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Termpaper, 2005, 20 Pages
Author: Katja Macheleidt
Subject: Social Pedagogy / Social Work
Details
Institution/College: Erfurt University of Applied Sciences
Tags: Geschichte, Fußballs, Fußball, Fankultur
Year: 2005
Pages: 20
Grade: 2,3
Bibliography: ~ 9 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-37956-4
File size: 175 KB
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Excerpt (computer-generated)
FH Erfurt
Fachbereich: Sozialwesen
„Fußball und Fankultur“
9. Semester
Die Geschichte des Fußballs
von: Katja Macheleidt
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2 Ursprünge des Fußballspiels 4
2.1 China 4
2.2 Japan 4
2.3 Hinterindien und Indonesien 5
2.4 Antike 5
2.5 Amerika 5
2.6 Frankreich 6
2.7 Italien 6
2.8 England 7
3 Fußball zu Zeiten der Industrialisierung und Urbanisierung 10
4 Die moderne Geschichte des Fußballs 12
4.1 Die Public Schools 12
4.2 Fußball als Abeitersport 14
4.3 Verbreitung des Fußballs 15
5 Fußball in Deutschland 19
Quellenverzeichnis 20
1 Einleitung
Fußball ist mehr als ein Spiel. Dies ist einer der Slogans, die die Faszination des Fußballspiels erklären. Fußball ist der populärste Sport weltweit, er zieht Wochenende um Wochenende Millionen von Menschen an, setzt sie in Freudentaumel oder tiefste Betrübnis. Nach einer statistischen Erhebung der FIFA aus dem Jahr 2000 beläuft sich die Gesamtzahl der Spieler und Spielerinnen auf der Welt auf 242 Millionen, das entspräche 4,1 Prozent der Weltbevölkerung. Seit mehreren hundert Jahren gibt es den organisierten Fußball, seit über hundert Jahren kann man beobachten, dass sich dieser Sport auf der ganzen Welt ausgebreitet hat und bereits vor mehreren tausend Jahren gab es Spiele, die sich mit dem Fußball vergleichen lassen. In der folgenden Arbeit werde ich mich mit der Geschichte des Fußballs beschäftigen.
Zunächst werde ich auf die Ursprünge und die Entwicklung des Fußballs auf den verschiedenen Kontinenten bzw. in verschiedenen Ländern eingehen. Danach beschäftige ich mich mit dem Fußball zu Zeiten der Industrialisierung und Urbanisierung. Anschließend befasse ich mich ausführlich mit der Geschichte des modernen Fußballs, d.h. dem Spiel. mit dem allgemein bekannten und einheitlichen Regelwerk. Dies beinhaltet die Geschichte des Fußballs an den Public Schools, den Fußball als Arbeitersport und die Verbreitung des Fußballs weltweit. Am Ende gehe ich kurz auf die Geschichte des Fußballs in Deutschland ein.
2 Ursprünge des Fußballspiels
2.1 China
Schon vor Jahrtausenden wurde der Ball mit dem Fuß gespielt. Es galt offenbar schon sehr früh, dass es besonders schwierig ist und somit auch ein besonderes Geschick erforderlich ist, den Ball mit dem Fuß zu beherrschen. Die früheste wissenschaftlich belegbare Form geht in das China des 3. und 4. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung in die Zeit der Huang-Dynastie zurück und wurde „Ts’uh Küh“ genannt, d.h. den Fuß mit dem Ball stoßen. Von den Regeln des Spiels ist leider so gut wie nichts mehr bekannt, nur das es vor allem bei der Ausbildung der Soldaten verwendet wurde und fand später auch beim Volk Freunde fand. (Gerhardt 1979, S. 1) Gespielt wurde mit einem mit Haaren und Federn gefülltem Lederball, welcher gegen zwei fünf Meter hohe Tore gespielt wurde. Aus einem chinesischen Gedicht um 1218 – 618 v. Chr. Geht hervor, dass dieser Ball mit Fäusten und Füßen herumgestoßen wurde. Man kann also sagen, dass es ein rugbyähnliches Spiel war. Von 221v. Chr. bis 618 n. Chr. Erreichte das Spiel den Höhepunkt seiner Beliebtheit, es wurde zum Unterhaltungssport mit professionellen Zügen. Erstaunlicherweise spielten auch Frauen dieses Spiel. Um 900 n. Chr. Verschwand dieses Spiel völlig. (psv-hagen 2005, S.1)
2.2 Japan
500 bis 600 Jahre später wurde in Japan erstmals von „Kemari“ berichtet. Dies war ein Kreisfußballspiel, welches auch heute noch gespielt wird. Die Akteure spielen sich den Ball gegenseitig zu, wobei dieser den Boden nicht berühren darf. Kemari ist nicht so spektakulär wie das chinesische Ts’uh Küh, aber würdevoller und feierlicher. (Gerhardt 1979, S. 1)
2.3 Hinterindien und Indonesien
Hier sich ein Kreisfußballspiel mit aus Rotang geflochtenen Bällen bei den Naturvölkern bis in die heutige Zeit erhalten. Dieses Spiel wird Simpak genannt und steht im Zusammenhang mit religiösen Festen. Am Simpak nehmen oft mehr als 20 Spieler teil. (psv-hagen 2005, S.1)
2.4 Antike
Bekannt ist auch das griechische „Episkyros“. Allerdings ist davon sehr wenig überliefert, nur dass es dabei sehr lebhaft zugegangen ist. Bei den Römern wurde „Harpastum“ gespielt. Die Gelehrten streiten bis heute, ob dieses Spiel etwas mit Fußball zu tun hatte. Durch die häufige Nennung im Verbindung zum Ringkampf, wäre es möglich, dass es sich eher um eine Art Raufspiel handelte. Der Ball war bei den Römern kleiner und es spielten zwei Mannschaften auf einem rechteckigen Feld gegeneinander. Das Feld war durch Grundlinien abgegrenzt und durch eine Mittellinie halbiert. Ziel war, den Ball hinter die Grundlinie des Gegners zu befördern. Die Mitglieder der Mannschaft hatten verschiedene taktische Aufgaben und das Publikum nahm lautstark Anteil am Spiel. 700 bis 800 Jahre lang blieb dieses Spiel, welches von den römischen Legionären in ganz Europa verbreitet wurde, sehr beliebt. Allerdings bleibt zweifelhaft, ob es als Ahnherr der Ballspiele, die sich im Mittelalter in England, Frankreich, Italien und Deutschland herausbildeten, gesehen werden kann. (Gerhardt 1979, S. 2)
2.5 Amerika
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