Risikomanagement - Ideal und mögliche Ausgestaltung für KMU

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Details
Autor: Maya Kärger
Fach: Wirtschaft - Controlling
Veranstaltung: Controlling
Institut: Fachhochschule für Ökonomie und Management,
Jahr: 2005
Seiten: 25
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 17 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 1927 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-39909-8
ISBN (Buch): 978-3-638-74298-6
Zusammenfassung / Abstract
Nicht erst seit Basel II ist Risikomanagement auch zum Thema für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)geworden. Obwohl sie besonders krisengefährdet sind, gibt es kaum spezielle Informationen und praktische Hilfen. Hier wird Risikomanagement erläutert und die spezifischen Bedürfnisse des Mittelstandes an ein Risikomanagementsystem dargestellt. Exemplarisch werden Lösungsansätze vorgestellt, wie auch kleine und mittlere Unternehmen mit relativ geringem Aufwand den Erfolgsfaktor Risikomanagementsystem für sich nutzen können.
Textauszug (computergeneriert)
Risikomanagement –
Ideal und mögliche Ausgestaltung für KMU
von: Maya Kärger
6. Semester
Inhaltsverzeichnis
1. Themenstellung 1
2. Grundlagen 1
2.1. Spezifische Begriffe und Definitionen 1
2.1.1. Risiko 1
2.1.2. KMU 2
3. Risikomanagement 2
3.1. Ausgewählte Aspekte 3
3.1.1. Ziele 3
3.1.2. Grundlagen 3
3.1.2.1 KonTraG 3
3.1.2.2 Basel 4
3.1.3. Risikomanagement-System 4
3.1.4. Allgemeine Risikokategorien 4
3.1.5. Erfolgsfaktor Risikokultur 5
3.2. Risikomanagement Prozeß 5
3.2.1. Risikoneigung festlegen 6
3.2.2. Risiken identifizieren 6
3.2.3. Risikoanalyse 7
3.2.4. Risikosteuerung 8
3.2.5. Risikokontrolle 8
4. KMU 9
4.1. Gesamtwirtschaftliche Bedeutung und konjunkturelle Lage 9
4.2. Ausgewählte Aspekte 9
4.2.1. Begrenztes Eigenkapital
4.2.2. Begrenzte personelle Ressourcen 10
4.2.3. Controlling im Mittelstand 10
5. Risikomanagement in KMU 11
5.1. Risikopolitische Vorteile 11
5.2. Risikopolitische Nachteile 11
5.3. Externes Know How 12
5.4. Exemplarische Besipiele für externe Lösungsansätze 12
5.4.1. Lehrstuhl für Betriebswirtschaft der Universität Münster 12
5.4.2. Institut für Arbeitswissenschaft an der TU Darmstadt 13
6. Zusammenfassung 14
7. Anhang 15
7.1. Risk-Map 15
7.2. Checkliste für die Beurteilung des Risikomanagements im Unternehmen 16
7.3. Übersicht zur KMU Schwachstellenanalyse 18
1. Themenstellung
Jede unternehmerische Tätigkeit ist mit einem bestimmten Maß an Risiko verbunden. Dieses Risiko bedeutet einerseits eine gewisse Gefahr, andererseits ist es aber auch notwendige Voraussetzung für den unternehmerischen Erfolg. Und je innovativer die Maßnahmen eines Unternehmens am Markt sind, je höher ist auch das Risiko; je höher sind aber auch die Gewinnchancen. Das kritische Abwägen von Chancen und Risiken ist somit entscheidend für den unternehmerischen Erfolg in der Zukunft. Systematisches Risikomanagement liefert konkrete Hilfestellungen, mit Risiken umzugehen, richtige Entscheidungen zu treffen und dadurch letztendlich die Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens langfristig zu sichern.
Obwohl kleine und mittlere Unternehmen besonders krisengefährdet sind, gibt es für sie kaum spezielle Informationen und praktische Hilfen. Ziel dieser Arbeit ist es deshalb, das Risikomanagement zu erläutern und die spezifischen Bedürfnisse des Mittelstandes an ein Risikomanagementsystem darzustellen. Exemplarisch werden Lösungsansätze vorgestellt, wie auch kleine und mittlere Unternehmen mit relativ geringem Aufwand den Erfolgsfaktor Risikomanagement für sich vereinnahmen können.
2. Grundlagen
2.1. Spezifische Begriffe und Definitionen
2.1.1. Risiko
Ganz allgemein versteht man unter Risiko die Möglichkeit ungünstiger zukünftiger Entwicklungen als Konsequenz eines bestimmten Geschehens, eines Verhaltens oder einer Entscheidung. 1 Aus betriebswirtschaftlicher Sicht bedeutet Risiko speziell die Gefahr von Verlusten im Rahmen der Geschäftstätigkeit, oder, allgemeiner, das negative Abweichen von geplanten Soll-Größen. Im Zusammenhang mit dem Risikomanagement beschränkt sich der Begriff auf wesentliche bzw. existentielle unternehmerische Risiken.
2.1.2. KMU
Das Institut für Mittelstandsforschung, IfM, in Bonn, grenzt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) quantitativ wie folgt ab:
[Tabelle in der Downloaddatei vorhanden]
Unternehmensgröße KMU: Quelle: IfM Bonn, 20022
Qualitative Kriterien legt das IfM folgendermaßen fest:3
- Einheit von Eigentum, Risiko, Kontrolle - Einheit von Leitung, Entscheidung, Verantwortung - Flache Hierarchie. Konsens zwischen Leitung und Personal - Lokaler Bezug: Markt- und Kundennähe - Persönliche Beziehungen zwischen Unternehmen und Umwelt In dieser Arbeit wird der Begriff Mittelstand im folgenden synonym mit dem Begriff der kleinen und mittleren Unternehmen verwendet.
3. Risikomanagement
Das moderne Risikomanagement oder Risk Management, hat sich ausgehend von der Prämienpolitik amerikanischer Versicherungsgesellschaften entwickelt: diese zeigten sich bereit die Versicherungspreise für Großunternehmen zu reduzieren, sofern diese unternehmensinterne Sicherheitsmaßnahmen vorweisen konnten. 4 Heute versteht man unter Risikomanagement: „Sämtliche Maßnahmen zur planmäßigen und zielgerichteten Identifikation, Analyse, Steuerung und Kontrolle von Risiken“5. Risikomanagement sollte proaktiv ausgerichtet sein, um einen frühzeitigen und kontrollierten Umgang mit den identifizierten Risiken zu ermöglichen. Das bringt Kosten- und Wettbewerbsvorteile, die für den langfristigen Unternehmenserhalt notwendige Voraussetzungen sind.
3.1. Ausgewählte Aspekte
3.1.1. Ziele
Das oberste Ziel des Risikomanagements ist die nachhaltige Existenzsicherung, d.h. eine Optimierung der Gewinn- und Liquiditätslage eines Unternehmens. Als weitere Ziele gelten das frühzeitige Erkennen von Risikopotentialen, die Optimierung von Risikokosten und die langfristige Steigerung des Unternehmenswertes. Hier liegt eine wertorientierte Betrachtung zugrunde, die den Unternehmenswert nicht als Summe aller bilanziellen Vermögensposten definiert, sondern immaterielle Werte wie z.B. Kundenzufriedenheit, Image oder hier hohe Sicherheitsstandards mit einschließt. So trägt Risk Management direkt zur Wertschöpfung bei. 6
3.1.2. Grundlagen
3.1.2.1 KonTraG
[...]
1 Vgl. Romeike, F./Finke, R.B. (Hrsg.), in: Erfolgsfaktor Risiko-Management, Wiesbaden 2003, Glossar, S. 483
2 Kayser, G.: Was sind eigentlich kleine und mittlere Unternehmen? (2003), S. 2, in: www.ifm-bonn.org, S. 2, (06. 04.05)
3 a.a.O. S. 6
4 vgl. Bitz, H. (2000): Risikomanagement nach KonTraG, Stuttgart 2000, S. 16, S. 39
5 Holzkämper, H. (2005): FOM Skript Controlling/Risikomanagement, München 2005, S. 19
6 vgl. Brühwiler, B. (2003): Die Integration von Risikomanagement ins Management-System, in: Romeike, F./Finke, R.B. (Hrsg.), Erfolgsfaktor Risiko-Management, Wiesbaden 2003, S. 317
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