Theorien der Erwachsenenbildung

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Details
Autor: Matthias Matzanke
Fach: Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Veranstaltung: Seminar Erwachsenenbildung
Institution/Hochschule: Hochschule Mittweida (FH) (Fachbereich Sozialarbeit/Sozialpädagogik)
Jahr: 2002
Seiten: 13
Note: keine
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 151 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-12320-4
ISBN (Buch): 978-3-638-77712-4
Zusammenfassung / Abstract
Mit dem Thema Erwachsenenbildung wird sich wissenschaftlich seit etwa 1910 beschäftigt. Es entstand das Bedürfnis bei den " ...in der Erwachsenenbildung Tätigen nach empirischer und theoretischer Selbstdarstellung und Selbstreflexion... ") . Systematisch Forschungsarbeit gibt es aber erst seit den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Verschiedene Forschungsansätze werden unterschieden und die zu betrachtenden Themen erweitern sich. Der am Ende der Weimarer Zeit entstandene Forschungsansatz wird wieder aufgegriffen. In ihm werden bildungstheoretische Reflexion, bildungspraktische Fragen und sozialempirische Methoden zu einer zusammenfassenden Vorgehensweise verbunden. Am Anfang der 70er Jahre entwickelt sich die Erforschung der Weiterbildung qualitativ. "Berufliche Fortbildung und Umschulung, Nachholen und Fortsetzen schulischer Bildungsgänge und allgemeine Erwachsenenbildung gelten seitdem als Aufgaben, die der Weiterbildungsbereich bewältigen soll." Gleichzeitig werden Lehrstühle für Erwachsenenbildung eingerichtet und durch die Einführung des Diplomstudienganges Erziehungswissenschaften bekommt "... die Bearbeitung von Fragestellungen zum Lehren und Lernen mit Erwachsenen ein eigenes Gewicht." Da die Erwachsenenbildung seit 1970 zu einem Thema der Bildungspolitik gemacht wurde, wurde auch mehr Wert auf die Diskussion der Forschungsproblematik gelegt und die Wertigkeit bei der Erforschung der Erwachsenenbildung wurde verstärkt.
Textauszug (computergeneriert)
Theorien der Erwachsenenbildung
von Matthias Matzanke
Inhalt
1. Zur Entwicklung der Erforschung der Erwachsenbildung 4
2. Verschiedene Konzepte der Weiterbildungsforschung 5
3. Die Schwerpunkte der Weiterbildungsforschung 6
4. Theorien der Erwachsenenbildung 5
5. Literaturverzeichnis 13
1. Zur Entwicklung der Erforschung der Erwachsenbildung
Mit dem Thema Erwachsenenbildung wird sich wissenschaftlich seit etwa 1910 beschäftigt. Es entstand das Bedürfnis bei den " ...in der Erwachsenenbildung Tätigen nach empirischer und theoretischer Selbstdarstellung und Selbstreflexion... ") .
Systematisch Forschungsarbeit gibt es aber erst seit den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Verschiedene Forschungsansätze werden unterschieden und die zu betrachtenden Themen erweitern sich. Der am Ende der Weimarer Zeit entstandene Forschungsansatz wird wieder aufgegriffen. In ihm werden bildungstheoretische Reflexion, bildungspraktische Fragen und sozialempirische Methoden zu einer zusammenfassenden Vorgehensweise verbunden. Am Anfang der 70er Jahre entwickelt sich die Erforschung der Weiterbildung qualitativ. "Berufliche Fortbildung und Umschulung, Nachholen und Fortsetzen schulischer Bildungsgänge und allgemeine Erwachsenenbildung gelten seitdem als Aufgaben, die der Weiterbildungsbereich bewältigen soll." Gleichzeitig werden Lehrstühle für Erwachsenenbildung eingerichtet und durch die Einführung des Diplomstudienganges Erziehungswissenschaften bekommt "... die Bearbeitung von Fragestellungen zum Lehren und Lernen mit Erwachsenen ein eigenes Gewicht." Da die Erwachsenenbildung seit 1970 zu einem Thema der Bildungspolitik gemacht wurde, wurde auch mehr Wert auf die Diskussion der Forschungsproblematik gelegt und die Wertigkeit bei der Erforschung der Erwachsenenbildung wurde verstärkt.
2. Verschiedene Konzepte der Weiterbildungsforschung
Es gibt drei Gruppen von Forschungskonzeptionen. Das sind die vorwiegend praxis-orientierte, die vorwiegend entwicklungsorientierte und die vorwiegend theorieorientierte Forschung. Im folgenden möchte ich die theorieorientierte Forschung erläutern.
Der Grund für die theorieorientierte Forschung besteht darin, dass praxis- und entwicklungsorientierte Forschung auf Dauer nicht ohne Grundlagenforschung durchzuführen sind. Für die produktorientierte Forschung ist die Klärung der Grundlagenprobleme die Voraussetzung. Folgende Grundlagenprobleme werden von der Weiterbildungsforschung bearbeitet:
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