Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Die politische Situation in Panama in den 80er Jahren /Die Vorbedingungen des mi... close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Die politische Situation in Panama in den 80er Jahren /Die Vorbedingungen des militärischen Einmarsches der USA 1989

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 1997, 36 Pages
Author: Belgin Alakus
Subject: American Studies - Culture and Applied Geography

Details

Event: Hauptseminar: Außenpolitik der USA in Lateinamerika
Institution/College: Free University of Berlin (John F. Kennedy Institut)
Tags: Panama, Panamakanal, Invasion, Noriega, Torrijo, Bush
Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 1997
Pages: 36
Grade: 1
Bibliography: ~ 32  Entries
Language: German
Archive No.: V3681
ISBN (E-book): 978-3-638-12272-6

File size: 249 KB


Excerpt (computer-generated)

 

Die politische Situation in Panama
in den 80er Jahren /Die Vorbedingungen des
militärischen Einmarsches der USA 1989

von

Belgin Alakus


Inhaltsverzeichnis

1. VORWORT 3


2. AUSFÜHRUNGEN ZUR GESCHICHTE PANAMAS BIS 1981 4
2.1. Die Ära des "Torrijismo" und der neue Kanalvertrag 9
2.2. Die Präsidentschaft von James E. Carter und die neue Periode in den bilateralen Beziehungen 10

3. DIE AMTSZEIT NORIEGAS IN DEN 80ERN UND DAS VERHÄLTNIS DER USA ZU PANAMA 13
3.1. Kurze Lebensgeschichte General Noriegas sowie seine Zusammenarbeit mit US-Behörden 15
3.2. Die Außenpolitik der Reagan Administration 15
3.3. Noriegas Dienste auf zweierlei Ebenen 16

4. DER INNENPOLITISCHE KAMPF IN PANAMA UND DIE HALTUNG DER USA 20

5. SCHLUßBETRACHTUNG 31

6. BIBLIOGRAPHIE 34

1 Vorwort

Die Politik der USA stützt sich in ihrem Selbstverständnis auf eine lange Tradition der Hegemonie in Lateinamerika. Panama und der Panamakanal sind wesentliche Meilensteine für die USA auf ihrem Weg zur Vormachtstellung in der westlichen Hemisphäre. Die Monroe Doktrin und die Roosevelt Corollary ebneten den Weg für die Bestrebungen Washingtons, in der jüngeren Geschichte für Sicherheit und Ordnung in den Nachbarstaaten zu "sorgen". Seit der Verkündung der Monroe Doktrin 1823 wehrte die USA jede europäische Einflußnahme in Amerika ab. Die in den folgenden Jahrzehnten zunehmende imperialistische Außenpolitik der USA führte zu einer breiten Interpretation der Monroe Doktrin. Roosevelt dehnte diesen Grundsatz in seinem Sinne aus, in dem er, dem festgesetzten Interventionsverbotes für extrakontinentale Länder, den offensiven Ansatz eines Interventionsgebots für die USA in Lateinamerika hinzufügte. Er billigte den Vereinigten Staaten eine internationale Polizeifunktion auf dem amerikanischen Kontinent zu. Die zum vermeintlichen Schutz lateinamerikanischer Staaten erlassene Doktrin wurde als Recht angesehen, den US-amerikanischen Interessen in der Region den Vorrang zu sichern und sie zu festigen. In der traditionellen Rolle als regionale Vormacht diktierte die USA so Panamas Platz innerhalb ihrer Kontinentaldoktrin, um dann mit Eingriffen in Panama eigene Vorteile zu verwirklichen bzw. Vorstellungen umzusetzen. Panama stellt neben Puerto Rico das am meisten von den USA dominierte Land in Zentralamerika dar. Seit seiner Gründung 1903 marschierten 18 mal Streitkräfte der Vereinigten Staaten in das Land ein
Die jüngste US-Intervention in Panama 1989 wurde unter dem Banner der Aufrechterhaltung der Ideale von Freiheit und Gerechtigkeit (was schon im Namen der Operation: "Just Cause" anklingen soll) begangen. Die USA führten den Krieg "zur Rettung demokratischen Werte" wie ihre vorangegangenen Kriege in der Welt. Die Regierung in Washington bediente sich in diesem Fall wie bisher demokratischer Grundsätzen als zweckmäßiges und unentbehrliches Werkzeug, um die soziale und politische Kultur in Lateinamerika, hier insbesondere Panama, zu beeinflussen.
Neben den komplexen Zusammenhängen der von Krisen gekennzeichneten Beziehung zwischen Panama und den USA, die in dieser Arbeit berührt werden, möchte ich am Anfang kurz auf die Geschichte des Landes seit der Gründung des Kanals eingehen, die für die spätere Betrachtung wichtig ist. Zudem soll der kurze geschichtliche Abriß aufzeigen, daß eine fast lineare Kontinuität der US-Außenpolitik in Panama, nunmehr unter anderen politischen Voraussetzungen, stattfindet. Im Mittelpunkt meiner Betrachtungen stehen die 80er Jahre und die zunehmend kritischer werdenden bilateralen Beziehungen beider Staaten. Als zentrale Figur in der Analyse steht dafür der Chef der panamaischen Streitkräfte Manuel Antonio Noriega und die unmittelbar an seine Person geknüpfte Innenpolitik Panamas sowie Außenpolitik der Vereinigten Staaten. General Noriega, Zögling der USA und Mitte der 80er Jahre noch deren treuer Verbündeter in führender Stellung eines kleinen lateinamerikanischen Landes, wurde zum Synonym eines korrupten, in Drogengeschäften verwickelten Diktators. Das vielschichtige politische Problem um seine Person wurde von den USA taktisch genutzt, um Noriega zu einem Schreckgespenst der demokratischen Ordnung zu transformieren. Zudem soll die Arbeit eine Analyse der Destabilisierungskampagne gegen den panamaischen Machthaber und die zunehmende Dämonisierung seiner Person aufzeigen.

2 Ausführungen zur Geschichte Panamas bis 1981

Panama erlangte 1903 aufgrund US-amerikanischer Intervention die Unabhängigkeit von Kolumbien. Die Sezession wurde von den USA durch die Interessen an einem Kanalprojekt geleitet. Von 1880 - 1900 versuchte ein französisches Unternehmen einen Kanal auf Höhe des Meeresspiegel am panamaischen Isthmus zu konstruieren. Das französische Unternehmen, gekennzeichnet von hohen Todesraten der Arbeiterschaft durch Malaria und Sumpffieber, als auch von scheinbar unüberwindlichen natürlichen Gegebenheiten, mußte aufgeben. Nach Konkursantrag gingen die Konzessionen für den Kanalbau durch eine ihrerseits entschlossene Politik an US-amerikanische Aktionäre. Eine direkte Verbindung der beiden Weltmeere in Zentralamerika wurde von den Nordamerikanern, mittels eines Schleusenkanals, auch in Nicaragua favorisiert. Im November 1903, nachdem der Senat Kolumbiens den Transfer des Baurechtes für einen Kanal an die USA ablehnte, trafen die finanziellen und strategischen Interessen der USA an einem Kanalprojekt auf die Unabhängigkeitsbestrebungen der Panamaer.

[...]


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit

Author: Claudia Nickel
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR

Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens

Author: Maik Philipp
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/3681/die-politische-situation-in-panama-in-den-80er-jahren-die-vorbedingungen
please wait Please wait