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Integrative Kunsttherapie in der Psychosomatik - Motive und Themen des Psychodramas als Grundlage für Kunsttherapeutische Prozesse

Autor: Jenny Raabe
Fach: Kunst - Sonstiges

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Details

Veranstaltung: Seminar zum Thema:Institutionen und Organisationen: Konzepte für unterschiedliche kunsttherapeutische Anwendungsbereiche mit Erfahrungen aus der Praxis
Institution/Hochschule: Universität zu Köln
Tags: Integrative, Kunsttherapie, Psychosomatik, Motive, Themen, Psychodramas, Grundlage, Kunsttherapeutische, Prozesse, Seminar, Thema, Institutionen, Organisationen, Konzepte, Anwendungsbereiche, Erfahrungen, Praxis
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2004
Seiten: 20
Note: sehr gut
Literaturverzeichnis: ~ 2  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 411 KB
Archivnummer: V41318
ISBN (E-Book): 978-3-638-39604-2
Anmerkungen :
Diese Arbeit wendet sich an alle Interessenten für kunsttherapeutische Prozesse, insbesondere der Psychosomatik, sowie für Absolventen einer Selbsterfahrung im psychologischen Bereich.

Textauszug (computergeneriert)

Integrative Kunsttherapie in der Psychosomatik - Motive
und Themen des Psychodramas als Grundlage für
Kunsttherapeutische Prozesse

von: Jenny Raabe

5. Semester

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 3

2. Kurze Allgemeine Vorstellung der Einrichtung 3

2.1. Konzept der Einrichtung - Therapien und Indikationen 3
2.2. Aspekte zum Behandlungsplan in dieser Einrichtung 4

3. Allgemeine Aspekte des Psychodramas 5

3.1. Methoden des Psychodramas 6

4. Allgemein zum Ablauf des Psychodramas der Einrichtung 7

4.1. Beschreibung einer Psychodramasitzung als Spieler 9
4.2. Auszug aus dem Monodrama 11

5. Kurzer Abriss des Ablaufes einer Gruppen- Kunsttherapie 12

5.1. Ablauf in der Kunsttherapie an einigen Beispielen 13

5.1.1. Ein scheußliches Bild 13
5.1.2. Der Vulkan 15
5.1.3. Ein Fahrzeug 16
5.1.4. Ein freies Thema 17
5.1.5 Der Baum 18

6. Zusammenfassung 19

Literaturverzeichnis im Anhang


 

1. Einleitung

Mit vorliegender Hausarbeit möchte ich meine Erfahrungen schildern, die ich während eines stationären Aufenthaltes in einer Psychosomatischen Rehabilitationsklinik machen durfte. Zu Beginn der Arbeit werde ich einleitende Worte über die Klinik und ihre Behandlungsmethoden schildern, dann folgt eine kurze Beschreibung des Psychodramas. Im Anschluss beschreibe ich ausgewählte Psychodramen, an welchen ich selber teilgenommen hatte. Darauf folgen die Vorstellung der dortigen Kunsttherapie und der Themen, welche mit einer Auswahl an Bildmaterialien belegt werden.

2. Kurze Allgemeine Vorstellung der Einrichtung

Die Klinik am Osterbach in Bad Oeyenhausen besteht aus 3 Abteilungen, einer Abteilung für Neurologische Erkrankungen, ein Stimm- und Sprachheilzentrum sowie einer Abteilung für Psychotherapeutische Medizin.1

2.2. Konzept der Einrichtung - Therapien und Indikationen

Seit Februar 2001 wird die Abteilung für Psychotherapeutische Medizin kontinuierlich auf - und ausgebaut. Es werden PatientInnen2 mit allen psychotherapeutischen und psychosomatischen Krankheitsbildern aufgenommen. Die Kostenträger sind Rentenversicherer und Krankenkassen im Rahmen von Rehabilitationsverfahren. PatientInnen mit Ängsten, Depressionen, körperlichen Störungen mit psychischem Hintergrund, Borderline- Störungen und posttraumatischen Belastungsreaktionen werden in einem integrativem Konzept mit analytisch - tiefenpsychologischem Hintergrund und Psychodramatherapie behandelt.3

Behandlungsschwerpunkt der Abteilung sind insbesondere PatientInnen, die in der Kindheit und im Erwachsenenalter Opfer sexueller Übergriffe geworden sind. Seit 2002 wird ein bestehendes Schmerzkonzept für PatientInnen mit somatoformer Schmerzstörung oder Bewältigungsproblemen bei chronischen Schmerzen umgesetzt. Des Weiteren besteht das Team im therapeutischen Bereich aus einer Chefärztin, zwei Oberärztinnen, vier Assistenzärztinnen sowie drei GestalttherapeutInnen, zwei Dipl. Psychologen, zwei Mitarbeiterinnen der Physiotherapie, eine Dipl. Sporttherapeutin, zwei Mitarbeiterinnen der physikalischen Therapie sowie zwölf Krankenschwestern, für derzeit bis zu 80 Behandlungsplätze.

Regelmäßige Fort - und Weiterbildung für alle Teammitglieder , insbesondere für den Bereich der Traumatisierungsstörungen ist ebenso wie eine qualifizierte Supervision. Zu berufsgruppenspezifischen Fragestellungen werden interne Fortbildungen durchgeführt. Die ärztliche Weiterbildung findet im Rahmen des Weiterbildungsprogrammes für den Facharzt für Psychotherapeutische Medizin und die Zusatzbezeichnungen Sozialmedizin und Psychotherapie statt. Zusätzlich werden Fortbildungen in Psychodramatherapie in Kooperation mit dem anerkannten Psychodrama - Instituten des DAGG4 angeboten.5

2.2. Aspekte zum Behandlungsplan in dieser Einrichtung

Der Bewilligungszeitraum einer psychosomatischen Rehabilitationsmaßnahme beantragt bei der BfA beträgt in der Regel sechs Wochen. Die Basistherapien finden in Gruppen statt. Die Gruppengröße liegt bei neun - zwölf Teilnehmern. Zuständig für die jeweilige Gruppe ist eine Ärztin, welche gleichzeitig Therapeutin ist. Während des gesamten Aufenthaltes verbleiben die Teilnehmer in ein und derselben Gruppe. Als Basistherapie gilt das Psychodrama (2-3-mal wöchentlich), die Gestalttherapie (2- 3-mal wöchentlich) und die interaktionelle Gruppe (einmal wöchentlich). Ein fester Einzeltermin mit der Therapeutin ist einmal pro Woche, bei Bedarf sollte jedoch die tägliche Sprechstunde aufgesucht werden. Nach einem Anamnesegespräch mit der Ärztin werden zusätzliche Therapien wie z.B. Physiotherapie in der Gruppe oder in Einzeltherapie; diverse Sporttherapeutische Gruppenangebote; Entspannungstechniken; Massage und medizinische Bäder abgestimmt.

3. Allgemeine Aspekte des Psychodramas

[...]


1 vgl.: Informationsblatt der Klinik

2 Anm. d. V. : beziehend auf männliche als auch auf weibliche Schreibweise

3 vgl.: Informationsblatt der Klink

4 Anm. d. V. : Deutscher Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik

5 vgl.: http://klinik-am-osterbach.de/home/abt-psychotherapie.html

Kommentare

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