Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
"La Grande Peur" - Die Große Furcht close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

"La Grande Peur" - Die Große Furcht

Termpaper, 2003, 18 Pages
Author: Benjamin von dem Berge
Subject: History - Modern Times, Absolutism, Industrialization

Details

Institution/College: University of Mannheim
Tags: Grande, Peur, Große, Furcht
Category: Termpaper
Year: 2003
Pages: 18
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 11  Entries
Language: German
Archive No.: V36878
ISBN (E-book): 978-3-638-36392-1
ISBN (Book): 978-3-638-79015-4
File size: 216 KB

Abstract

In den meisten wissenschaftlichen Arbeiten zur Französischen Revolution wurde die Große Furcht entweder kaum oder nur unzureichend behandelt. In dieser Arbeit wurde die wichtigste Literatur zum Thema verwendet und einander kritisch gegenübergestellt. Das Wichtigste der untersuchten Werke ist das Buch La Grande Peur von Georges Lefebvre. Auf dieses ist die Arbeit hauptsächlich aufgebaut; die übrigen Bücher des Literaturverzeichnisses wurden entweder als Ergänzung oder als antithetische Gegenüberstellung verwendet. Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, wird zunächst die Forschungslage kurz dargestellt (II). Damit das Phänomen der Großen Furcht auch wirklich verständlich gemacht werden kann, ist es wichtig die Ausgangssituation – also die Lage der Bauern – zu kennen und zu begreifen (III). Den Hauptteil der vorliegenden Arbeit bildet das Kapitel La Grande Peur (IV). Hierbei werden zunächst die Gründe, die zum Ausbruch der Großen Furcht geführt haben, aufgezeigt (IV.1). Danach werden die Zusammenhänge der einzelnen Ereignisse – und diese selbst – begreifbar gemacht (IV.2). Im nächsten Unterkapitel wird die Verbreitung der Großen Furcht dargestellt (IV.3). Hier wird gezeigt wie sich die Angst geografisch verbreitete, von wem sie weitergetragen wurde und wodurch sie sich hauptsächlich ausdehnte. Nach dem Ende der Großen Furcht kamen zwei Haupttheorien auf, die zur Entstehung der Panik geführt haben sollen. Diese werden in Verschiedene Theorien und Versionen einander gegenübergestellt (IV.4). Zu guter Letzt werden die weitreichenden Folgen der Großen Furcht, die sich sehr wohl auf den Verlauf der Französischen Revolution ausgewirkt haben, beschrieben.


Excerpt (computer-generated)

"La Grande Peur" - Die Große Furcht

von: Benjamin von dem Berge

1. Fachsemester

 


Inhalt

I. Einleitung 2

II. Forschungslage 3

III. Die Lage der Bauern 4

IV. La Grande Peur 6

1. Gründe für die Große Furcht 6
2. Zusammenhänge und Ereignisse der Großen Furcht 7
3. Verbreitung der Furcht 10
4. Theorien und Versionen 12

V. Die Folgen der Großen Furcht 13

VI. Schluss 16

Literaturverzeichnis 17


 

I. Einleitung

In dieser Arbeit soll das Phänomen der Grande Peur erklärt, und ein Beitrag zum Verständnis geleistet werden. In den meisten wissenschaftlichen Arbeiten zur Französischen Revolution wurde die Große Furcht entweder kaum oder nur unzureichend behandelt. In dieser Arbeit wurde die wichtigste Literatur zum Thema verwendet, die zum Einen zusammengefasst, zum Anderen aber auch kritisch einander gegenübergestellt wird. Das Wichtigste der untersuchten Materialien ist das Buch La Grande Peur von Georges Lefebvre. Auf dieses ist die Arbeit hauptsächlich aufgebaut; die übrigen Bücher des Literaturverzeichnisses wurden entweder als Ergänzung oder als antithetische Gegenüberstellung verwendet. Es soll noch erwähnt werden, dass im Allgemeinen Große Angst, Große Furcht und Panik als Synonyme für Grande Peur verwendet werden. Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, wird zunächst einmal die Forschungslage kurz dargestellt (II). Damit das Phänomen der Großen Furcht auch wirklich verständlich gemacht werden kann, ist es wichtig die Ausgangssituation – also die Lage der Bauern – zu kennen und zu begreifen (III).

Den Hauptteil dieser Arbeit bildet das Kapitel La Grande Peur (IV). Hierbei werden zunächst die Gründe, die zum Ausbruch der Großen Furcht geführt haben, aufgezeigt (IV.1). Danach werden die Zusammenhänge der einzelnen Ereignisse – und diese selbst – begreifbar gemacht (IV.2). Im nächsten Unterkapitel wird die Verbreitung der Großen Furcht dargestellt (IV.3). Hier wird gezeigt wie sich die Angst geografisch verbreitete, von wem sie weitergetragen wurde und wodurch sie sich hauptsächlich ausdehnte. Nach dem Ende der Großen Furcht kamen zwei Haupttheorien auf, die zur Entstehung der Panik geführt haben sollen. Diese werden in Verschiedene Theorien und Versionen einander gegenübergestellt (IV.4). Als letztes werden die weitreichenden Folgen der Großen Furcht, die sich sehr wohl auf den Verlauf der Französischen Revolution ausgewirkt haben, 1beschrieben.

II. Forschungslage

Viele Historiker waren und sind der Ansicht, dass die Große Furcht ein mehr oder weniger unbedeutendes Kapitel der Französischen Revolution darstellt. Dennoch gibt es einige Arbeiten die dieses Thema mit großer Sorgfalt behandeln, allen voran ist hier Georges Lefebvre zu nennen, der mit seinem Werk La Grande Peur die wohl bedeutendste Arbeit zu diesem Thema verfasst hat.

Lefebvre weist erstmals darauf hin, dass die Bauernrevolte und die Große Furcht zwei Ereignisse sind die differenziert betrachtet werden müssen, denn „die Bauernrevolte und die Große Furcht sind so wenig voneinander abhängig, dass die zweite nicht im Gebiet der ersten Auftritt, mit der alleinigen Ausnahme des Dauphiné“.2 Andere Historiker akzeptieren diese Ansicht zwar und proklamieren sie bisweilen auch selbst, aber nur sehr wenige nehmen sie in ihrer Arbeit so ernst wie Lefebvre. So waren seiner Meinung nach die heftigen Unruhen im Spätsommer 1789 vor allem auf die Bauernrevolte und nicht auf die Große Furcht zurückzuführen. Denn in Bezug zu den Unruhen, die auf die Große Furcht zurückgehen, meint er: „So schmerzlich diese Unruhen in Einzelfällen auch waren, sie hatten doch nicht ganze Provinzen verwüstet und kein Menschenleben gekostet. Es gibt einige wenige Ausnahmen von dieser Regel: drei Morde und die Jacquerie im Dauphiné“. 3 Auch Schulin, Furet und Richet sind – auch wenn sie es nicht ganz so genau nehmen - dieser Meinung. Bei Soboul heißt es dagegen: „Manchmal, wenn sich die Grundherren weigerten, ihre Pergamente auszuliefern, zündeten die Bauern das Schloß an und hängten die Herren auf“. 4 Diese Ereignisse sieht er als direkte Folgen der Grande Peur an, Lefebvre schreibt sie dagegen der Bauernrevolte zu.

Andererseits ist es aber auch wichtig daraufhin zu weisen, dass sich die verschiedenen Elemente in ihrer Wirkung ergänzt haben. Jedes Element – Bauernrevolte, Grande Peur und die Unruhen – sollten auch aufgrund ihrer gegenseitigen Wirkung untersucht werden. Gerade im Fall der Großen Furcht ist es wichtig ihren Zusammenhang, zum Beispiel mit der Bauernrevolte oder der Angst vor den Räubern, darzustellen, da sich alle drei gegenseitig beeinflussen.

In vielen Arbeiten zur Französischen Revolution – vor allem in zeitgenössischen - wird die Große Furcht entweder hintangestellt oder es wird vollständig auf sie verzichtet. Wahrscheinlich deswegen, weil „sie mehr auf eine uralte Vergangenheit [Furcht vor Räuber] als auf das neue Zeitalter der Aufklärung ausgerichtet ist“. 5 Auch innerhalb der Großen Furcht differenziert Lefebvre wie kein anderer Historiker. So gibt es für ihn zum Beispiel drei verschiedene Panik-Typen: die Ur-Panik, die Ankündigungspanik und die Sekundär- oder Relaispanik, die alle voneinander zu unterscheiden seien. 6 Mit Ur- Panik meint er die „am Anfang stehenden“7 Paniken, als Ankündigungspaniken bezeichnet er die, bei denen bereits die Nachricht vom Herannahen der Räuber zu Tumulten führte. Als Sekundär- oder Relaispanik werden die Paniken bezeichnet, die an den Orten ausbrachen von denen die Furcht eigentlich schon wieder weggezogen war und die nur durch einen kleinen Zwischenfall bedingt, wieder auflebten. Als erster widmete sich Lefebvre umfassend dem Thema und „veränderte [damit] unser Wissen über die Ursachen und Anfänge der Revolution in einem nicht zu unterschätzenden Maß“.8

III. Die Lage der Bauern

[...]


1 Auch wenn dies meistens nur unzureichend dargestellt wurde.

2 Georges Lefebvre: Die Große Furcht von 1789, in: Geburt der bürgerlichen Gesellschaft: 1789, Herausgegeben von I. A. Hartig, Frankfurt am Main 1979, S. 93

3 Georges Lefebvre: Die Große Furcht von 1789, in: Geburt der bürgerlichen Gesellschaft: 1789, Herausgegeben von I. A. Hartig, Frankfurt am Main 1979, S. 130

4 Albert Soboul: Die große Französische Revolution, Frankfurt am Main 1973, S. 120

5 Jaques Revel: La Grande Peur, in: Furet, Francois / Ozouf, Mona: Kritisches Wörterbuch der Französischen Revolution, Frankfurt am Main 1996, S.116

6 Vgl. Georges Lefebvre: Die Große Furcht von 1789, in: Geburt der bürgerlichen Gesellschaft: 1789, Herausgegeben von I. A. Hartig, Frankfurt am Main 1979, S

7 Georges Lefebvre: 1789 das Jahr der Revolution, München 1989, S. 94

8 Jaques Revel: La Grande Peur, in: Furet, Francois / Ozouf, Mona: Kritisches Wörterbuch der Französischen Revolution, Frankfurt am Main 1996, S.117


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit

Author: Claudia Nickel
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR

Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens

Author: Maik Philipp
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/36878/la-grande-peur-die-grosse-furcht
please wait Please wait