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Termpaper, 2000, 11 Pages
Author: Christina Zimmer
Subject: Politics - Methods, Research
Details
Institution/College: University of Constance
Tags: Beneath, Surface, Regime, Type, International, Interaction, Forschungsdesign, Forschungslogik
Year: 2000
Pages: 11
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 5 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-41289-6
File size: 249 KB
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Excerpt (computer-generated)
UNIVERSITÄT KONSTANZ
Fachbereich Verwaltungswissenschaft
Forschungsdesign und Forschungslogik
4. Semester
Beneath the Surface: Regime Type and International
Interaction, 1953-78
von: Christina Zimmer
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
1.1 Ziele des Artikels und theoretische Einordnung 3
2. Darstellung der Theorie und Ableitung der Hypothesen 4
3. Beschreibung der Datengrundlage und der Untersuchungsmethodik 4
4. Darstellung und Interpretation der Ergebnisse der Replikation 6
5. Kritische Diskussion des Modells und der methodischen Vorgehensweise 7
6. Schlussbemerkung 9
Anhang: log-file 10
Zitierte Literatur 11
1. Einleitung
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist eine Replikation der Ergebnisse des Artikels „Beneath the Surface: Regime Type and International Interaction, 1953-78“ von Brett Ashley Leeds und David R. Davis1. Zunächst möchte ich kurz auf die Ziele des Artikels und seine theoretische Einordnung eingehen, um dann die Ableitung der Hypothesen aus den Theorieansätzen zum demokratischen Frieden wiederzugeben. Im Anschluss daran werde ich die Datengrundlage und die Untersuchungsmethodik beschreiben, bevor ich die Ergebnisse meiner Replikation darstelle. Den Abschluss der Arbeit bildet die kritische Diskussion des Modells sowie der methodischen Vorgehensweise.
1.1 Ziele des Artikels und theoretische Einordnung
Seit der Entdeckung des demokratischen Friedens ist in der IB-Forschung das Interesse an der Analyse des „second image“ wieder neu erwacht. Im Gegensatz zum (Neo-)Realismus, der davon ausgeht, dass die Struktur des internationalen Systems das Verhalten von Staaten determiniert, steht bei der „second image“-Analyse der Einfluss der institutionellen Merkmale von Staaten auf ihr außenpolitisches Verhalten, d.h. auf die internationale Politik, im Mittelpunkt. Die Theorien zum demokratischen Frieden und zur zwischenstaatlichen Kooperation sind im Liberalismus verankert, aus dessen Perspektive Kooperation zwischen Staaten möglich und wahrscheinlich ist. Die Präferenzen der Akteure werden sowohl in innerstaatlichen Aushandlungsprozessen als auch durch Normen geprägt.
Die bisherige Forschung beschränkte sich jedoch meist auf die Untersuchung des Einflusses der Merkmale von Staaten auf ihre Kriegs- bzw. Konfliktneigung. Keine der vorhergehenden Studien analysiert die gesamte Reichweite des außenpolitischen Verhaltens von Staaten2. Die Autoren möchten daher im vorliegenden Artikel die Analyse des Zusammenhangs ausweiten, indem sie die abhängige Variable neu und erweitert konzipieren. Sie untersuchen den Einfluss der innenpolitischen Struktur von Staaten auf ihr außenpolitisches Verhalten allgemein. Die Analyse erfolgt dabei sowohl auf der Ebene der einzelnen Staaten als auch auf Dyadenebene, so dass strategische Interaktionen zwischen den Staaten untersucht werden können.
2. Darstellung der Theorie und Ableitung der Hypothesen
Leeds und Davis stützen sich bei der Generierung ihrer Hypothesen auf bestehende Theorieansätze zur Erklärung des demokratischen Friedens. Sie stellen zunächst drei dieser konkurrierenden Ansätze vor: die normative, die institutionelle und die ideologische Erklärung3.
Die normative Erklärung des demokratischen Friedens geht von einer Externalisierung intern entwickelter Verhaltensnormen aus: Die Entscheidungsträger wählen bei internationalen Interaktionen jenes Verhalten, mit dem sie auch innenpolitisch erfolgreich sind; in Demokratien sind dies v.a. Verhandlungen und Kompromisse. Die Sozialisierung und Selektion der Entscheidungsträger unterstützen die Vereinheitlichung der Normen. Die institutionelle Erklärung betont die institutionellen Beschränkungen der Exekutive bzw. der außenpolitischen Entscheidungsträger durch eine Vielzahl innenpolitischer Akteure, z.B. durch die Gewaltenteilung oder den Einfluss der öffentlichen Meinung. So ist der Gebrauch bestimmter politischer Instrumente, wie beispielsweise politische Gewalt, in Demokratien mit hohen Kosten verbunden.
Der dritte Ansatz, die ideologische Erklärung, beruft sich schließlich auf gemeinsame Interessen bzw. eine gemeinsame Ideologie, z.B. das Interesse demokratischer Staaten, die Existenz und den Einfluss nicht-demokratischer Staaten zu beschränken. Ausgehend von diesen konkurrierenden Erklärungsansätzen zum demokratischen Frieden leiten die Autoren ihre drei Leithypothesen ab4:
H1: Die innenpolitischen Strukturen eines Staates beeinflussen sein außenpolitisches Verhalten. Demokratische Institutionen bedingen dabei eine kooperativere und weniger konfliktäre Außenpolitik.
H2: Demokratien weisen besonders gegenüber anderen Demokratien ein höheres Kooperations- und niedrigeres Konfliktniveau auf.
H3: Nicht-Demokratien verhalten sich gegenüber Demokratien eher konfliktär und weniger kooperativ.
3. Beschreibung der Datengrundlage und der Untersuchungsmethodik
[...]
1 Leeds u. Davis (1999)
2 Vgl. ebd.: 9
3 Vgl. Leeds u. Davis (1999): 7-11
4 Vgl. ebd.: 11
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