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Entwicklung und Reformen der Staatsunternehmen in der VR China unter der sozialistischen Planwirtschaft

Autor: Stephan Lechner
Fach: Wirtschaft - Unternehmensführung, Management, Organisation

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Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2001
Seiten: 18
Note: 2,7
Literaturverzeichnis: ~ 5  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 124 KB
Archivnummer: V377
ISBN (E-Book): 978-3-638-10270-4

Textauszug (computergeneriert)

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Betriebswirtschaftliches Institut
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre,
insbesondere Internationales Management
Prof. Dr. S. Eckert (Lehrstuhlvertretung)
Seminar: China als Standort für deutsche Direktinvestitionen
Prof. Dr. Markus Taube

Entwicklung und Reformen der Staatsunternehmen in der Volksrepublik
China unter der sozialistischen Planwirtschaft

WS 2000/2001
Verfasser: Lechner, Stephan
15.04.2001

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 1
2. Begriffsbestimmung 2
3. Bedeutung der Staatsunternehmen im Vergleich zu anderen Eigentumsformen 2
4. Historische Entwicklung der Staatsunternehmen in der V.R. China und Reformen bis 1997 3
4.1 Entstehung der Staatsunternehmen 3
4.2 Die Machtübernahme der Kommunisten und das „one-man management“-System 3
4.3 DRSULP, Großer Sprung und Kulturrevolution 5
4.4 Einleitung der Reform- und Öffnungspolitik 7
4.5 Das vertragsgebundene Verantwortungssystem 9
5. Gründe für die nicht zufriedenstellenden Ergebnisse der Reformpolitik 13
6. Privatisierung und sozialistische Marktwirtschaft als Ausweg? 14
Literaturverzeichnis 16

1. Einleitung
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Entwicklung der Staatsunternehmen in der Volksrepublik China unter besonderer Betrachtung der zahlreichen Reformen seit 1949 bis zum Paradigmenwechsel hin zur sozialistischen Marktwirtschaft 1997. Nach einer kurzen Bestimmung der relevanten Begriffe erfolgt ein quantitativerer Überblick über die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Staatsunternehmen. Den Hauptteil der Arbeit bildet eine Darstellung über die Entwicklung der Staatsunternehmen und die Reformen im Zeitablauf. Hierbei werden jeweils die Auswirkungen der Reformen auf das interne Führungssystem und die externe Organisationsstruktur betrachtet. Weiterhin werden die Gründe aufgezeigt, die letztendlich zum nächsten Reformversuch führten. Aus dieser Darstellung werden abschließend die grundlegenden Ursachen abgeleitet, die für den mangelnden Erfolg der Staatsunternehmen auch nach zahlreichen Reformen verantwortlich sind. Als Ausblick werden die aktuellen Reformbemühungen und die damit verbundenen Herausforderungen kurz angesprochen.

2. Begriffsbestimmung
a) Staatsunternehmen
Die Staatsunternehmen sind in der chinesischen sozialistischen Wirtschaftsordnung (Planwirtschaft) ökonomische gesehen keine Unternehmen, die autonom nach Gewinn streben, sondern „Basiseinheiten zur Aufgabenerfüllung“ (Ding 1999: 24). Diese Aufgaben lassen sich in produktive, politische (politische Erziehung) und gesellschaftspolitische (soziale Sicherung) einteilen. Nominell repräsentiert der Staat die Interessen des Volkes als Eigentümer der Produktionsmittel, was de facto aber dem Staatseigentum gleichkommt (Tam 1999: 15).

b) Organisationsstruktur

Zur Erfüllung dieser Aufgaben werden die einzelnen Unternehmen in ein verwaltungsbehördliches Gesamtsystem integriert (Ding 1999: 16), auf welches im Folgenden unter dem Begriff Organisationsstruktur Bezug genommen werden soll.

c) Führungssysteme
Im Gegensatz zur (externen) Organisationsstruktur regeln die Führungssysteme die Machtverteilung innerhalb der Unternehmen zwischen den verschiedenen Gremien bzw. Personen.

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