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Termpaper, 2005, 18 Pages
Author: Philipp Mühlenkord
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance
Details
Institution/College: Business and Information Technology School - The Entrepreneurial University Iserlohn
Tags: Stand, Wissensmanagements, Kommunikations-, Wissensmanagement
Year: 2005
Pages: 18
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 24 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-40710-6
ISBN (Book): 978-3-638-75013-4
File size: 266 KB
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Abstract
„Der wesentliche Produktionsfaktor der Zukunft ist klein, grau und wiegt etwa 1,3 Kilo, wird ständig herumgetragen und ist kein Computer, sondern das menschliche Gehirn.“ Unternehmen sehen sich mit Informationsflut und Globalisierung in der Wirtschaftswelt konfrontiert. Die Entscheider haben erkannt, dass die Leistungsfähigkeit der Organisation zunehmend von ihrer Lernfähigkeit und Lernbereitschaft abhängt. Anhand von Studien zeigt die vorliegende Abhandlung den aktuellen Stand und die Perspektiven von Wissensmanagement in deutschen Unternehmunge auf.
Excerpt (computer-generated)
Business & Information Technology School,
BiTS Iserlohn
Hausarbeit
Der Stand des Wissensmanagements
Vorlesung: Wissens- und Kommunikationsmanagement
Semester: Medienmanagement 8
SS 2005
vorgelegt von:
Philipp Mühlenkord
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis ...III
1. Einleitung und Hinführung zum Thema ...1
2. Wissensmanagement (WM) ...1
2.1 Technologieorientiertes Wissensmanagement ...2
2.2 Humanorientiertes Wissensmanagement ...2
2.3 Ganzheitliches Wissensmanagement ...3
3. Auswertung von Studien über „Wissensmanagement“ ...4
3.1 Ist WM ein Thema in Organisationen? ...4
3.2 Wissensmanagement-Treiber in Unternehmen ...5
3.3 Derzeitige WM Probleme/Hindernisse ...6
3.4 Angestrebter und erwarteter Nutzen durch WM ...8
4. Instrumente von WM in der Praxis der Unternehmen ...10
4.1 Einsatz der SAP Learning Solution bei der Deutschen Telekom ...10
4.2 Implementierung eines integrierten Wissensmanagements bei Hewlett Packard ...11
5. Fazit ...12
Literaturverzeichnis ...IV
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Beschäftigung mit dem Thema Wissensmanagement ...4
Abbildung 2: Wissensmanagement-Treiber in Unternehmungen ...6
Abbildung 3: Wissensmanagement Probleme/Hindernisse ...7
Abbildung 4: Erwartungen an Wissensmanagement ...9
1. Einleitung und Hinführung zum Thema
„Der wesentliche Produktionsfaktor der Zukunft ist klein, grau und wiegt etwa 1,3 Kilo, wird ständig herumgetragen und ist kein Computer, sondern das menschliche Gehirn.“ (Schröder 2002, S. 6)
Unternehmen sehen sich mit Informationsflut und Globalisierung in der Wirtschaftswelt konfrontiert. Die Entscheider haben erkannt, dass die Leistungsfähigkeit der Organisation zunehmend von ihrer Lernfähigkeit und Lernbereitschaft abhängt. Anhand von Studien soll die vorliegende Ausführung den aktuellen Stand und die Perspektiven von Wissensmanagement in Unternehmen in Deutschland aufzeigen. Abschließend geben zwei Beispiele aus der Unternehmenswelt einen praktischen Bezug zur vorangegangenen Zusammenführung der Studien, die zwischen den Jahren 2000 bis 2004 erschienen sind. Die Begriffe Wissensmanagement und die englische Übersetzung „Knowledgemanagement“ sind im Kontext gleich zu setzen.
2. Wissensmanagement (WM)
Die gängige Literatur sowie diverse Studien zum Thema Wissensmanagement befassen sich sehr ausführlich mit dem Begriff Wissen und brechen ihn in die Bestandteile Zeichen – Daten – Information – Wissen herunter. Um schneller einen Bezug auf Wissensmanagement in Unternehmen herstellen zu können, nähert man sich dem Begriffsinhalt durch die Komponenten Wissen und Management. Da solche Ausführungen das Volumen dieser Arbeit übersteigen würden, sei an dieser Stelle auf die Grundlagenliteratur verwiesen (Probst/Raub/Romhardt 1998, Davenport/Pursak 1998).
Um den Stand des Wissensmanagements in Organisationen und Unternehmen aufzuzeigen, ist eine Erläuterung von Wissensmanagement sinnvoll, da verschiedene Grundrichtungen in Bezug auf diesen Begriffsinhalt vorherrschen. Wissensmanagement ist ein „integriertes Interventionskonzept, das sich mit den Möglichkeiten zur Gestaltung der organisationalen Wissensbasis befaßt (sic)“ (Probst et all. 1998, S. 45).
Eine alternative Definition umschreibt den Begriff Wissensmanagement als „[…] alle Aufgaben und Tätigkeiten, die dazu dienen, Wissen zur Erreichung der Unternehmensziele einzusetzen. Dabei kann man Wissen als zweckgerichtete Information verstehen“ (Bommer/Möller 2005, Sp).
Abschließend gelangt ein Forschungsbericht der Ludwig-Maximilian Universität in München zu der Erkenntnis, dass alle Tätigkeiten, die zur Schaffung eines intelligenten und lernenden Unternehmens beitragen, einem Wissensmanagement zuzuschreiben sind. Dabei bilden Mensch, Organisation und Technik die zentralen Standbeine des Wissensmanagements (Reinmann- Rothmeier 2000, S. 9).
2.1 Technologieorientiertes Wissensmanagement
Der technische Ansatz von Wissensmanagement sorgt sich um die Fragestellung, wie Wissen in der Unternehmung genutzt, erweitert, gespeichert und verteilt werden kann. Die Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnik steht im Vordergrund. Die Mitglieder der Unternehmung werden darin unterstützt, Wissen aus ihrem Fachgebiet zu sammeln, inhaltlich aufzubereiten, zu klassifizieren und zu selektieren. Dieser Ansatz zielt darauf ab, ein geeignetes IT-System zu entwerfen (Gehle/Mülder 2001, S. 24). Laut einer Studie von KPMG wird neben der Geschäftsführung und dem Management vor allem die IT-Abteilung der befragten Unternehmen als treibende Kraft für Wissensmanagement in der Organisation angesehen (KPMG Consulting 2001a, S. 9). Dieses Ergebnis kann ein Indikator dafür sein, weshalb ca. 40-60% aller Wissensmanagement-Projekte scheitern. Die Fokussierung auf die Implementierung der IT-Werkzeuge in die betriebswirtschaftlichen Abläufe der Unternehmung hat oft die Vernachlässigung der eigentlichen Wissensträger zur Folge (Schröder 2003, S. 8).
2.2 Humanorientiertes Wissensmanagement
Hierbei steht der Mitarbeiter einer Unternehmung als Wissensträger im Vordergrund. Mit Hilfe von Wissensmanagement sollen die kognitiven Potenziale der einzelnen Individuen stärker ausgebaut werden. Dieser Aspekt ist nah an Methoden des Personalmanagements angesiedelt und beschäftigt sich damit, wie ein kultureller, organisatorischer und verhaltensorientierter Wandel des Unternehmens eine Wissensmanagementkultur festigt (Gehle/Mülder 2001, S. 23).
„Creating a knowledge culture“ führt idealerweise zu „creating a knowledge desire […] – a grassroots desire among employees to tap into their company’s intellectual resources“
(Hauschild/Licht/Stein 2001, S. 76).
Wenn unter anderem diese Bedingung erfüllt wird, kann jedes Mitglied der Unternehmung dazu bewegt werden, seinen Lernprozess zu erweitern und sein Wissen mit Anderen zu teilen (Gehle/Mülder 2001, S. 23).
2.3 Ganzheitliches Wissensmanagement
Da in der Praxis die oben genannten Grundrichtungen nicht einzeln auftreten, vereint das ganzheitliche Wissensmanagement die beiden Ansätze und wird durch die Komponente der Organisation erweitert. In der Summe ergeben sich damit die Gestaltungsfelder der Organisation mit ihren internen Strukturen und Prozessen, der Personalwirtschaft sowie der Informations- und Kommunikationstechnologien, welche folgende Aufgaben übernehmen (Weber 2004, S. 19, Götz/Schmid 2003, S. 213):
Organisation
Die Integration von Wissensmanagement in die Unternehmensorganisation schafft idealer weise Bedingungen für eine flexible Struktur und begünstigt somit die Entwicklung von Methoden zum Managen eines wissensorientierten Unternehmens.
Personalwirtschaft
Die Verantwortlichkeit der Personalwirtschaft liegt in der Gestaltung einer adäquaten Unternehmenskultur, die einen dauerhaften Wissenstransfer unterstützt.
Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)
Die IKT dienen als Bausteine zur Unterstützung eines flexiblen Wissensmanagements. Da die IKT lediglich „Bausteine zur Unterstützung eines flexiblen Wissensmanagements“ darstellen, wird der Aspekt des ganzheitlichen Wissensmanagements durch die These von Ken Derr von Chevron unterstützt, der in diesem Zusammenhang eine Gewichtung der Gestaltungsfelder vornimmt und eine so genannte „80/20-Regel“ ableitet, „[…] wonach 80 Prozent des Erfolges organisatorischen und kulturellen Ursprungs sind und 20 Prozent auf das Konto Technologie gehen“ (Götz/Schmid 2003, S. 215).
[...]
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