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Grundzüge der Just-In-Time-Beschaffung

Termpaper, 2002, 19 Pages
Authors: Sven Behrendt, Katalin Hoffmann
Subject: Economics / Business: Supply, Production, Logistics

Details

Event: Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens
Institution/College: University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel; Salzgitter
Tags: Grundzüge, Just-In-Time-Beschaffung, Methoden, Arbeitens
Category: Termpaper
Year: 2002
Pages: 19
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 10  Entries
Language: German
Archive No.: V37510
ISBN (E-book): 978-3-638-36832-2

File size: 215 KB


Excerpt (computer-generated)

Grundzüge der Just-In-Time-Beschaffung

von: Sven Behrendt

 


Inhaltsverzeichnis

Einleitung IV

1. Neuorientierung der Unternehmen 1

1.1. Situation früher  1
1.2. Gründe der Neuorientierung 1

2. Die Entstehung von JIT 2

3. Grundprinzipien des JIT-Konzeptes in der Beschaffung 3

4. Wirtschaftlichkeitsüberlegungen zur JIT -Beschaffung 5

4.1. Vorteile des JIT-Konzeptes 5
4.2. Nachteile des JIT-Konzeptes 5

5. Planungskonzept zur Einführung einer JIT -Beschaffung 6

5.1. Teileauswahl 6
5.2. Lieferantenauswahl 7
5.3. Festlegung der Belieferungsform 8

6. Realisierung des Informations- und Warenflusses in der Zulieferer-Abnehmer-Beziehung 10

6.1. Rahmenvereinbarungen 10
6.2. Rahmenauftrag 10
6.3. Lieferabruf 10

7. Beurteilung der JIT-Beschaffung 12

Literaturverzeichnis 13


 

Einleitung

Diese Arbeit soll eine Einführung in einen Teilbereich des Just -In-Time (JIT) Konzeptes, in die JIT-Beschaffungslogistik bieten. JIT kann außerdem in der Produktionslogistik und in der Distributionslogistik angewendet werden. Just -In- Time ist ein unternehmensübergreifendes Konzept, das die nicht wertschöpfenden Tätigkeiten auf ein Minimum zu reduzieren versucht. 1 Der Begriff Just-In-Time kann als „genau zum richtigen Zeitpunkt“ übersetzt werden. Die Lieferung oder die Produktion soll aber nicht nur in der richtigen Zeit, sondern auch in der richtigen Qualität und Menge am richtigen Ort, also nachfragegenau erfolgen.

Im folgenden Kapitel wird erläutert, welche Veränderungen der Märkte diese Neuorganisation der Unternehmen ausgelöst haben. Weiter hin wird auf die Entstehung des JIT-Konzeptes eingegangen, sowie dessen Grundprinzipien erläutert. Eine Wirtschaftlichkeitsüberlegung der JIT -Beschaffung soll deutlich machen, dass neben den zahlreichen Vorteilen auch mit Nachteilen zu rechnen ist. Nicht für jede Unternehmung ist JIT geeignet. Die Planungskonzeption wird im Kapitel 5 dargestellt. Anschließend wird die Zulieferer -Abnehmer-Beziehung näher beschrieben und abschließend das JIT -Konzept beurteilt.

1. Neuorientierung der Unternehmen

1.1 Situation früher

Über lange Zeit wurde für die Produktivitätssteigerung nur die Optimierung der direkten wertschöpfenden Tätigkeiten betrachtet. Zum Beispiel wird bei der Fließbandfertigung die Arbeit in kleinstmögliche Schiritte geteilt, die von den Arbeitern unaufhörlich wiederholt werden. Mit dem Einzug der Automatisierungstechnik in die Produktion wurden die Arbeiter von ihren monotonen Arbeitsaufgaben erlöst. Produktivitätsfortschritt wurde durch die Einführung neuer Produktionstechnologien erzielt. Ein weiterer Effizienzschub konnte durch die Anwendung des Erfahrungskurvenprinzips einhergehend mit der immer größeren Standardisierung der Produktion erreicht werden. Mit jeder Verdoppelung der Produktionsmenge ist ein Rationalisierungseffekt in Höhe von 15-25% zu erwarten1.

1.2 Gründe der Neuorganisation

Die Sättigung der Märkte und die zunehmende Vielfalt der Kundenwünsche führt zu einer Variantenvielfalt der Produkte, welche der Produktivitätssteigerung basierend auf der Erfahrungskurve widerspricht. Steigender Wettbewerbdruck, hohe Kundenansprüche und eine Produktenvielfalt mit immer geringeren Lebenszyklen, beherrschen das Bild auf dem heutigen Markt. Hersteller müssen diesen Anforderungen gerecht werden, um ihre Marktposition zu behaupten und zu verbessern. Diese Veränderungen in der Marktsituation veranlassen die Hersteller, eine neue Strategie der Markt- und Kundenorientierung einzusetzen. „Der Markt- und Kundenorientierung liegt eine ganzheitliche Betrachtung der Wertschöpfungskette zugrunde, die durch den Einsatz von Just-In-Time- Prinzipien eine kurzfristige Lieferung qualitativ hochwertiger Produktvarianten entsprechend den Kundenwünschen ermöglicht. „2

2. Die Entstehung von JIT

JIT ist von dem japanischen Autohersteller Toyota eingeführt worden, um den Materialfluss zu rationalisieren. Die Idee war ein Supermarktprinzip, wobei der Verbraucher nur die Teile abholt, die er gerade benötigt, und der Produzent erst dann nachliefert, wenn der Mindestbestand überschritten wird. 1 Dies wurde mit der Einführung des KANBAN-System – „selbststeuerde Regelkreise zwischen erzeugenden und verbrauchenden Fertigungsstufen“ 2 – realisiert. Kanban bedeutet auf japanisch „Karte“ oder „Signal“. In der einfachsten Form wird diese Karte von der verbrauchenden Stelle ausgestellt, um d ie produzierende Stelle anzuweisen, die benötigten Teile anzuliefern. Kanban kann zwar verschiedene Formen annehmen, wie Signal-Kanban, Produktions-Kanban, Transport- Kanban, das Prinzip ist aber in jeder Form gleich: Kanban löst den Transport, die Produktion, oder die Beschaffung der benötigten Teile aus. Die Zielsetzung der neuen JIT-Organisation ist die Verringerung der Materialbestände, Vermeidung der Überproduktion und Verschwendung, Verkürzung der Durchlaufzeiten, Erhöhung der Arbeitsproduktivität und der Produktqualität sowie die erhöhte Flexibilität der Lieferbereitschaft.

3. Grundprinzipien des JIT-Konzeptes in der Beschaffung

[...]


1 Vgl. Ehrmann, Logistik, 1997 S. 278.

1 Vgl. Wildemann, JIT-Konzept, 1995, S. 13.

2 Wildemann, JIT-Konzept, 1995, S. 14.

1 Vgl. Weber/Baumgarten, Handbuch Logistik, 1999, S.461. 2 Aberle, Transportwirtschaft, 2000, S.472.


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