Phänomen Arbeitslosigkeit. Keynesianismus versus Monetarismus

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Details
Autor: Marco Klug
Fach: Wirtschaft - Wirtschaftspolitik
Veranstaltung: Wirtschaftspolitik im politischen System der BRD
Institution/Hochschule: Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut)
Jahr: 2005
Seiten: 14
Note: 1.7
Literaturverzeichnis: ~ 5 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 158 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-38930-3
Textauszug (computergeneriert)
Frei Universität Berlin
FB Politik- und Sozialwissens chaften
Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft
PS Wirtschaftspolitik im politischen System der Bundesrepublik
1. Fachsemester
Phänomen Arbeitslosigkeit. Keynesianismus versus Monetarismus
von: Marco Klug
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung S.2
2. Arten der Arbeitslosigkeit S.3-4
2.1. Konjunkturelle Arbeitslosigkeit S.3
2.2. Strukturelle Arbeitslosigkeit S.3
2.3. Friktionelle Arbeitslosigkeit S.3
2.4. Saisonelle Arbeitslosigkeit S.4
3. Warum gibt es Arbeitslosigkeit und wie ist sie zu überwinden? S.5-9
3.1. Die Angebotspolitik S.5
3.1.1. Der monetaristisch Erklärungsansatz S.5
3.1.2. Die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik S.6
3.1.3. Kritik S.6
3.2. Die Nachfragepolitik S.7
3.2.1. Der keynesianische Erklärungsansatz S.7
3.2.2. Die nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik S.8
3.2.3. Kritik S.9
4. Schlussbetrachtung S.10-12
5. Literaturverzeichnis S.13
1. Einleitung
Der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit ist eines der führenden Themen in der politischen Auseinandersetzung der letzten drei Jahrzehnte. Regierungen der unterschiedlichsten Parteikonstellationen haben sich an ihr mehr oder weniger erfolglos gemessen. Dabei bedienten sie sich, abhängig von ihrer politischen Auffassung, der zwei großen widerstrebenden Wirtschaftstheorien: Keynesianismus und Monetarismus. Trotz unterschiedlicher Lösungsansätze haben beide Theorien das gleiche Ziel: die gesamtwirtschaftlich schädigende Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, d.h. Arbeitslose in den Wertschöpfungsprozess von Gütern und Dienstleistungen zu reintegrieren und dadurch den nicht wieder gut zu machenden Ressourcenverlust zu minimieren. Wie die beiden Theorien das Problem der Arbeitslosigkeit erklären, und wie sie es beseitigen wollen, ist Thematik der vorliegenden Hausarbeit.
Leitfragen: Ist eine eindeutige Parteinahme für eines der beiden Wirtschaftsmodelle der Weisheit letzter Schluss zur erfolgreichen Bekämpfung der Arbeitslosigkeit? Oder ist die Kombination aus Angebots- und Nachfragepolitik ein möglicher Königsweg zur Bewältigung massenhafter Erwerbslosigkeit? Dabei muss zunächst erklärt werden, welche unterschiedlichen Arten von Arbeitslosigkeit am Arbeitsmarkt auftreten, da es „die Arbeitslosigkeit“ an sich nicht gibt. Im Anschluss wird jede Theorie nach ihrer Analyse der Ursachen von Arbeitslosigkeit und der dann für sie daraus folgenden Konzepte zur Lösung des Problems untersucht. Mit einer Kritik der Schwachstellen des Keynesianismus und des Monetarismus, aus Sicht der jeweiligen gegnerischen Partei, soll die Deskription der beiden Wirtschaftsmodelle abgerundet werden. Zum Schluss werden in dieser induktiv vorgehenden Arbeit die Fakten zusammengefasst und in Bezug zu den Leitfragen gewertet.
2. Arten der Arbeitslosigkeit
2.1. Konjunkturelle Arbeitslosigkeit
Konjunkturelle Arbeitslosigkeit entsteht in Rezessionszeiten aufgrund anhaltender Unterauslastung der Produktionskapazitäten von Unternehmen. Die geringe Auslastung der Kapazitäten ist bedingt durch die Reduzierung der Gesamtnachfrage von Wirtschaftssubjekten, die zu negativen Auswirkungen im Bereich der Konsum- und Investitionstätigkeit führen. Sollte es demnach nicht gelingen, in kurzer Zeit die volkswirtschaftliche Gesamtnachfrage zu erhöhen, müssen Unternehmen aus betriebswirtschaftlichen Zwängen heraus ihren Beschäftigungsbestand abbauen.
2.2. Strukturelle Arbeitslosigkeit
Die strukturelle Arbeitslosigkeit ist die vielleicht am schwierigsten zu bekämpfende Art von Erwerbslosigkeit. Sie entsteht dann, wenn die Qualifikationen der Arbeitnehmer nicht mit den Strukturen des Arbeitsangebots übereinstimmen. 1 In immer schnelllebigeren Zeiten sind immer mehr Menschen dazu angehalten, flexibel auf die Wünsche des Arbeitsmarktes zu reagieren. Die veränderten Beschäftigungsprofile zwingen sie zu Weiterbildungsmaßnahmen und zu erhöhter Mobilität. Diese Maßnahmen sind unumgänglich, da, zum Beispiel durch den technologischen Fortschritt, frühere Beschäftigungsfelder wegrationalisiert wurden oder in strukturschwachen Regionen Überangebote von Arbeitskräften vorherrschen.
2.3. Friktionelle Arbeitslosigkeit
Mit friktioneller Arbeitslosigkeit ist der Zeitraum zwischen der Aufgabe eines alten und der Wiederaufnahme eines neuen Arbeitsverhältnisses gemeint. Der betreffende Arbeitnehmer ist nicht durch strukturelle oder konjunkturelle Veränderungen der Wirtschaft kurzeitig arbeitslos, sondern durch seinen eigenen Anspruch, einen für ihn besseren Arbeitsplatz zu finden. Die dabei entstehende Übergangszeit soll höchstens drei Monate dauern.
[...]
1 Vgl. Altmann, Jörn: Wirtschaftspolitik. Eine praxisorientierte Einführung, Stuttgart 2000, S.106.
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