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Autor: Martha Barbara Waclawczyk
Fach: Sprachwiss. / Sprachforschung (fachübergreifend)
Details
Institution/Hochschule: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Institut für Sprache und Information)
Tags: Maschinelle, Polen, Machinelle
Jahr: 2005
Seiten: 53
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 30 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 469 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-41882-9
Im Rahmen dieser Arbeit wurde eine Recherche (Marktrecherche) zur Maschinellen Übersetzung in Polen durchgeführt. Diese wurde auf der Grundlage von aktuellen Internetquellen durchgeführt. Im vorliegenden Dokument werden alle zentralen URL-Adressen der forschenden Institutionen und Firmen gegben. Darüber hinaus wurde die Arbeit dieser Einrichtungen kurz anhand von dort genannten Fakten (z.B. Forschungszielen, entwickelten Systemen) beschrieben.
Textauszug (computergeneriert)
Heinrich Heine Universität Düsseldorf
Institut für Sprache und Information
Abteilung: Computerlinguistik
Hauptseminararbeit
Maschinelle Übersetzung in Polen: Ein Überblick
eingereicht von:
Martha Barbara Waclawczyk
Juni 2005
Inhaltsverzeichnis
Begriffe und Abkürzungen ... II
Abbildungsverzeichnis ... III
Tabellenverzeichnis ... IV
Anlagenverzeichnis ... V
1 Einleitung ... 1
2 MÜ-Systeme ... 5
3 Polnisch in der MÜ ... 8
3.1 Aufbau der Systeme ... 15
3.2 Multilinguale Systeme und Tools ... 16
4 Forschung in Polen ... 19
4.1 Hochschulen ... 20
4.1.1 Warschau ... 21
4.1.2 Posen ... 24
4.1.3 Krakau ... 26
4.1.4 Breslau ... 26
4.1.5 Danzig ... 27
4.1.6 Gleiwitz ... 28
4.2 Firmen ... 28
4.3 Internationale Forschung & Projekte ... 34
5 Zusammenfassung und Ausblick ... 36
Quellenverzeichnis ... 37
Stichwortverzeichnis ... 41
Anhang ... 42
1 Einleitung
„Machine Translation – a disappointing past and a disappointing present?” – Der Aufsatz von Martin Kay (In: Cole et al. 1997:248f) fasst mit diesen Worten die Ergebnisse der vergangenen Forschung und die Ernüchterung, die daraus erfolgte, pointiert zusammen (vgl. Arnold et al., 1994:3). Die maschinelle Übersetzung hat eine schwere und arbeitsreiche Vergangenheit hinter sich und nicht das erreicht, was man sich zu Anfang erhofft hat. Der Blick auf den Stand der Forschung muss aber gar nicht so pessimistisch sein. Nach ernüchternden Einsichten kann man heute doch zahlreiche Errungenschaften aufweisen. Gerade im Hinblick auf die Herausbildung der Informationsgesellschaft (Cole et al., 1997:xi, xvi) oder die politischen Änderungen in Europa mit der Osterweiterung kann die maschinelle Übersetzung wertvolle Dienste leisten. Polen, als eines der neuen EU-Länder, liefert viele Beispiele für aktuellen Bedarf und für Forschungsinteressen bezüglich der ‚linguistischen Integration’ (Euromap Final Report, 2003).
Mit dem Wissen um die Komplexität der Aufgabe, einen von Menschen erstellten Text automatisch zu übersetzen, weiß man die Leistung der heutigen Systeme zu würdigen. Zusätzlich wird in der Literatur ein grundsätzlicher Zuwachs an (zu übersetzenden) Publikationen betont, wovon große Mengen gleichförmig sind und demnach für den menschlichen Übersetzer keine befriedigende und oft auch nicht zu bewältigende Arbeit darstellen (Cole, 1997:251f; Hutchins, 2003). Man ist sich heute sicher, dass Tools/Systeme, die dem Menschen bei der Übersetzung eben solcher Texte als nützliches Werkzeug zur Verfügung stehen (z.B.: Machine Aided Human Translation, MAHT), sehr gute Ergebnisse aufweisen und zu einer interessanteren, effektiveren Arbeitsweise beitragen. Alternativ sollen auch Lösungen, bei denen der Mensch während des Übersetzungsprozesses oder vorher/nachher eingreift (Human Aided Machine Translation, HAMT; Vor-/Nachbereitung, Authoring, kontrollierte Sprache, vgl. Hutchins, 2003), viel versprechende Resultate liefern (Arnold et al., 1994:3, Dorr et al., 1999:2; Cole et al., 1997:248). Die Eingrenzung der Quelltexte bezüglich ihrer Domänenzugehörigkeit, die nicht nur die Lexik, sondern auch die Syntax und andere sprachlichen Ebenen beeinflussen kann, verbessert zusätzlich die Leistung eines Übersetzungssystems. Eines der Beispiele hierfür sind die hervorragenden Erfolge mit METEO (University of Montreal, Kanada), einem System, das zwischen englischen und französischen meteorologischen Texten übersetzt. Die in METEO verwendeten Texte sind in ihrer Form und ihren Inhalten stark eingegrenzt (Kilbury, p.c. 2004; Cole et al., 1997:248).
Zu den guten Ergebnissen, die heute zumindest im Bereich ‚westlicher’ Sprachen, vor Allem Englisch, erzielt werden konnten, hat sicherlich auch der Austausch zwischen Disziplinen, Forschungsstätten und Ländern geführt. Im Bezug auf slawische Sprachen war dieser Austausch und auch Fortschritt aus verschiedenen Gründen gestört. Viele dieser Gründe wurden mittlerweile eliminiert und konnten zur Überwindung der Kluft beitragen. Hierzu gehört auch, dass vor Allem die Länder im Osten über zunehmend gute Fremdsprachenkenntnisse verfügen und nicht nur in ihren „low-density“ Sprachen (Euromap Final Report, 2003) publizieren.
Im Rahmen dieser Arbeit wurde eine Recherche zur Maschinellen Übersetzung (MÜ) bzw. zu Sprachtechnologien in Polen durchgeführt. Im Zentrum standen MÜ-Forschung, die polnische Sprache und Text-zu-TextÜbersetzung. Diese vorläufige Recherche wurde auf der Grundlage von aktuellen Internetquellen durchgeführt. Im vorliegenden Dokument werden alle zentralen URL-Adressen der forschenden Institutionen gegeben. Darüber hinaus wurde die Arbeit dieser Einrichtungen kurz anhand von dort genannten Fakten, wie Forschungszielen, forschenden Personen, durchgeführten Projekten und eventuell existierenden Systemen skizziert. Es werden 10 universitäre, 7 kommerzielle Organisationen sowie ca. 7 internationale Projekte genannt, davon wurden einige Organisationen aufgrund bestehender oder auch vergangener Relevanz genauer behandelt.
[...]
Kommentare
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
25.10.2005 14:44:50
Das Thema und die Inhalte meiner Arbeit können schlecht diskutiert werden... Dennoch würde ich mich über Feedback freuen. Wen interessiert meine Arbeit und wofür? Waren meine Zusammenstellungen hilfreich? Die vorliegende Arbeit besteht aus Zusammenstellungen von Forschungsfakten zum Thema Sprachtechnologien. Abgesehen davon interessiere ich mich grundsätzlich für die Thematik 'polnische Sprache', Sprachtechnologien im Zusammenhang damit, Übersetzung (auch menschliche) etc.; Ein weitefühendes Thema, das mich interessiert ist 'der Informationsverlust' bei Übersetzung, der sich bei Rechtstexten u.ä. besonders negativ auswirken kann - und somit auch Rolle des Übersetzers oder des Übersetzungsprogramms, der in einem solchen Falle eine große Verantwortung zukommt. Ich freue mich also über Beiträge, die auch diese weiterführenden Themen, nicht nur direkt meine Arbeit ansprechen. MBW