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Minderheitenkonflikte und Nationalitätenprobleme innerhalb der Europäischen Union

Autor: Frank Schneider
Fach: Geowiss. / Geographie - Sonstiges

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Details

Veranstaltung: Raumordnung der EU
Institution/Hochschule: Universität Leipzig (Geographie)
Tags: Minderheitenkonflikte, Nationalitätenprobleme, Europäischen, Union, Raumordnung
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2002
Seiten: 19
Note: 2,3
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 1190 KB
Archivnummer: V4094
ISBN (E-Book): 978-3-638-12534-5

Textauszug (computergeneriert)


Minderheitenkonflikte und Nationalitätenprobleme innerhalb der Europäischen Union

 

 


Gliederung

1. Einleitung

2. Minderheiten

2.1. Allgemeines zum Begriff
2.2. Definition: Minderheitenprobleme
2.3. Minderheiten nach territorialen Kontext
2.3.1 Nationale Minderheit
2.3.2 Staatenlose Minderheiten

3. Nationalitäten
3.1. Allgemeines zum Begriff
3.2. Definition: Nationalitätenkonflikte
3.2.1 Beispiele

4. Literaturverzeichnis


1. Einleitung

Die Europäische Union ist ein völkerrechtlicher Bund, der sich aus 15 Nationalstaaten zusammensetzt. Diese grenzen sich voneinander hinsichtlich mehrerer Merkmale, wie etwa Geschichte, Tradition, Religion oder Abstammung, ab.
Dennoch scheint es offensichtlich, dass die Grenzen, die zwischen den einzelnen Staaten als Resultat von politischen Ereignissen gezogen wurden, nicht unbedingt der Aufteilung der Bevölkerung entsprechen müssen. Vielmehr wurden Grenzen über Menschen gezogen und dabei auf die natürliche Zusammensetzung der ansässigen Bevölkerung verzichtet.
Tausende Menschen sind nun am Anfang des 3. Jahrtausends immer noch nicht in der Lage friedlich zusammenzuleben, obwohl uns die Geschichte lehrte, insbesondere die Deutsche, dass Blutvergießen nicht zum Ziel führt.
"Die These, wir hätten in Westeuropa gelernt, mit Minderheitenproblemen und Nationalismus so umzugehen, dass sie nicht mehr zu gewalttätigen Auseinandersetzungen eskalieren, läuft Gefahr, die Dinge schönzureden. Nicht einmal auf die Definition einer nationalen Minderheit können sich die EU-Staaten einigen, geschweige denn auf eine allgemein verbindliche Minderheitenpolitik. (...) Gerade im Sinne der ureigenen emanzipatorischen Prinzipien demokratischer Selbstregierung wird die EU nicht umhinkönnen, längst fällige Schritte in Richtung Regionalisierung und Föderalisierung, kultureller Autonomie und des garantierten Minderheitenschutzes zu unternehmen. Die sezessionistischen Nationalismen von Schotten und Walisern in Großbritannien, der ungelöste Nordirlandkonflikt, die Grenz- und Minderheitenkonflikte Griechenlands mit seinen türkischen und albanischen Nachbarn, der baskische Separatismus in Spanien, die Regierungskoalition aus Neofaschisten und Nationalpopulisten 1994 in Italien sind nur einige Beispiele für die Aktualität dieser Fragen in Westeuropa." (Aus: Bruno Schoch, Nationale Konfliktpotentiale in Westeuropa, HSFK-Report 8/1995)
Ob Mentalität oder zu stark ausgeprägter Nationalismus, diese Menschen bilden die Gruppe der stets anwachsenden Minderheit. Sie alle werden heute als Minderheiten angesehen, auch wenn das für sie eine Zumutung darstellt.
Beschäftigt man sich mit Deutschland oder Frankreich, und forscht nach Minderheiten, so gelangt man sehr schnell zu den Türken in Westdeutschland oder zu den Maghrebinern in Frankreich. Sie entsprechen den Gruppen von Minderheiten, die den territorialen Kontext zugeordnet werden. Seit mehreren Jahrzehnten leben sie auf dem Territorium der oben genannten Länder und nennen dieses Heimat. Daher scheint der Begriff Minderheit für sie in keiner Weise angebracht.
Es sei darauf hingewiesen, dass sich diese vorliegende Arbeit nicht nur mit dem territorialen Kontext beschäftigt, sondern auch mit dem historischen Kontext. Des weiteren beschäftigt sich diese Arbeit mit Nationalitätenproblemen wie man sie von Zypern und Nordirland kennt.
Nun drängen sich dennoch die Fragen auf , was ist denn überhaupt eine Minderheit oder eine Nationalität? Was versteht man unter Minderheitenkonflikten und Nationalitätenproblemen?


2. Minderheiten

2.1. Allgemeines zum Begriff

[...]

Kommentare

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