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Autor: Barbara Beierlieb
Fach: Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwiss.
Details
Institution/Hochschule: Universität Regensburg (Universität Regensburg)
Tags: Freude, Lesen, Texte, Einen, Schwank, Schildbürger, Rathaus, Begleitseminar, Praktikum, Realschule
Jahr: 2004
Seiten: 16
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 4 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 350 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-39512-0
Textauszug (computergeneriert)
Universität Regensburg
Institut für Germanistik
Lehrstuhl Didaktik Deutsch
‚Begleitseminar zum studienbegleitenden Praktikum
Thema der Unterrichtsstunde (Klasse: 5)
Freude am Lesen literarischer Texte verstärken:
einen Schwank lesen:
„Die Schildbürger bauen ein Rathaus“
eingereicht von:
Barbara Bradl
Inhaltsverzeichnis
1. Sachanalyse ... 3
1.1 Merkmale des Schwanks ... 3
1.2 Die Schildbürger ... 3
1.3 Herkunft und Entstehung der Schildbürger ... 4
2. Didaktische Analyse ... 5
2.1 Lehrplanbezug ... 5
2.2 Ziele der Stunde ... 5
2.3 Pädagogisch-psychologische Überlegungen ... 6
2.3.1 Exemplarität ... 6
2.3.2 Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung: ... 6
2.3.3 Lernvoraussetzungen ... 7
2.3.4 Realisierbarkeit und Zugänglichkeit ... 7
3. Methodische Analyse ... 7
3.1 Einstieg ... 7
3.2 Erarbeitungsphase/Hinführung ... 8
3.3 Erarbeitungsphase ... 8
3.4 Sicherung ... 8
3.5 Hausaufgabe ... 9
4. Verlaufsplanung ... 10
5. Anlagen: ... 11
5.1 Einstiegsbild ... 11
5.2 Text ... 12
5.3 Tafelanschrift ... 14
5.4 Schluss ... 14
5.5 Bild zum Schluss ... 15
6. Literaturangaben ... 16
1. Sachanalyse
1.1 Merkmale des Schwanks
„Schwankmotive sind an keine bestimmte literarische Gattung gebunden; sie können in den verschiedenen Formen der Erzählprosa, in der Ballade und auf der Bühne vorkommen. Der Schwank ist ein Handlungsplan, der durch die Figuren, die Situation, ein Wortspiel oder durch den Handlungsverlauf selbst bedingt ist. Sein Ziel ist ein lustiger und listiger ‚Schlagabtausch’. Jeder will den anderen übervorteilen oder austricksen. Der Plan kann sich aber manchmal auch gegen den Schelm selbst richten, und der Schelm steht am Ende als der Geprellte da. (...)“1
Im engeren Sinne versteht man heute unter Schwank eine kürzere lustige Erzählung mit einem Schwankmotiv, die zielstrebig eine überraschende Pointe anstrebt, ähnlich dem Witz. Der Schwank lebt von Gegensätzen, arm und reich, klug und dumm, und von einer komischen Situation, z.B. dass ein Sprichwort wörtlich befolgt wird. Das Publikum des Schwanks ist schadenfroh, wer den Schaden hat, wird häufig noch ausgelacht.2
1.2 Die Schildbürger3
Die sprichwörtlich gewordene Redensart vom Schildbürgerstreich beschreibt ein Verhalten, dessen komische Wirklichkeitsverfehlung durch den Widerspruch von vernunftwidrigem Handeln und praktischer Erfordernis entsteht, und das uns durch seine literarische Vermittlung in den Geschichten von den Schildbürgern vertraut ist. Die Geschichten der Schildbürger wurden unzählige Male nacherzählt u.a. von Gustav Schwab, Erich Kästner und Otfried Preußler; oft sind die Autoren aber gar nicht bekannt. Lesebücher beweisen, dass Schildbürgergeschichten nach wie vor fester Bestandteil der Schullektüre und auch des privaten Lesestoffs von Kindern sind.
[...]
1 Rötzer, H.-G.: Literarische Texte verstehen und interpretieren – Märchen, Sage, Götter- und Heldensage, Legende, Schwank, Fabel. München 1992. S. 192.
2 Nach Rötzer, S. 192.
3 Eigene Anmerkung: in den Punkten 1.2 ,1.3 und 1.4 beziehe ich mich auf folgende Quelle: Holzbauer, H. u.a.: Blätter für den Deutschlehrer – 23. Jahrgang. Berlin u.a. 1979. S. 97-105.
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