Thomas Hobbes - Leviathan

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Details
Autor: Janine Vogelsang
Fach: Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
Veranstaltung: Proseminar: Regierungssystem und Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland
Institution/Hochschule: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Politikwissenschaftliches Institut)
Jahr: 2001
Seiten: 17
Note: gut (2,0)
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 159 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-12558-1
Textauszug (computergeneriert)
SEMINAR FÜR POLITISCHE WISSENSCHAFT DER
RHEINISCHEN FRIEDRICH-WILHELMS-UNIVERSITÄT BONN
Propädeutisches Proseminar 5696,
Regierungssystem und Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland
Sommersemester 2001
Thomas Hobbes: ,,Leviathan"
vorgelegt von:
stud. Phil. Janine Vogelsang
1. Fachsemester,
HF: Iberoromanische Philologie
NF: Politische Wissenschaft, Neuere deutsche Literaturwissenschaft
Inhaltsverzeichnis
Einleitung ... 1
1 Thomas Hobbes: Biografie und Zeitgeschichte ... 2
2 Voraussetzungen des Hobbesschen Naturzustands ... 3
2.1 Naturzustand ... 4
3 Vertragstheorie ... 5
3.1 Herrschafts- oder Gesellschaftsvertrag ... 7
3.2 Staatszweck ... 8
4 Kritikansätze ... 8
4.1 Marxistischer Kritikansatz ... 9
4.2 Aristotelisch-Fundamentalistischer Kritikansatz ... 9
5 Auswirkung von Hobbes auf die Staatstheorie ... 10
5.1 Auswirkungen auf heute ... 11
6 Schlussbetrachtung: Gesamtbewertung der Vertragstheorie ... 12
Bibliografie
Einleitung
Schon wieder Thomas Hobbes!
Diesen Ausruf hört man oft und er trifft auf den ersten Blick auch durchaus zu, betrachtet man das unzählige Primär- und Sekundärmaterial, das sich mittlerweile in den Bibliotheken angesammelt hat. Angebracht scheint mir diese Auffassung allerdings nicht, wenn man bedenkt, dass Hobbes zum ersten Mal den Staat auf anthropologischen und weitgehend realistischen Grundlagen konzipierte. Er hat den bis dahin geltenden Aristotelismus überwunden und neue Grundlagen geschaffen. Es steht außer Frage, dass seine Vertragstheorie zukunftsweisend war und von späteren Denkern ständig weiterentwickelt wurde. Inwiefern jedoch seine Staatskonzipierung für die damalige Zeit einen futuristischen Charakter hatte und ob das überhaupt beabsichtigt war, oder ob das von ihm entwickelte staatliche Konzept wirklich in erster Linie positive Folgen für die dem Naturzustand enthobenen Bürger hat, wird nach der folgenden Analyse am Ende der Arbeit zu beantworten sein.
Als wichtigste Grundlage während der gesamten Arbeit wird das Hauptwerk, der ,,Leviathan"1 dienen. In der Biografie beziehe ich mich insbesondere auf die Gedankengänge von Lieber2.
Im Folgenden der Arbeit werde ich die Grundlagen der Hobbesschen Auffassung vom Menschen und den daraus resultierenden Naturzustand erläutern, um anschließend ausführlich auf die Vertragstheorie eingehen zu können. In diesem Teil der Arbeit werden insbesondere die einschlägigen Bücher und verschiedenen Aufsätze von Kersting3 für die Erarbeitung des Stoffes von Bedeutung sein.
Selbstverständlich müssen auch die gängigsten Kritikansätze des Hobbesschen Hauptwerkes angesprochen werden, was im Anschluss an die vertragstheoretische Betrachtung folgen wird.
Am Ende der Arbeit darf natürlich der Hinweis auf die intensive Wirkung des ,,Leviathan" sowohl auf die späteren Staatstheoretiker, als auch auf unsere heutige Zeit ebenso wenig fehlen, wie eine abschließende Zusammenfassung, die hoffentlich in der Lage ist, Antworten auf die aufgeworfenen Fragen zu bieten.
[...]
1 Fetcher, Iring (Hrsg.): Thomas Hobbes. Leviathan oder Stoff, Form und Gewalt eines bürgerlichen und kirchlichen Staates, Neuwied/ Berlin 1966.
2 Lieber, Hans Joachim (Hrsg.): Politische Theorien von der Antike bis zur Gegenwart, 2. Aufl., Bonn 1993.
3 Kersting, Wolfgang: Thomas Hobbes zur Einführung, Hannover 1992. Kersting, Wolfgang: Die politische Philosophie des Gesellschaftsvertrags, Darmstadt 1994. Kersting, Wolfgang (Hrsg.): Thomas Hobbes. Berlin 1996.
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