Lebenslanges Lernen – lebensbegleitende Bildung: ein Kurzvortrag close

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Details

Veranstaltung: Berufliche Sozialisation – theoretische Ansätze und empirische Ergebnisse
Institut: Oldenburg (Universität)
Tags: Lebenslanges, Lernen, Bildung, Kurzvortrag, Berufliche, Sozialisation, Ansätze, Ergebnisse
Kategorie: Referat (Ausarbeitung)
Jahr: 2004
Seiten: 20
Note: 2.0
Literaturverzeichnis: ~ 1  Entry
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 132 KB
Archivnummer: V44172
ISBN (E-Book): 978-3-638-41823-2
Anmerkungen :
“Die Ausbildung hat schon längst ihre Funktion verloren, für einen bestimmten Erwerbsberuf zu qualifizieren.“ Dieses Zitat stammt aus dem Aufsatz “Wechsel und Veränderungen im Lebenslauf – Leitideen beruflicher Aus- und Weiterbildung Berufliche Sozialisation – theoretische Ansätze und empirische Ergebnisse“ von Wolfgang Wittwer, über den ich am 02.06.2004 im Rahmen der Veranstaltung referiert habe.

Textauszug (computergeneriert)

Carl von Ossietzky
Universität Oldenburg
Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik
Seminar: Berufliche Sozialisation – theoretische Ansätze und empirische Ergebnisse
 Referatausarbeitung zum Thema:

Lebenslanges Lernen – lebensbegleitende Bildung

eingereicht von:
Johannes Beckering

Sommersemester 2004

 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung ... 1

2. Kontinuität der Diskontinuität ... 2

3. Verlust an Orientierungen ... 5

4. Neuorientierung der beruflichen Bildung
4.1 Entwicklung einer neuen Struktur ... 7
4.2 Biographische Anbindung beruflicher Kompetenzen ... 10

5. Fazit ... 11

6. Literaturverzeichnis ... 12

7. Anhang ... 13

 

1. Einleitung

“Die Ausbildung hat schon längst ihre Funktion verloren, für einen bestimmten Erwerbsberuf zu qualifizieren.“1 Dieses Zitat stammt aus dem Aufsatz “Wechsel und Veränderungen im Lebenslauf – Leitideen beruflicher Aus- und Weiterbildung“ von Wolfgang Wittwer, über den ich am 02.06.2004 im Rahmen der Veranstaltung “Berufliche Sozialisation – theoretische Ansätze und empirische Ergebnisse“ referiert habe.

Setzt man diese als gegeben voraus, so wird deutlich, dass ein Ausdehnung des Lernens auf die gesamte Lebensspanne notwendig ist. Denn durch die drastischen Veränderungen der modernen Arbeitsgesellschaft, die sich durch eine in weiten Teilen hochgradig flexibilisierten und mobilisierten Arbeit auszeichnet, werden die Erwerbstätigen gezwungen, lebenslanges Lernen als eine Überlebensstrategie des Alltags zu verstehen, die weit über das bisherige Verständnis von Lernen, Erziehung und Schule hinausgeht.

Diese Veränderungen der modernen Arbeitsgesellschaft hat hat Wittwer aufgenommen und davon ausgehend in seinem Aufsatz Ansätze für eine Umstrukturierung der beruflichen Ausbildung formuliert.

Seine Ansätze, Ideen und Vorstellungen bildeten die Grundlage unserer Präsentation im Seminar, um dieser Grundlage die Bedeutung seiner Ansätze für die berufliche Bildung an Schulen diskutieren zu können. Zur Problematisierung des Aspektes des „lebenslangen Lernens“ wurden den Seminarteilenehmern zu Beginn die Biographien, die von Wittwer als Beispiele für den Wechsel und die Veränderungen der Berufsbiographie dargestellt werden, vorgelegt und zur Diskussion gestellt. Es wurde deutlich, dass viele Teilnehmer des Seminars die Biographien für außergewöhnlich, extravagant und künstlich erstellt hielten. Beim Vergleich mit der eigenen Biographie bzw. in der Bewusstmachung des eigenen Lebenslaufs wurde jedoch deutlich, dass Veränderungen in der Schule bzw. im Beruf auch Neuerungen im Privatleben, wie z.B. ein Wohnortswechsel, zur Folge haben, auf die man sich immer wieder neu einstellen muss.

Grundlage meines Referats und damit meiner hier vorliegende Ausarbeitung ist der Aufsatze von Wolfgang Wittwer. Die Vorstellungen Wittwers von der neuen Ausbildungsstruktur habe ich in einer Graphik zusammen gefasst. Die Biographien, die ich, wie die graphische Darstellung auch, auf Folie präsentiert habe, habe ich dem Anhang dieser Ausarbeitung beigefügt.

2. Kontinuität der Diskontinuität

Um seiner Forderungen nach einer Erneuerung der beruflichen Ausbildung Nachdruck zu verleihen, bezeichnet Wittwer2 zu Beginn seiner Ausführungen Berufsbiographien als “Zickzack-Laufbahnen“, “Patchwork-Biographien“ oder “Qualifikations-Collagen“, die heute an der Tagesordnung seien. Bedingt werden diese Patchwork-Berufsbiographien durch die vielfältigen Veränderungen der modernen Arbeitsgesellschaft. Diese rühren im Wesentlichen von Rationalisierungsmaßnahmen im Zuge der intensiven Globalisierungstendenzen der Wirtschaft her, welche viele Arbeitnehmer zwingen, beruflich flexibel und mobil zu sein.

[...]


1 Vgl. Wittwer, Wolfgang: Wechsel und Veränderung im Lebenslauf – Leitideen beruflicher Aus- und  Weiterbildung. IN: Lebenslanges Lernen – lebensbegleitende Bildung. Hrsg. von R. Brödel; Neuwied; Kriftel 1998, S. 154

2 Ebd., S. 145

Kommentare

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