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Scholary Paper (Seminar), 2005, 25 Pages
Author: Verena Müller
Subject: Economics / Business: Controlling
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Ingolstadt
Tags: Methoden, Prozessmodellierung, Seminar, Schwerpunkt, Controlling
Year: 2005
Pages: 25
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 12 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-41099-1
File size: 1135 KB
Nach Begriffsdefinitionen werden in der Arbeit die Modellierungsmethoden "ARIS" und "Semantisches Objektmodell" mit Beispielprozess vorgestellt. Auf weitere Modellierungsmethoden wird kurz eingegangen.
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Excerpt (computer-generated)
Methoden der Prozessmodellierung
von: Verena Müller
Gliederung
1 Einleitung 1
2 Definitionen 1
2.1 Geschäftsprozesse 1
2.2 Prozessmodellierung 3
3 Modellierungsaspekte 3
3.1 Gegenstand der Prozessmodellierung 4
3.2 Ziele der Prozessmodellierung 4
4 Methoden der Prozessmodellierung 6
4.1 Architektur integrierter Informationssysteme (ARIS) 7
4.1.1 Konzeption von ARIS 8
4.1.2 Prozessmodellierung auf der Basis von ARIS 9
4.1.3 Modellierung des Geschäftsprozess „Bestellung“ mit ARIS 11
4.2 Das Semantische Objektmodell (SOM) 12
4.2.1 Methodische Konzeption des Semantischen Objektmodells 12
4.2.2 Prozessmodellierung mit dem Semantischen Objektmodell 14
4.2.3 Modellierung des Geschäftsprozess „Bestellung“ mit SOM 15
4.3 Überblick über weitere Modellierungsmethoden 17
4.3.1 INCOME 17
4.3.2 Petri-Netze 18
4.3.3 SYCAT 19
5 Kritische Punkte bei der Prozessmodellierung 20
6 Fazit 20
Literaturverzeichnis 22
1 Einleitung
Im Zeitalter der Diskontinuität oder nach Peter Drucker „Age of Discontinuity“ finden sich Unternehmen in einer sich ständig wandelnden Umwelt wider. Entwicklungszyklen für neue Produkte werden immer kürzer. Kunden verändern ihre Wünsche und Erwartungen an Produkte und Dienstleistungen ständig. Aufgrund der Globalisierung wächst der Wettbewerbsdruck auf Unternehmen stetig an. Ein Unternehmen kann in der heutigen Welt nur überleben, wenn es seine Strukturen optimal auf die Bedürfnisse dieser Wettbewerbssituation ausrichtet. Um Potentiale möglichst effizient nutzen zu können, müssen alle Mitarbeiter eines Betriebs eng zusammenarbeiten. Das traditionell verbreitete Funktionsdenken, wonach jeder Mitarbeiter nur seinen Tätigkeitsbereich für wichtig ansieht, sollte der Vergangenheit angehören. Unternehmen müssen lernen, prozessorientiert entlang der Wertschöpfungskette zu denken. Nur optimal gestaltete Prozesse bieten die Möglichkeit eines effizienten und effektiven Arbeitens. Die Gestaltung von Geschäftsprozessen spielt für den Erfolg eines Unternehmens somit eine enorm wichtige Rolle. An dieser Stelle ist unter anderem das Controlling eines Unternehmens gefordert, für schlanke und effiziente Abläufe zu sorgen. In Wissenschaft und Praxis wurden zahlreiche Modelle, Methoden und Werkzeuge zur Prozessmodellierung entwickelt. Ausgehend von Definitionen werden in dieser Seminararbeit Methoden der Prozessmodellierung vorgestellt. Zusätzlich wird aufgezeigt, welche Aspekte bei der Geschäftsprozessmodellierung nicht außer Acht gelassen werden dürfen.
2 Definitionen
Um ein grundlegendes Verständnis des behandelten Themas sicherzustellen, werden zunächst die Begriffe Geschäftsprozess und Geschäftsprozessmodellierung definiert.
2.1 Geschäftsprozesse
Die Fachliteratur bietet verschiedene Definitionsansätze für Geschäftsprozesse. Deshalb werden zunächst einige Ansätze vorgestellt, die die sich etabliert haben. Methoden der Prozessmodellierung
· Ferstl / Sinz:
"Unter einem Geschäftsprozess wird eine Transaktion oder eine Folge von Transaktionen zwischen betrieblichen Objekten verstanden."1
· Davenport:
"A specific ordering of work activities across time and place, with a beginning, an end, and clearly identified inputs and outputs: a structure for action."2
· Hammer / Champy:
"Wir definieren einen Unternehmensprozess als Bündel von Aktivitäten, für das ein oder mehrere unterschiedliche Inputs benötigt werden und das für den Kunden ein Ergebnis von Wert erzeugt."3
· Rump:
"Ein Geschäftsprozess ist eine zeitlich und sachlogisch abhängige Menge von Unternehmensaktivitäten, die ein bestimmtes, unternehmensrelevantes Ziel verfolgen und zur Bearbeitung auf Unternehmensressourcen zurückgreifen."4
· Scheer:
"Allgemein ist ein Geschäftsprozeß eine zusammengehörende Abfolge von Unternehmungsverrichtungen zum Zweck einer Leistungserstellung. Ausgang und Ergebnis des Geschäftsprozesses ist eine Leistung, die von einem internen oder externen „Kunden“ angefordert und abgenommen wird."5 Die zitierten Definitionen stellen lediglich einen Bruchteil der in der Literatur vorhandenen Erklärungsansätze dar. Zusammenfassend kann ein Geschäftsprozess als
· Transaktionen bzw. Aktivitäten,
· die durch Inputs angestoßen,
· und mit deren Hilfe unternehmensrelevante Ziele verfolgt werden, gesehen werden.
· Das Ergebnis (Output) eines Geschäftsprozesses ist von Nutzen für Kunden (sowohl externe als auch interne).
Grafisch lässt sich diese Zusammenfassung wie folgt darstellen.
Abbildung 1: Grafische Darstellung der Geschäftsprozessdefinition6 [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
Die Begriffe „Prozess“ und „Geschäftsprozess“ werden im Allgemeinen nicht gleich definiert. In dieser Seminararbeit werden sie jedoch synonym verwendet.
2.2 Prozessmodellierung
Allgemein versteht man unter Modellierung „eine vereinfachende Darstellung eines Realweltausschnitts (Diskurswelt), anhand dessen die wichtigsten Eigenschaften eines Originals erkannt, verstanden und analysiert werden können.“7 Durch Modellierung sollen Geschäftsprozesse in Modellen dargestellt werden. Dabei sollen Inputgeber, relevante Abläufe, und die Ergebnisse des Prozesses abgebildet werden. Geschäftsprozessmodelle stellen als Ergebnis der Modellierung idealtypische Geschäftsprozesse dar. Geschäftsprozessmodellierung ist somit die verbale und graphische Beschreibung von Geschäftsprozessen. 8
3 Modellierungsaspekte
[...]
1 Ferstl, O. K.; Sinz, E. J.: „Der Ansatz des Semantischen Objektmodells (SOM) zur Modellierung von Geschäftsprozessen“, Wirtschaftsinformatik 1995, Nr. 3, S. 209-220.
2 Vgl. Lauterbach, M. Einführung zum Thema Geschäftsprozesse, Seite 3 (04.04.2005)
3 Hammer; Champy: a. a. O., S. 52.
4 Vgl. Lauterbach, M. Einführung zum Thema Geschäftsprozesse, Seite 4 (04.04.2005)
5 Scheer, A.-W. ARIS, 1998, S. 3
6 Eigener Entwurf in Anlehnung an Schmelzer, H.J., Sesselmann, W.: GPM in der Praxis, 2004, S. 46
7 Stickel, E.; Groffmann, H. D. ;Rau, K. H., Wirtschaftsinformatiklexikon 1997:, S. 449.
8 Vgl. Ellis, A., INCOME-basierte Modellierung, 1998, S. 15
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23.05.2008 09:04:32
Die Objekte der Welt lassen sich nach A. Schopenhauer in Raum, Zeit und Kausalität aufteilen. Bei I. Kant finden sie eine feiner Gliederung. Ich empfehle ihnen zur theoretischen Untermauerung ihrer Arbeit dort nach zu lesen. Mit freundlichen Grüßen