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Termpaper, 2005, 18 Pages
Author: Holger Rövemeier
Subject: Social Pedagogy / Social Work
Details
Tags: Blended-Learning“, Arbeit, Welche, Anforderungen, Lernformen, Sozialpädagogen, Klientel
Year: 2005
Pages: 18
Grade: 2
Bibliography: ~ 16 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-37338-8
ISBN (Book): 978-3-638-76227-4
File size: 180 KB
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Abstract
„E-Learning – Blended-Learning“ in der sozialen Arbeit – Welche Anforderungen stellen neue Lernformen an Sozialpädagogen und Klientel? Kein Medium hat sich so rasant schnell und flächendeckend entwickelt und verbreitet wie das Internet. Angefangen mit dem Internet hat es in den 60iger Jahren. Das amerikanische Verteidigungsministerium ließ mehrere Hochleistungsrechner so verbinden, dass ein Atomangriff den Verbindungen nichts anhaben konnte. Hierfür benutzten sie Daten- und Telefonleitungen, Fiberglaskabel, Satellitenverbindungen und den Funkverkehr (vergl. Sozial@rbeit Online, Poseck). Von den damals vier Netzknoten steigerte man sich bis zu den 70iger Jahren auf etwa 100, 1972 wurde dieses militärische ARPANet freigegeben und bis Ende der 80iger Jahre auf gut 100.000 vernetzte Universitätsrechner erweitert. Nun können Informationen miteinander verbunden werden – egal, an welchem Ort sie sich befinden. Das „WWW“ (World Wibe Web) ist entstanden (vergl. Computerbild 14/2004). Alleine das so entstandene Internet stand nicht jedem zur Verfügung. Steven Wozniak und Steve Jobs träumten von einem Personalcomputer, der kostengünstig sein sollte und so für jedermann erschwinglich wäre. So schraubten und löteten sie 1972 ihren ersten Rechner zusammen. Dieser Rechner hatte weder ein Netzteil, eine Tastatur noch einen Monitor. Sie beauftragten einen Schreiner, um ein Gehäuse zu fertigen. Dieses Gerät wurde ein voller Erfolg (vergl. Computerbild 26/2004). Das Internet gehört heute für die meisten Menschen zum Alltag und zum Beruf. Dem E-Learning kommt seit den 90iger Jahren eine immer größere Bedeutung zu. E-Learning kann lokal oder räumlich verteilt organisiert sein. Da auf eine CD-Rom nur vor Ort zugegriffen werden kann, ist sie zu den lokalen Lernressourcen zu zählen. Im Gegensatz dazu ist ein E-Learning Kurs via Internet als „räumlich verteilt“ anzusehen, weil dabei auf entfernte Ressourcen zugegriffen wird. Beim E-Learning über das Internet kann ebenfalls Videotechnik eingesetzt werden. Durch diese Möglichkeit lassen sich Vorlesungen deutlich persönlicher gestalten. Blended-Learning ist aus den Erfahrungen und Erfordernissen der Praxis des E-Learnings entstanden. Es gibt hierfür „noch“ keine eindeutige Definition. Ich möchte einige vorstellen.
Excerpt (computer-generated)
„E-Learning – Blended-Learning“ in der sozialen Arbeit –
Welche Anforderungen stellen neue Lernformen an
Sozialpädagogen und Klientel?
von: Holger Rövemeier
1. Einleitung
2. Definitionen
2.1 E-Learning
2.2 Blended-Learning
3. Einsatzfelder
3.1 von E-Learning
3.2 von Blended-Learning
4. Vor- und Nachteile von E-Learning
5. Vor- und Nachteile von Blended-Learning
6. Voraussetzungen an E-Learning und Blen-ded-Learning
6.1 Lehrende
6.2 Lernende
7. Anforderungen in Bereichen der sozialen Arbeit
7.1 Erwachsenenbildung
7.2 Fortbildung von Fachkräften
7.3 Weiterbildung an Fernuniversitäten
8. Chancen und Grenzen von E-Learning und Blended-Learning in der sozialen Arbeit
9. Persönliches Fazit
1. Einleitung
Kein Medium hat sich so rasant schnell und flächendeckend entwickelt und verbreitet wie das Internet. Angefangen mit dem Internet hat es in den 60iger Jahren. Das amerikanische Verteidigungsministerium ließ mehrere Hochleistungsrechner so verbinden, dass ein Atomangriff den Verbindungen nichts anhaben konnte. Hierfür benutzten sie Daten- und Telefonleitungen, Fiberglaskabel, Satellitenverbindungen und den Funkverkehr (vergl. Sozial@rbeit Online, Poseck). Von den damals vier Netzknoten steigerte man sich bis zu den 70iger Jahren auf etwa 100, 1972 wurde dieses militärische ARPANet freigegeben und bis Ende der 80iger Jahre auf gut 100.000 vernetzte Universitätsrechner erweitert.
So wurde der Grundstein für das heutige Internet gelegt.
Der britische Physiker Tim Berners-Lee und seine Kollegen vom Schweizer Kernforschungsinstitut CERN starten ein Projekt im Jahre 1990, das die Zukunft der Computerindustrie maßgeblich verändern wird. Über die Signalleitung des Institutes greifen die Wissenschaftler auf Dokumente anderer Rechner zu. Das Neue daran ist, dass nun zwischen Dokumenten gezielt hin und her gesprungen werden kann: Etwas, das es vorher nie gegeben hat.
Nun können Informationen miteinander verbunden werden – egal, an welchem Ort sie sich befinden. Das „WWW“ (World Wibe Web) ist entstanden (vergl. Computerbild 14/2004).
Alleine das so entstandene Internet stand nicht jedem zur Verfügung. Steven Wozniak und Steve Jobs träumten von einem Personalcomputer, der kostengünstig sein sollte und so für jedermann erschwinglich wäre. So schraubten und löteten sie 1972 ihren ersten Rechner zusammen. Dieser Rechner hatte weder ein Netzteil, eine Tastatur noch einen Monitor. Sie beauftragten einen Schreiner, um ein Gehäuse zu fertigen. Dieses Gerät wurde ein voller Erfolg (vergl. Computerbild 26/2004).
Wie oben schon kurz angeschnitten wurde, ist mit dem Compu-ter das leistungsfähigste Medium entstanden. Es kann sämtliche gängigen Kodierungen präsentieren: Schrift, Zahlen, gesprochene Sprache, Musik, sämtliche - auch bewegte - Bildertypen. Der Computer kann auch virtuelle Realitäten konstruieren. Mit dieser Entwicklung gehen auch neue Interaktionsmöglichkeiten einher. Das Netz verbindet Computer mit Computer. Das Internet steht allen offen, als Intranet können Computer zu einem internen Netz verbunden werden, das einem bestimmten Personenkreis offen steht.
Das Internet gehört heute für die meisten Menschen zum Alltag und zum Beruf.
2. Definitionen
2.1 E-Learning
Dem E-Learning kommt seit den 90iger Jahren eine immer größere Bedeutung zu.
E-Learning umfasst praktisch die Möglichkeiten zum Lernen mit entsprechender Software: Entweder individuell am eigenen Computer, im Klassenverband durch einen Lehrer angeleitet oder das Benutzen von Lernsoftware im Internet oder Intranet durch eine Lerngruppe.
Eine knappe und klare Definition bietet der ANUBA-Modellversuch aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen an:
„E-Learning ist eine besondere Variante des computer-gestützten Lernens. Merkmale dieser virtuellen Lernwel-ten sind, dass die genutzten Lernsysteme und Lernmaterialien:
- in digitalisierter Form angeboten werden,
- sich durch Multi- und/oder Hypermedialität (Informationsvernetzung) auszeichnen,
- Interaktivität zwischen den Lernenden, dem System, dem Coach und den Mitlernenden – vor Ort oder im Netz – unterstützen und Online für den Nutzer direkt verfügbar sind.“
E-Learning kann lokal oder räumlich verteilt organisiert sein. Da auf eine CD-Rom nur vor Ort zugegriffen werden kann, ist sie zu den lokalen Lernressourcen zu zählen. Im Gegensatz dazu ist ein E-Learning Kurs via Internet als „räumlich verteilt“ anzusehen, weil dabei auf entfernte Ressourcen zugegriffen wird.
Beim E-Learning über das Internet kann ebenfalls Videotechnik eingesetzt werden. Durch diese Möglichkeit lassen sich Vorlesungen deutlich persönlicher gestalten.
2.2 Blended-Learning
Blended-Learning ist aus den Erfahrungen und Erfordernissen der Praxis des E-Learnings entstanden.
Es gibt hierfür „noch“ keine eindeutige Definition. Ich möchte einige vorstellen:
„Dieser zunächst im Hinblick auf innerbetriebliche Weiterbildung geprägte Begriff beschreibt den gezielten Einsatz verschiedener Medien unter Einbeziehung neuer Medien. Anders ausgedrückt werden beim Blended-Learning Online- und Präsenzelemente in hybriden Lernarrangements kombiniert.“ (Michael Kerres und Britta Voß: Digitaler Campus, Waxmann Verlag 2003)
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