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Termpaper, 2003, 19 Pages
Author: Jan Kralle
Subject: Sport - Kinematics and Training Theory
Details
Institute: BSA-Akademie
Tags: Planung, Präventions-, Gesundheitskonzeptes, Fitnessanlage, Gesundheitstrainer
Year: 2003
Pages: 19
Grade: 2
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-40028-2
File size: 249 KB
Die Hausarbeit ist Teil der Prüfungsanforderungen zur Erlangung der Lizenz als Gesundheitstrainer bei der BSA-Akademie. Die Arbeit wurde mit 52,0 von insgesamt 60,0 erreichbaren Punkten bewertet. Praxisarbeit ohne Sekundärliteratur
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Excerpt (computer-generated)
Planung eines Präventions- und Gesundheitskonzeptes
für eine Fitnessanlage
von: Jan Kralle
Inhaltsverzeichnis
I. EINFÜHRUNG IN DAS THEMA PRÄVENTIV- UND GESUNDHEITSSPORT 3
1. Gesundheitszustand und Soziodemographische Daten 3
Höhere Lebenserwartung 3
Ältere Bevölkerung 3
2. Bedeutung von Präventiv- und Gesundheitssport für die Gesundheit 4
Prävention 4
Risikofaktoren 5
Gesundheit und Gesundheitssport 6
3. Aufgaben, Ziele und Inhalte des Präventions- und Gesundheitssports 6
Aufgaben und Ziele 6
Inhalte 7
Körperliches Training 7
Ernährung 8
Entspannung / regenerative Maßnahmen 9
Information 9
II. IST-ANALYSE 10
1. Kundenkreis / Kundenpotential 10
Kundenkreis 10
Kundenpotential 10
2. Trainingsanlage 11
Anlage 11
Personal / Trainingskonzept 12
III. PLANUNG UND KONZEPTERSTELLUNG EINES GANZHEIT-LICHEN PRÄVENTIONS- UND GESUNDHEITSSPORT-ANGEBOTES 13
1. Darstellung der Inhalte und Angebotsbereiche sowie Organisation der neuen Angebote 13
Kraft 13
Ausdauer 13
Beweglichkeit 14
Koordination 14
Ernährung 14
regenerative Maßnahmen 14
Information 15
sonstiges 15
2. Organisation des Kurs-Konzeptes „Fatburner-Club“ 16
3. Umsetzung der neuen Angebote 18
I. Einführung in das Thema Präventiv- und Gesundheitssport
1. Gesundheitszustand und Soziodemographische Daten
Höhere Lebenserwartung
In den letzten 100 Jahren hat unsere Lebenserwartung rapide zugenommen. Im Jahr 1875 lag die durchschnittliche Lebenserwartung eines Mannes bei 36 Jahren und die einer Frau bei 39 Jahren. Im Jahr 1925 wurden Männer im Schnitt schon 56 Jahre alt und Frauen 59. Und heute werden Männer im Durchschnitt 73 Jahre alt und Frauen sogar schon 80 Jahre (Beske, 1995).
Unsere Lebenserwartung ist in den letzten 120 Jahren also um gut 40 Jahre gestiegen. Oder anders ausgedrückt: Wir werden heute doppelt so alt, wie noch vor 120 Jahren. Aufgrund des medizinischen Fortschritts ist absehbar, daß sich die Lebenserwartung in Zukunft weiter erhöhen wird, wenn auch langsamer.
Jahr Lebenserwartung Männer Frauen
1875 36 39
1925 56 59
1995 73 80
Ältere Bevölkerung
Die Zunahme der Lebenserwartung und die gleichzeitige Abnahme der Geburtenrate führt zu einer Verringerung der Gesamtbevölkerung und einer Verschiebung der Altersanteile in unserer Bevölkerung. Stellen die unter 20-jährigen heute noch 21% der Bevölkerung, werden es nach Schätzungen im Jahr 2030 nur noch 16% sein. Der Anteil der 20-59-jährigen – also der Anteil im sogenannten erwerbsfähigen Alter – wird sich von 58% auf 50% verringern. Entsprechend wird sich der Anteil der über 60-jährigen von heute 21% auf 34% im Jahr 2030 erhöhen.
Bevölkerungsteil heute 2030
< 20 21% 16%
20-59 58% 50%
> 60 21% 34%
Heute kommen auf einen Menschen über 60 („Rentner“) noch knapp 3 Erwerbstätige bzw. 1 Jugendlicher. Im Jahr 2030 stehen einem Rentner jedoch nicht einmal mehr 2 Erwerbstätige und weniger als 1 Jugendlicher gegenüber.
2. Bedeutung von Präventiv- und Gesundheitssport für die Gesundheit
Aufgrund unserer höheren Lebenserwartung sehen wir uns mit verschiedenen Problemen konfrontiert:
- Je älter ein Mensch wird, desto häufiger erkrankt er im Durchschnitt.
- Prozesse wie Arteriosklerose oder Arthrose sind altersbedingt. Je älter ein Mensch also wird, desto stärker schreiten diese Prozesse fort und desto häufiger kommt es zur Krankheitsfolge wie z.B. Herzinfarkt.
- Die Behandlung dieser Folgen ist intensiv, langwierig und teuer – belastet also unser Gesundheitssystem.
Daher macht es sowohl aus der subjektiven Sicht des Einzelnen (in Bezug auf seine Lebensqualität – insbesondere im Alter) als auch aus wirtschaftlicher Sicht Sinn, die Risikofaktoren für Zivilisations- und Alterskrankheiten zu reduzieren.
Prävention
Das Wort Prävention kommt aus dem Lateinischen (praevenire) und bedeutet wortwörtlich: zuvorkommen, verhindern, vereiteln. Da die zukünftige, mögliche Krankheit verhindert werden soll, spricht man im Deutschen von Vorbeugung. In der Prävention gibt es einerseits die Unterteilung in Primär, Sekundär- und Tertiärprävention und andererseits in Verhaltens- und Verhältnisprävention. Primärprävention meint Maßnahmen, die der Gesunderhaltung dienen, bevor eine Krankheit bzw. Risikofaktoren feststellbar sind. Je jünger also ein Mensch ist, desto eher ist er Primärpräventions-Patient. Die Sekundärprävention zielt darauf ab, bestehende Risikofaktoren zu reduzieren und damit den Krankheitseintritt weniger wahrscheinlich zu machen. Die meisten Sekundärpräventions-Patienten finden wir bei den Erwerbstätigen. Hier sind Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht, Streß etc. häufig anzutreffen. Bei der Tertiärprävention ist man bestrebt, eine Verschlechterung einer bestehenden Krankheit bzw. eines bestehenden Schadens zu verhindern. Ein Tertiärpräventions-Patient ist daher häufig ein Rentner, der z.B. an Arthrose leidet. Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention beziehen sich also auf den Gesundheitszustand des Patienten. Hingegen beziehen sich Verhaltens- und Verhältnisprävention auf das Verhalten des Patienten bzw. auf die Verhältnisse, in denen er lebt. Verhaltensprävention meint daher die Veränderung des eigenen Verhaltens zur Reduzierung von Risikofaktoren. Verhaltensprävention kann der Griff zum Apfel statt zur Schokolade sein oder statt der Daily-Soap eine kurze Trainingseinheit. Verhältnisprävention zielt dagegen auf die Veränderung der Lebensverhältnisse ab. Das Joggen im Wald statt im dichten Straßenverkehr fällt z.B. unter Verhältnisprävention.
Risikofaktoren
[...]
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