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Scholary Paper (Seminar), 2005, 21 Pages
Author: Lisa Hann
Subject: Interpreting / Translating
Details
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Excerpt (computer-generated)
Übersetzungsanalyse. Stephen Crane- Maggie:
A Girl of the Streets (a Story of New York)
von: Lisa Hann
INHALTSVERZEICHNIS
1. EINLEITUNG 3
2. ALLGEMEINES 4
2.1 Die Originalausgabe 4
2.2 Übersetzungen 4
2.3 Übersetzer 5
2.4 Das Genre 5
2.5 Der Inhalt im Kontext des Zeitgeistes 6
3. PERITEXTE 7
4. TEXTINTERNE MERKMALE 8
4.1 Der Titel 8
4.2 Vollständigkeit/ Absätze 8
4.3 Interpunktion 9
4.4 Soziolekt 10
4.5 Modernisierungen 11
4.6 Bedeutungsverschiebungen, Reduktion 12
4.7 Markante Wörter 14
4.8 „Telling Names“ und Kulturelle Marker 16
4.9 Die Beziehung Maggie – Pete 16
4.10 Besondere Schwierigkeiten des Originals 17
5. RESÜMEE 20
6. ANHANG 21
6.1 Bibliographie 21
1. EINLEITUNG:
In diesem Übersetzungsvergleich zum Roman “Maggie: A Girl of the Streets. (A Story of New York)“ von Stephen Crane, werde ich neben den textexternen Merkmalen vor allem die intendierte Wirkung des Werks untersuchen und versuchen festzustellen inwiefern diese bei der Übertragung ins Deutsche erhalten bleibt. Zu Annahamen bezüglich der „intendierten Wirkung“ komme ich durch Textanalyse auf der Basis von sozialhistorischen Hintergrundinformationen zur Zeit und zum Buch, sowie Aussagen von Stephen Crane. Forschungsgegenstand sind folgende Ausgaben: Englische Fassung: Crane, Stephen. Maggie: A Girl of the Streets. A Story of New York. Hg. Barbara Puschmann-Nalenz. Stuttgart, Ditzingen: Reclam, 1993. Deutsch glossiert. Übersetzung: Crane, Stephen. „Maggie: Ein Roman. [1893].“ Ein Wunder an Mut: Sieben Erzählungen und der Roman ›Maggie‹. Aus dem Amerikanischen von Eduard Klein und Klaus Marschke. Köln, Olten: Jakob Hegner, 1965. Übersetzung: Crane, Stephen. Maggie, das Mädchen von der Straße. Eine New Yorker Geschichte. Aus dem amerikanischen Englisch von Hans- Christian Oeser. 1999. 2004 überarbeitet. Nicht erschienen! Leider konnte ich trotz Recherche bei den Verlagen, Bibliotheken, bei Übersetzerverbänden keine gesicherten Informationen zu den Übersetzern Klein und Marschke finden. Diese werden daher ausbleiben müssen.
2. ALLGEMEINES:
2.1 Die Originalausgabe1:
Stephen Crane arbeitete, nachdem er seine Studien abgebrochen hatte, als Reporter für verschiedene Zeitungen. Ärmlich, unbekannt, auf East Side von Manhattan lebend schrieb er 1982/83 das Buch „Maggie“. Von Verlegern abgelehnt „because it was too honest“2, da es seine Erfahrungen in den Slums thematisiert. Das bedingt einen gewissen Realismus des Romans, der allerdings durch das Entschwinden des Selbst gleichzeitig verzerrt wird. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten wird als eine Wunschvorstellung entlarvt, die nur für wenige Realität wird. Glorifizierungen haben keinen Platz. Die Publikation war dem Autor so wichtig, dass er sie mit Hilfe einer Erbschaft von seiner Mutter und mit von seinem Bruder geliehenem Geld 1893 auf eigene Kosten und unter einem Pseudonym ermöglichte. Nach seinem literarischen Durchbruch 1895 mit „The Red Badge of Courage“ brachte ein Verlag 1896 auch Maggie in einer abgemilderten Fassung heraus. Die Reclam- Ausgabe folgt der Ausgabe The Portable Stephen Crane. Hg. Joseph Katz. New York: Viking Press, 1969, die eine revidierte Neuausgabe von Cranes privatem Erstdruck ist.
2.2 Übersetzungen:
Es sind folgende Übersetzungen ins Deutsche erschienen3:
1. Crane, Stephen. Maggie, das Straßenkind. Übersetzt von Dora Landé. Leipzig: 1897.
2. Crane, Stephen. „Maggie: Ein Roman. [1893].“ Ein Wunder an Mut: Sieben Erzählungen und der Roman ›Maggie‹. Aus dem Amerikanischen von Eduard Klein und Klaus Marschke. Köln, Olten: Jakob Hegner, 1965.
3. Crane, Stephen. Maggie, das Straßenmädchen. (Die Frau in der Literatur). Mit einem Nachwort von Frank Dietschreit. Aus dem Amerikanischen von Eduard Klein. Frankfurt am Main, Berlin: Ullstein, 1989.
4. Crane, Stephen. Maggie, das Straßenmädchen. Übersetzungen von Walter E. Richartz, Eduard Klein und Klaus Marschke. Frankfurt a.M., Berlin: Ullstein, 1989.
5. Crane, Stephen. „Maggie, das Straßenkind.“ Maggie, das Straßenkind. Erzählungen. Aus dem Amerikanischen von Barbara Cramer-Nauhaus. München: Martus, 1997. Erstveröffentlichung: Leipzig: Sammlung Dieterich, 1959.
Die Ausgaben 3 und 4 sind identisch mit der 2. Rätselhaft ist, weshalb bei 4. ein dritter Übersetzer aufscheint.
2.3 Übersetzer:
Hans- Christian Oeser4, am 12. 6. 1950 in Wiesbaden geboren, studierte Germanistik, Politologie, Philosophie und Pädagogik in Marburg und Berlin. Er übersiedelte 1980 nach Dublin, wo er als Lektor an verschiedenen Universitäten und Instituten lehrte (beim DAAD, Goethe- Institut u. a.). Heute ist Oeser freiberuflicher literarischer Übersetzer, Herausgeber, Reisebuchautor, Publizist, Redakteur, Korrektor, off- Sprecher. Für die Übersetzung von Patrick McCabes „The Butcher Boy“ erhielt er 1997 den Europäischen Übersetzerpreis Aristeion. Auffallend oft wird in Rezensionen die gute Qualität seiner Übersetzungen gelobt, was durchaus stimmen mag, vielleicht aber auch mit seinem Bekanntheitsgrad als Autor, Publizist und Herausgeber zusammenhängen könnte.
2.4 Das Genre:
[...]
1 Vgl. Stephen Crane. Maggie: A Girl of the Streets. A Story of New York. Hg. Barbara Puschmann-Nalenz. Stuttgart, Dietzingen: Reclam, 1993. Deutsch glossiert. S. 119- 134.
2 Zit. nach: Ebd. S. 119.
3 Angaben laut Unesco. Index Translationum: international bibliography of translations. Paris: Unesco. 1932 – 1940. 1948 – 2003. Aus der Korrespondenz mit Wolfgang Oeser ging hervor, dass außerdem eine Übersetzung von 1987 existiert. Diese befindet sich allerdings in keiner der Bestände der mir bekannten Bibliotheken (ÖNB, KVK, UB etc.) oder Antiquariate (im Internet: ZVAB). Daher ist unklar bei welchem Verlag diese erschienen ist.
4 Vgl. www.literaturuebersetzer.de bzw. Oesers Homepage www.sign-bso.de/hcoeser/html/ , die auch weiterführende Informationen, sowie Rezensionen zu Oesers Übersetzungen bietet.
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