPedagogy - Miscellaneous Topics, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR
This text can be quoted and accessed from this url: