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Zentrum Peripherie - Zur Situation der kurdischen Stämme im Osmanischen Reich

Scholary Paper (Seminar), 2001, 28 Pages
Author: Bülent Imrek
Subject: Ethnology / Cultural Anthropology

Details

Event: Seminar: Krieg und Frieden in frühen Gesellschaften
Institution/College: University of Frankfurt (Main) (Sozialpsychologiesches Institut FFM)
Tags: Kurden, Kurdisch, Kurdistan, Stämme, Türkei, Osmanen, Perser, Kurdistan
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2001
Pages: 28
Grade: 2
Language: German
Archive No.: V3817
ISBN (E-book): 978-3-638-12359-4

File size: 291 KB


Excerpt (computer-generated)

Hausarbeit
Zum Thema

Staat und tribale Gesellschaften - 
Die kurdischen Stämme im Osmanischen Reich


,,Als das Land seinen Herrscher (Sultan) verlor,
wurde in jedem Dorf der Vorsteher zu Fürsten"

Imrek, Bülent
Dipl. Soziologie 9. Sem.

 

Sem.: ,,Krieg und Frieden in frühen Gesellschaften"
SoSe 2001

Frankfurt am Main, den 20. Februar 2002

 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ältere Geschichte der Kurden

3. Sprache der Kurden

4. Der kurdische Stamm


4.1. Stammesstruktur
4.2. Anführer
4.3. Titel und Funktionen

5. Die Einverleibung Kurdistans ins Osmanische Reich


5.1. Karakoyunlu und Akkoyunlu
5.2. Die Safaviden
5.3. Die osmanisch-safavidische Konfrontation

6. Die osmanische Verwaltungsorganisation in Kurdistan

7. Die Rezentralisierungsmaßnahmen der Osmanen und die Auswirkungen auf Kurdistan


7.1. Das Emirat Soran
7.2. Das Emirat Botan
7.3. Das Emirat Baban

8. Die Atomisierung der Stämme und der sozialen Struktur Kurdistans

9. Schluss

10. Literaturverzeichnis

11. Anhang

 

1. Einleitung

In der vorliegenden Arbeit geht es um die Beziehungen des Osmanischen Reiches zu den kurdischen Stämmen an der Peripherie. Um den Zusammenhang klarer darzustellen habe ich dem historischen Teil einen großen Raum gelassen. Die Kapitel ,,Ältere Geschichte der Kurden" und ,,Sprache der Kurden" sind lediglich als Zugabe zu der Hausarbeit als Ganzes gedacht. Im vierten Kapitel wird die kurdische Stammesstruktur erläutert. Hinzu kommt der Anspruch auf die Führung in der kurdischen Gesellschaft sowie die Titel und deren Funktionen. Der fünfte Teil beginnt mit der Invasion bzw. mit der Expansion der Turkmenen Dynastien Akkoyunlu und Karakoyunlu. Ferner wird die Expansion der Safaviden behandelt bis hin zur osmanisch-safavidischen Konfrontation und der endgültigen Einverleibung Kurdistans ins Osmanische Reich. Das sechste Kapitel erläutert die osmanische Verwaltungsorganisation in Kurdistan. Im siebten Kapitel werden die osmanischen Rezentralisierungsmaßnahmen behandelt, sowie deren Auswirkungen auf die kurdischen Stämme. Als Beispiel werden die Kurdischen Emirate Soran, Botan und Baban aufgeführt, wobei das letztere als Beispiel für die innere Organisation dient. Im achten Kapitel, ,,Atomisierung der Stämme und der sozialen Struktur Kurdistans", werde ich die Etablierung des Verwaltungsapparates und dessen Auswirkungen auf die kurdischen Stämme behandeln. Im Schlussteil werden ich aus den vorhergehenden Kapiteln ein Resümee ziehen und versuchen dieses auf die heutige Zeit zu projizieren.

[...]


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