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Autor: Florian Andelfinger
Fach: Englisch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwiss.
Details
Institution/Hochschule: Universität Konstanz
Tags: Lesson, Plan, Great, Britain, Fachdidaktik, Englisch
Jahr: 2005
Seiten: 10
Note: 1,5
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 315 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-39585-4
Unterrichtsentwurf für eine 6. Klasse, Gymnasium. Die Unterrichtsstunde orientiert sich am Lehrbuch Englisch G 2000 A2 und soll über die Seiten 104 bis 106 einen unverkrampften Einstieg in die neue landeskundliche Unit Great Britain and the sea a project liefern. Außerdem soll die Konstruktion "not... either" eingeführt und entlastet werden. Unterrichtsmaterialien als Anlage.
Textauszug (computergeneriert)
Great Britain and the sea - a project
von: Florian Andelfinger
4. Semester
Inhalt
1. Sachanalyse
2. Bemerkungen zur Klasse
3. Didaktische Analyse
4. Methodische Analyse
5. Ziele der Stunde
6. Geplanter Stundenverlauf
1. Sachanalyse
Die Unterrichtsstunde orientiert sich am Lehrbuch Englisch G 2000 A2 und soll über die Seiten 104 bis 106 einen unverkrampften Einstieg in die neue landeskundliche Unit Great Britain and the sea – a project liefern. Weil es sich thematisch anbietet, werfe ich mit der Klasse zunächst einen Blick auf die Geographie Großbritanniens, analysiere die Mitgliedsländer des Königreiches (unter besonderer Berücksichtigung der politischen Ausnahmestellung Irlands) und trage dabei seinen einzigartigen Eigenschaften als Insel Rechnung.
Im Anschluss kläre ich neues, für diese Unterrichtstunde wichtiges Vokabular und bearbeite dann zusammen mit den Schülern die Seiten 104 und 105 des Buches. Dort findet sich ein Bilderquiz, bei dem Textbeschreibungen den jeweils entsprechenden Abbildungen zugeordnet werden müssen. Die erfolgreich bestimmten Regionen sollen gleichzeitig geographisch verortet werden. Danach geht es mit zwei Texten auf Seite 106 weiter, wo die durch die Unit führende Rahmenhandlung um das Geographieprojekt der Schüler Jenny, Nick und Ben einsetzt. Der erste Text ist aufgrund der dort erstmals auftauchenden Formulierung „not… either“ von besonderem Interesse. Da diese Konstruktion den Schülern erfahrungsgemäß noch lange Schwierigkeiten bereitet (sie weichen nur allzu gern auf „too“ aus), möchte ich sie über ein von mir vorbereitetes Übungsblatt entlasten und vertiefen. Im Anschluss lese ich zusammen mit der Klasse den zweiten Text. Das Thema Reisebüro nütze ich, um die Schüler – in Anlehnung an eine im Buch vorgeschlagene, aber meiner Meinung nach wenig praktikable Übung – einen kurzen Text über eine besondere Urlaubserfahrung verfassen zu lassen. Die Auswertung erfolgt noch in der selben Stunde.
2. Bemerkungen zur Klasse
Die Klasse 6a besteht aus 26 Schülern - 14 Mädchen und 12 Jungen. Ich habe sie in Deutsch und Englisch unterrichtet und als sehr lebhafte Klasse wahrgenommen, die auch über einen hohen Leistungsstand verfügt. Ein starker Unruhepol der Klasse ist Lukas, den ich als hochintelligenten und witzigen Jungen kennen gelernt habe. Lukas fühlt sich fachlich oft unterfordert und langweilt sich dementsprechend schnell, was er dann auch offen kundtut. Dabei stört er weniger das Unterrichtsgeschehen als vielmehr seine direkten Tischnachbarn. Kevin, einer der leistungsschwächsten Schüler der Klasse, wurde deshalb auch zu seinem eigenen Wohl von Lukas weggesetzt. Da ich persönlich einen sehr guten Draht zu Lukas habe, versuche ich stets, seinen Esprit gewinnbringend in den Unterricht zu integrieren. Das große Sorgenkind der Klasse ist Verena. Als ich mein Praktikum begonnen habe, wurde ich vom Klassenlehrer darüber informiert, dass sie sich zunehmend aus dem Unterrichtsgeschehen ausgeblendet habe und die freiwillige Mitarbeit mittlerweile komplett verweigere. Da ich sie mittlerweile besser kenne, vermute ich, dass Verena über wenig Selbstvertrauen verfügt und sich folglich schnell durch Misserfolge entmutigen lässt. Im Verlauf des Praxissemesters habe ich mich also besonders darum bemüht, Verena zur Mitarbeit zu motivieren, indem ich sie regelmäßig so aufgerufen habe, dass ihr Erfolge sicher waren. Ihre Teilnahme am Unterricht hat sich seitdem signifikant verbessert.
3. Didaktische Analyse
Gemäß Bildungsplan1 sollen in Klasse 6 die Kenntnisse und Fertigkeiten in den Kategorien Wortschatz, Grammatik, Text und Landeskunde vertieft werden. Besonderer Wert wird hierbei auf Hören und Sprechen, Lesen und Schreiben sowie Übersetzen gelegt.
In dieser Stunde finden all diese Themen ihre Berücksichtigung. Die Erweiterung des Wortschatzes ist durch eine Vokabeleinführung meinerseits gewährleistet. Nachdem die Aussprache eines neuen Wortes geübt worden ist, soll dessen Bedeutung durch die Interpretation meiner Hinweise von den Schülern selbst erschlossen werden. Grammatisch steht diese Stunde die neue Konstruktion „not… either“ im Mittelpunkt, die ich anhand von Übersetzungssätzen einführe und übe.
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1 Baden-Württembergischer Bildungsplan für das allgemein bildende Gymnasium 2004, S. 110-112
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