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'E-Learning - Blended-Learning' in der sozialen Arbeit - Welche Anforderungen stellen neue Lernformen an Sozialpädagogen und Klientel?

Termpaper, 2005, 18 Pages
Author: Holger Rövemeier
Subject: Social Pedagogy / Social Work

Details

Category: Termpaper
Year: 2005
Pages: 18
Grade: 2,7
Bibliography: ~ 16  Entries
Language: German
Archive No.: V37024
ISBN (E-book): 978-3-638-36493-5

File size: 221 KB


Excerpt (computer-generated)

 

Fachhochschule Hüfferstiftung in Münster

Fach Sozialpädagogik

„E-Learning – Blended-Learning“ in der sozialen
Arbeit – Welche Anforderungen stellen neue Lernformen
an Sozialpädagogen und Klientel?

von

Holger Rövemeier

 

 

1. Einleitung

2. Definitionen
2.1 E-Learning
2.2 Blended-Learning

3. Einsatzfelder
3.1 von E-Learning
3.2 von Blended-Learning

4. Vor- und Nachteile von E-Learning

5. Vor- und Nachteile von Blended-Learning

6. Voraussetzungen an E-Learning und Blended-Learning
6.1 Lehrende
6.2 Lernende

7. Anforderungen in Bereichen der sozialen Arbeit
7.1 Erwachsenenbildung
7.2 Fortbildung von Fachkräften
7.3 Weiterbildung an Fernuniversitäten

8. Chancen und Grenzen von E-Learning und Blended-Learning in der sozialen Arbeit

9. Persönliches Fazit

 

 

1. Einleitung

Kein Medium hat sich so rasant schnell und flächendeckend entwickelt und verbreitet wie das Internet. Angefangen mit dem Internet hat es in den 60iger Jahren. Das amerikanische Verteidigungsministerium ließ mehrere Hochleistungsrechner so verbinden, dass ein Atomangriff den Verbindungen nichts anhaben konnte. Hierfür benutzten sie Daten- und Telefonleitungen, Fiberglaskabel, Satellitenverbindungen und den Funkverkehr (vergl. Sozial@rbeit Online, Poseck). Von den damals vier Netzknoten steigerte man sich bis zu den 70iger Jahren auf etwa 100, 1972 wurde dieses militärische ARPANet freigegeben und bis Ende der 80iger Jahre auf gut 100.000 vernetzte Universitätsrechner erweitert. So wurde der Grundstein für das heutige Internet gelegt. Der britische Physiker Tim Berners-Lee und seine Kollegen vom Schweizer Kernforschungsinstitut CERN starten ein Projekt im Jahre 1990, das die Zukunft der Computerindustrie maßgeblich verändern wird. Über die Signalleitung des Institutes greifen die Wissenschaftler auf Dokumente anderer Rechner zu. Das Neue daran ist, dass nun zwischen Dokumenten gezielt hin und her gesprungen werden kann: Etwas, das es vorher nie gegeben hat.

Nun können Informationen miteinander verbunden werden – egal, an welchem Ort sie sich befinden. Das „WWW“ (World Wibe Web) ist entstanden (vergl. Computerbild 14/2004).

Alleine das so entstandene Internet stand nicht jedem zur Verfügung. Steven Wozniak und Steve Jobs träumten von einem Personalcomputer, der kostengünstig sein sollte und so für jedermann erschwinglich wäre. So schraubten und löteten sie 1972 ihren ersten Rechner zusammen. Dieser Rechner hatte weder ein Netzteil, eine Tastatur noch einen Monitor. Sie beauftragten einen Schreiner, um ein Gehäuse zu fertigen. Dieses Gerät wurde ein voller Erfolg (vergl. Computerbild 26/2004).

Wie oben schon kurz angeschnitten wurde, ist mit dem Computer das leistungsfähigste Medium entstanden. Es kann sämtliche gängigen Kodierungen präsentieren: Schrift, Zahlen, gesprochene Sprache, Musik, sämtliche - auch bewegte - Bildertypen. Der Computer kann auch virtuelle Realitäten konstruieren. Mit dieser Entwicklung gehen auch neue Interaktionsmöglichkeiten einher. Das Netz verbindet Computer mit Computer. Das Internet steht allen offen, als Intranet können Computer zu einem internen Netz verbunden werden, das einem bestimmten Personenkreis offen steht.

Das Internet gehört heute für die meisten Menschen zum Alltag und zum Beruf.

2. Definitionen

2.1 E-Learning

Dem E-Learning kommt seit den 90iger Jahren eine immer größere Bedeutung zu.

E-Learning umfasst praktisch die Möglichkeiten zum Lernen mit entsprechender Software: Entweder individuell am eigenen Computer, im Klassenverband durch einen Lehrer angeleitet oder das Benutzen von Lernsoftware im Internet oder Intranet durch eine Lerngruppe.

Eine knappe und klare Definition bietet der ANUBAModellversuch aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen an:

„E-Learning ist eine besondere Variante des computergestützten Lernens. Merkmale dieser virtuellen Lernwelten sind, dass die genutzten Lernsysteme und Lernmaterialien: È in digitalisierter Form angeboten werden, È sich durch Multi- und/oder Hypermedialität (Informationsvernetzung) auszeichnen,

È Interaktivität zwischen den Lernenden, dem System, dem Coach und den Mitlernenden – vor Ort oder im Netz – unterstützen und Online für den Nutzer direkt verfügbar sind.“

E-Learning kann lokal oder räumlich verteilt organisiert sein. Da auf eine CD-Rom nur vor Ort zugegriffen werden kann, ist sie zu den lokalen Lernressourcen zu zählen. Im Gegensatz dazu ist ein E-Learning Kurs via Internet als „räumlich verteilt“ anzusehen, weil dabei auf entfernte Ressourcen zugegriffen wird.

Beim E-Learning über das Internet kann ebenfalls Videotechnik eingesetzt werden. Durch diese Möglichkeit lassen sich Vorlesungen deutlich persönlicher gestalten. 

2.2 Blended-Learning

Blended-Learning ist aus den Erfahrungen und Erfordernissen der Praxis des E-Learnings entstanden. Es gibt hierfür „noch“ keine eindeutige Definition. Ich möchte einige vorstellen:

„Dieser zunächst im Hinblick auf innerbetriebliche Weiterbildung geprägte Begriff beschreibt den gezielten Einsatz verschiedener Medien unter Einbeziehung neuer Medien. Anders ausgedrückt werden beim Blended- Learning Online- und Präsenzelemente in hybriden Lernarrangements kombiniert.“ (Michael Kerres und Britta Voß: Digitaler Campus, Waxmann Verlag 2003)

„Der Begriff „Blended-Learning“ hat sich erst relativ neu im Laufe des Jahres 2001 etabliert und bezeichnet mittlerweile einen der vorherrschenden Trends für ELearning Lösungen. Übersetzt man den englischen Begriff “Blended“, heißt dies soviel wie `vermengt, vermischt, ineinander übergehend`. Ein deutschsprachiges Pendant hat sich – wohl aufgrund der Tatsache, dass eine exakte deutsche Übersetzung etwas holprig klingen würde (vermischtes Lernen) – nicht entwickelt. Im deutschsprachigen Raum hat sich dahingegen der Begriff des Hybriden Lernens verbreitet, der bereits länger als der Trendausdruck `Blended-Learning` existiert und in etwa die gleiche Bedeutung hat.“ (von Peter Mayr, Sabine Seufert im Buch Fachlexikon e-learning 2002) „Blended-Learning bedeutet soviel wie „vermischtes, integriertes Lernen“ und meint eine Form von E-Learning, in welcher Präsenzveranstaltungen (Workshops, Seminare, Kurse) mit PC- und Internetbasiertem Lernen kombiniert werden.“ (von Maja Graf im Buch eModeration 2004 im Text eLearning-was ist anders?)

„Mix von Fern und Präsenzunterricht“ (von Cornelia Rizek- Pfister im Buch Digitaler Campus 2003 im Text Präsenzunterricht, Fernunterricht)

[...]


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