Please wait
Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.
Presentation (Elaboration), 2003, 11 Pages
Author: Thorsten Rütten
Subject: Economics / Business: Political Economics
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Düsseldorf
Tags: Kapitalmarktmodell, Beta-Faktor, Internationales, Finanzmanagement
Year: 2003
Pages: 11
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 2 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-37767-6
File size: 578 KB
Other users also were interested in the following titles:
Excerpt (computer-generated)
Kapitalmarktmodell und Beta-Faktor
von: Thorsten Rütten
Gliederung
1. Einführung
2. Portfolio Selection Theory
a) Annahmen und Voraussetzungen des Modells
b) statistische Maße
c) das Modell
d) Modellkritik
3. Kapitalmarkttheorie
a) Annahmen und Voraussetzungen des Modells
b) das Modell
ba) die Kapitalmarktlinie
bb) die Wertpapierlinie und die Einführung des Beta - Faktors
c) Modellkritik
4. Literaturquellen
1. Einführung
Das folgende Referat beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Portfolio Selection Theory von Markowitz sowie dem Kapitalmarktmodell von Sharpe, Lintner und Mossin. Im Rahmen dessen wird der als Risikofaktor bekannte Beta-Faktor erläutert. Zunächst soll mit der Portfolio Selection Theory begonnen werden, deren Ansatzpunkt auf der bei Anlegern beobachteten Vermögensaufteilung auf mehrere Investitionsobjekte, der sogenannten Portfoliobildung, basiert. Die Portfolio Selection Theory bildet die Grundlage für das darauffolgende Kapitalmarktmodell (Capital Asset Pricing Model), das sich weitergehend mit der Portfoliobildung und insbesondere den enthaltenen Risikoaspekten, inklusive des Beta-Faktors, beschäftigt.
2. Portfolio Selection Theory
„Die von Harry M. Markowitz entwickelte Portfoliotheorie versucht zwei Fragen zu beantworten: 1. Wie lässt sich das in der Praxis oft beobachtete Verhalten der Risikostreuung von Anlegern durch Aufnahme von mehreren Wertpapieren in ihr Portefeuille erklären? 2. Wie soll diese Diversifikation eines Portefeuilles rational gestaltet werden, d.h., welche und wie viele Wertpapiere sollen in ein Portefeuille aufgenommen werden?“1
a) Voraussetzungen und Annahmen
Zur Entwicklung des Modells unterstellte Markowitz folgende Annahmen:
· Der Verlauf von Aktienkursen sei annähernd durch eine Normalverteilung zu beschreiben und Finanztitel seien somit auf erwartete Rendite und Standardabweichung beschränkt, so dass effiziente und anlegerindividuelle optimale Portefeuilles gebildet werden können.
· Anlegern wird ein risikoscheues Verhalten unterstellt, d.h., bei gleicher Renditeerwartung wird eine geringere Standardabweichung, also ein niedrigeres Risiko, bevorzugt.
· Die Voraussetzungen des vollkommenen Kapitalmarktes seien erfüllt: ′
- Keine Transaktionskosten oder Steuern
- Wertpapiere seien beliebig teilbar
- Vollständiger Wettbewerb, so dass kein einzelner Marktteilnehmer Kurse beeinflusst
- Informationsgleichheit
- Rationales Anlegerverhalten, d.h., Nutzenmaximierung
· Zur Untersuchung einer Entscheidungssituation unter Berücksichtigung von Risiko wird auf das µ-s-Prinzip zurückgegriffen
· Man untersucht ein Zweizeitpunktmodell, d.h., Kauf in t0 und Verkauf in t1
· Es werden nur effiziente Portefeuilles zugelassen. Ein Portefeuille ist risikoeffizient, wenn keine Alternative existiert, die
- für gleiches µ ein geringeres s,
- für gleiches s ein größeres µ,
- sowohl größeres µ als auch geringeres s aufweist
Abbildung 1, Quelle: Steiner, Manfred / Bruns, Christoph: „Wertpapier-Management“ 8. Auflage, Stuttgart, 2002, S. 9, „Effizienzkurve“ [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
b) Statistische Maße und ihre Bedeutung im Überblick
µ = Erwartungswert der Rendite
s² = Varianz = erwartetes Portfoliorisiko
s = Standardabweichung = Alternative zu s² ebenfalls zur Berechnung des erwarteten Portfoliorisikos
k = Korrelationskoeffizient = Beschreibung des Risikogleichlaufs zweier Wertpapiere
c) das Modell
Ansatzpunkt des Portfolio – Selection – Modells ist die bei Anlegern beobachtete Aufteilung ihres Vermögens in mehrere unterschiedliche Investitionsobjekte. Dies erlaubt den Schluss, dass nicht nur die erwartete Rendite der ausschlaggebende Investitionsgrund ist, sondern außerdem auch das Risiko maßgeblichen Anteil an einer Kauf- bzw. Verkaufsentscheidung hat. Markowitz bezieht dementsprechend sowohl Rendite als auch Risiko in seine Analyse der Portfoliozusammensetzung ein. Die Berechnung der erwarteten Portfoliorendite ist hier relativ einfach und setzt sich aus der Summe der gewichteten Einzelrenditen zusammen. Das erwartete Portfoliorisiko misst Markowitz mit dem statistischen Streuungsmaß Varianz oder alternativ mit der Standardabweichung. Um außerdem die Renditeabhängigkeit der Wertpapiere untereinander einzubeziehen, bestimmt man die Kovarianzen und berechnet anschließend den handlicheren Korrelationskoeffizienten. Dadurch grenzt man den Wertebereich von – 1 bis + 1 ein und kann 3 markante Fälle unterschiedlicher Korrelationskoeffizienten in ihrer Wirkung auf Rendite und Risiko des Portfolios unterscheiden.
Abbildung 2, Quelle: Steiner, Manfred / Bruns, Christoph: „Wertpapier-Management“ 8. Auflage, Stuttgart, 2002, S. 12, „Effizienzkurven bei alternativen Korrelationskoeffizienten“ [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
k = 1; vollständig positive Korrelation der Renditen
Bei vollständig positiver Korrelation ergibt sich das Portfoliorisiko im Zweianlagenfall aus der Summe der gewichteten Einzelrisiken. Es wird durch die Diversifikation keinerlei Risikominderung erzielt.
k = 0; unkorrelierte Renditen
Das Portfoliorisiko wird durch die Standardabweichung berechnet. Diversifikationseffekte wirken teilweise.
k = - 1; vollständig negativ korrelierte Renditen
Das Portfoliorisiko ergibt sich aus der positiven Differenz der gewichteten Einzelrisiken. Hier werden die maximalen Diversifikationseffekte erzielt, d.h., bei optimaler Auswahl der Anlagewerte kann ein Portfoliorisiko sogar vollständig eliminiert werden. Rechnerisch ist dies der Fall, wenn die Portfoliostandardabweichung null ergibt.
[...]
1 Perridon, Louis / Steiner, Manfred: „Finanzwirtschaft der Unternehmung“ 10. Auflage, München, 1999, S. 252, 1. Absatz
Comments
No comments yet
Other users also were interested in the following titles:
Risiko und Kapitalkosten: Das Capital Asset Pricing Model
Author: Christian BrigadskiEconomics / Business: Investment and Finance, 2006 Download as PDF-file for 8,99 EUR
Kritische Würdigung der Eigenkapitalabgrenzung nach IFRS
Author: Sebastian OrthEconomics / Business: Accounting and Taxes, 2006 Download as PDF-file for 9,99 EUR
Selbstinszenierungen einer Autorin: Elfriede Jelinek als literarische Figur und öffentliche Person
Author: Guido SchollGerman Studies - Modern German Literature, 2004 Download as PDF-file for 34,90 EUR
Sicherheit und Datenschutz im Internet
Author: Patrick HammerCommunications: Multimedia, Internet, New Technologies, 1998 Download as PDF-file for 1,49 EUR
Die Bedeutung von Marktrisiken für Banken
Author: Caroline HeinzleEconomics / Business: Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting, 2004 Download as PDF-file for 3,99 EUR
Public Choice Theorie
Author: Christian HeinenEconomics / Business: Political Economics, 2005 Download as PDF-file for 7,99 EUR
Ursachen für die Einschränkungen junger Frauen in ihrer Berufswahl
Author: Verena WatzalSociology - Gender Studies, 2000 Download as PDF-file for 7,99 EUR
Die Steuerung von Preis- und Liquiditätsrisiken durch Geschäftsbanken
Author: Tanja KistersEconomics / Business: Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR
Psychologische Theorien der Sozialisation - Die kognitive Entwicklung nach Piaget
Author: Insa RullkötterPedagogy - Pedagogic Psychology, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR
Die Bedeutung der Eigentumsrechte in einem Wirtschaftssystem
Author: Björn SalgEconomics / Business: Political Economics, 2006 Download as PDF-file for 7,99 EUR
This text can be quoted and accessed from this url: