Der Beruf des Sportjournalisten - ein kurzer Überblick close

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Details

Kategorie: Referat (Ausarbeitung)
Jahr: 2005
Seiten: 11
Note: 1
Literaturverzeichnis: ~ 4  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 216 KB
Archivnummer: V41500
ISBN (E-Book): 978-3-638-39745-2
ISBN (Buch): 978-3-638-93261-5
Anmerkungen :
Bei dieser Ausarbeitung werden die verschiedenen Möglichkeiten und Wege (Qualifikationsprofile, Professionalisierungsbemühungen, Anforderungen) in den Journalistenberuf dargestellt. Inklusive 2 Seiten Handout

Zusammenfassung / Abstract

Diese Referatsausarbeitung soll einen Überblick über den Beruf des Sportjournalisten geben. Dabei sollen Ausbildungswege, Qualifikationsprofile und Professionalisierungsbemühungen, die zu diesem Berufsbild führen, aufgezeigt werden. Auf den „Sportjournalisten“ im Speziellen werde ich dabei selten eingehen, da sich die an ihn gestellten Anforderungen nicht wesentlich von denen anderer Journa listen unterscheiden. Es wird sich herausstellen, dass der Sportjournalist letztendlich nur eine größere stilistische Freiheit beim Verfassen von Texten oder Erstellen von Kommentaren hat: „Im Sportjournalismus hat sich eine Berichtform herausgebildet, die Information und Meinung verbindet. Sportjournalisten sprechen von kommentierender Nachricht oder nachrichtlicher Kommentierung.“1 1 Christoph Fischer : Bedeutungswandel des Sports – Aufwertung des Sportjournlismus ? Zum veränderten Anforderungsprofil der Sportberichterstattung. In: ABC des Sportjournalismus; hrsg. von Hackforth / Fischer; München 1994; S64.

Textauszug (computergeneriert)

Der Beruf des Sportjournalisten

von: Nils Priewe

 


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG 1

2.1 AUSBILDUNGSWEGE 1
2.2 QUALIFIKATIONSPROFILE 3
2.3 PROFESSIONALISIERUNGSBEMÜHUNGEN  5

3. SCHLUSS 6

3.1 THESENPAPIER REFERAT 7

Literaturverzeichnis 10


 

1. Einleitung

Diese Referatsausarbeitung soll einen Überblick über den Beruf des Sportjournalisten geben. Dabei sollen Ausbildungswege, Qualifikationsprofile und Professionalisierungsbemühungen, die zu diesem Berufsbild führen, aufgezeigt werden. Auf den „Sportjournalisten“ im Speziellen werde ich dabei selten eingehen, da sich die an ihn gestellten Anforderungen nicht wesentlich von denen anderer Journa listen unterscheiden. Es wird sich herausstellen, dass der Sportjournalist letztendlich nur eine größere stilistische Freiheit beim Verfassen von Texten oder Erstellen von Kommentaren hat: „Im Sportjournalismus hat sich eine Berichtform herausgebildet, die Information und Meinung verbindet. Sportjournalisten sprechen von kommentierender Nachricht oder nachrichtlicher Kommentierung.“1

2.1 Ausbildungswege

Grundsätzlich handelt es sich beim Beruf des (Sport-)Journalisten um einen „freien“ Beruf. Das heißt, dass die Journalistenausbildung nicht rechtlich geregelt und die Bezeichnung „Journalist“ nicht geschützt ist. Das bedeutet, dass sich eigentlich jeder, der Informationen in die Öffentlichkeit trägt, „Journalist“ nennen darf. Hier wird bereits ein Problem der Professionalisierung der Branche sichtbar: ohne Schutz für die Bezeichnung und ohne Regelungen für den Zugang ließe sich annehmen, dass viel unprofessionelles und schlecht ausgebildetes Personal in dieses Berufsfeld gelangen könne. Also muss sich der Erhalt eines adäquaten Standards im Journalismus auf einem anderen Wege, nämlich selbstständig, regeln. Ein Mittel dazu sind die Ausbildungswege, wie sich im folgenden zeigen wird. Als Berufsjournalisten kann man auf diesem Hintergrund wohl erst denjenigen bezeichnen, der für ein etabliertes, öffentliches Medium entweder (a) als freier Mitarbeiter (b) als fester freier Mitarbeiter (c) als fester Mitarbeiter tätig ist. Viele Wege führen in eine dieser drei Anstellungsverhältnisse im Journalismus. Ein Berufs- einstieg kann über ein Praktikum, ein Voluntariat, den Besuch einer Journalistenschule, ein Studium oder - was meistens der Fall ist - über eine Kombination dieser Elemente gelingen.

1. Praktikum: die Plätze für ein Praktikum sind begehrt und selten öffentlich ausgeschrieben. Schon auf die Praktikumsplätze kommen eine Vielzahl von Bewerber und so werden sie oft wegen Beziehungen, großer Hartnäckigkeit oder besonderer Praxiserfahrung oder Qualifikation vergeben. So entsteht ein Dilemma für den Einsteiger: ohne Erfahrung kein Praktikum, ohne Praktikum keine Erfahrung.
2. Voluntariat: häufigste Möglichkeit für den Berufseinstieg. Wird oft an ehemalige freie Mitarbeiter, bewehrte Praktikanten oder an äußerst qualifizierte Bewerber vergeben. Bei den Öffentlich-Rechtlichen Medienanstalten ist ein Hochschulabschluss Vorraussetzung, sonst kann Abitur ausreichen. Schätzungsweise 100 Bewerber auf jede freie Stelle.
3. Journalistenschulen: es gibt eine überschaubare Zahl von Journalistenschulen in Deutschland. Die renommiertesten sind:

1. Deutsche Journalistenschule (DJS), München
2. Henri-Nannen-Schule, Hamburg
3. Berliner Journalisten-Schule, Berlin
4. Axel-Springer Journalisten-Schule, Hamburg/Berlin.
Wiederum gilt: eine Vielzahl von Bewerbern ringen um wenige Plätze. Beispiel DJS: auf 40 Plätze kommen ca. 1000 Bewerber, von denen 160 zum Bewerbungswochenende geladen werden (Tests im Allgemeinwissen, Schreibproben, persönliches Gespräch). 4. Hochschulstudium: Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft oder Journalistik. Auch hier hohe Zugangsvoraussetzungen, da wenige Plätze und viele Bewerber. Hohe hochschulinterne Numeri Clausi. Beispiel Uni Hohenheim: auf 30 Plätze 500 Bewerber, NC: 1,0 (im Jahr 2001). Alternative: Quereinstieg durch Fachstudium und Ansammeln von Praxiserfahrung während des Studiums. Für das Voluntariat muss noch gesagt werden, dass ein Abitur zwar ausreichen „kann“, es aber in der Regel selten genügt. Denn da das Angebot an Bewerbern um ein Voluntariatsplatz so hoch ist, wird ein Arbeitgeber bei sonst gleicher Qualifikation zweier Bewerber wahrscheinlich den Hochschulabsolventen bevorzugen. Außerdem gibt es natürlich noch andere Journalisten-Schulen. Zum Beispiel für Politik und Wirtschaft in Köln oder die evangelische Journalistenschule in Berlin. Da die Ausbildung dieser Schulen allgemein als besonders anspruchsvoll gilt, haben die Absolventen sehr gute Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt.

[...]


1 Christoph Fischer : Bedeutungswandel des Sports – Aufwertung des Sportjournlismus ? Zum veränderten Anforderungsprofil der Sportberichterstattung. In: ABC des Sportjournalismus; hrsg. von Hackforth / Fischer; München 1994; S64.

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