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Autor: Petra Just
Fach: Wirtschaft - Controlling
Details
Tags: Konzept, Efficient, Consumer, Response
Jahr: 2005
Seiten: 28
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 46 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 214 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-42001-3
Textauszug (computergeneriert)
Das Konzept der Efficient Consumer Response
von: Petra Just
7. Semester
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
1.1 Inhalt und Zielstellung 1
1.2 Aufbau der Arbeit 1
2 Das Konzept der Efficient Consumer Response (ECR) 1
2.1 Entstehung 1
2.2 Konzeptioneller Aufbau 3
2.3 Basisstrategien 6
2.3.1 Die Supply-Side 6
2.3.1.1 Efficient Replenishment (ER) 6
2.3.1.2 Efficient Administration (EA) 6
2.3.1.3 Efficient Operating Standards (EOS) 7
2.3.2 Die Demand-Side 8
2.3.2.1 Efficient Store Assortment (ESA) 8
2.3.2.2 Efficient Promotion (EP) 9
2.3.2.3 Efficient Product Introduction (EPI) 10
2.4 Implementierung 10
2.4.1 Enabling Technologies 10
2.4.2 Organisation 13
2.5 ECR in der Praxis 16
3 Zusammenfassung und Fazit 19
Literaturverzeichnis 20
Abkürzungsverzeichnis
ABC = Activity Based Costing
CCG = Centrale für Coorganisation
CM = Category Management
EA = Efficient Administration
EAN = European Article Number
EANCOM = European Article Number Communication
ECR D-A-CH ECR = Initiative Deutschland-Österreich-Schweiz
ECR Efficient = Consumer Response
EDI = Electronic Data Interchange
EOS = Efficient Operating Standards
EP = Efficient Promotion
EPI = Efficient Product Introduction
ER = Efficient Replenishment
ESA = Efficient Store Assortment
GS1 = Global Standards One
RCS = Roll Cage Sequencing
RFID = Radio Frequenz Identifikation
SCM = Supply Chain Management
SINFOS = Stammdateninformationssystem
WSP = Wertschöpfungspartnerschaft
[...]
1 Einleitung
1.1 Inhalt und Zielstellung
Seit Mitte der neunziger Jahre wird in Theorie und Praxis das Efficient Consumer Response (ECR)-Konzept diskutiert. ECR steht als kooperativer und integrativer Ansatz für eine ganzheitliche Abstimmung der Logistik- und Marketingaktivitäten zwischen Hersteller und Handel mit dem Ziel der Effizienzsteigerung der Konsumgüterdistribution.1 In dieser Arbeit werden Ursachen, Ziele und Strategien des ECR-Konzepts beschrieben. Neben der Betrachtung der theoretischen Grundlagen sollen auch technologische und organisatorische Voraussetzungen bei der Implementierung des Konzepts sowie der Grad der Umsetzung von ECR in der Praxis erläutert werden.
1.2 Aufbau der Arbeit
Der erste Abschnitt des Kapitels 2 zeigt die geschichtlichen Hintergründe des zu behandelnden Konzepts auf. Abschnitt 2.2 beschreibt überblicksartig die Struktur des ECR-Konzepts, bevor in Abschnitt 2.3 eine Darstellung der einzelnen Basisstrategien folgt. Im Anschluss werden in Abschnitt 2.4 die Anforderungen an Technik und Organisation zur Implementierung von ECR erläutert. Ein Überblick über die Anwendung von ECR in der Praxis in Abschnitt 2.5 beendet das Kapitel. Kapitel 3 schließt mit der Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Fazit.
2 Das Konzept der Efficient Consumer Response (ECR)
2.1 Entstehung
Zahlreiche Entwicklungen auf Handels- und Herstellerseite förderten Anfang der neunziger Jahre auf beiden Seiten die Einsicht, sich durch kooperatives Verhalten den neuen Herausforderungen stellen zu müssen. So verzeichneten viele Branchen eine Stagnation der Konsumgüternachfrage.2 Wachstum durch Produktivitätssteigerungen konnte kaum noch realisiert werden. Umsätze entwickelten sich bei gleichzeitig steigendem Kostendruck rückläufig. Mögliche Wettbewerbsvorteile konnten nur durch eine aggressive Preispolitik erzielt werden, die sich negativ auf die Umsatzrendite auswirkte.3 Bedrohlich aus Sicht der Hersteller entwickelte sich auch die steigende Anzahl von Handelsmarken. Darüber hinaus vermehrte der Handel sein quantitatives Wissen über den Verbraucher durch die unmittelbare Erfassung der Abverkaufszahlen (Scanning) und die Einführung von Kundenkartensystemen.4 Auf Nachfrageseite zeichnete sich ein geringeres Bevölkerungswachstum einhergehend mit stagnierenden Einkommen ab. Gleichzeitig wandelte sich die Preis-Wert-Betrachtung der Verbraucher. Diese wollten immer weniger Geld aufwenden, um qualitativ hochwertige Produkte besser, schneller und frischer zu erwerben.5
Hersteller wie Handelsunternehmen gelangten zu der Erkenntnis, dass sie einander benötigen, um im geänderten Marktumfeld Differenzierungsvorteile zu erzielen.6 Aus dieser Einsicht der Notwendigkeit vertikaler Kooperation zwischen Hersteller und Handel entstand das Managementkonzept ECR.7 Seinen entscheidenden Anstoß erhielt das Konzept durch Publikation der Studie „Efficient Consumer Response: Enhancing consumer value in the grocery industry“, die 1993 von dem Beratungsunternehmen Kurt Salmon Associates für die amerikanische Lebensmittelindustrie erarbeitet wurde.8 Diese Studie ermittelte für den amerikanischen Lebensmittelmarkt ein jährliches Einsparpotenzial in Höhe von 30 Mrd. Dollar an operativen Kosten, die keinen Wertschöpfungsbeitrag leisten, sowie die Senkung der Produktbindung in der Lieferkette (Supply Chain) von durchschnittlich 104 auf 61 Tage nach Einführung von ECR.9 Diese ermittelten Einsparpotenziale und die ersten erfolgreichen Resultate internationaler Unternehmen wie Coca-Cola und Procter & Gamble waren der Startschuss für eine intensive Auseinandersetzung auch der europäischen Lebensmittellandschaft mit dem ECR-Konzept.10 Hier gründete sich 1994, angespornt durch die Erfolgsmeldungen aus den USA, die Initiative ECR Europe, in der Hersteller- und Handelsvertreter gemeinsam Anstrengungen unternehmen, den Weg für die praktische Umsetzung von ECR zu ebnen11 und deren Vision mit „Working to fulfil customer wishes better, faster and at less cost“12 beschrieben wird. Die deutsche ECR-Initiative entstand im Mai 1995 und wurde kurze Zeit später in die CCG (heute umbenannt in GS1 Germany), das Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum für unternehmensübergreifende Geschäftsabläufe in der deutschen Konsum- und Gebrauchsgüterwirtschaft, integriert.13 Mitte 2000 fand zur effizienten Prozessoptimierung der Zusammenschluss der ECRInitiativen Deutschlands (D), Österreichs (A) und der Schweiz (CH) zur ECR D-A-CH Kooperation statt.14 Der Wille zur Zusammenarbeit zeigt sich in der Doppelführung der ECR Initiativen. Jeweils ein Vertreter des Handels und der Hersteller leiten gemeinsam eine ECR-Initiative.15
2.2 Konzeptioneller Aufbau
[...]
1 Vgl. Ahlert, Borchert, (ECR-Kooperation, 2000), S. 6.
2 Vgl. Ahlert, Borchert, (ECR-Kooperation, 2000), S. V.
3 Vgl. Kilimann, Schlenk, (ECR, 1998), S. 5.
4 Vgl. Wiezorek, (ECR Kooperation, 1998a), S. 389.
5 Vgl. Wiezorek, (ECR Kooperation, 1998a), S. 388.
6 Vgl. Kilimann, Schlenk, (ECR, 1998), S. 5.
7 Vgl. Seifert, (ECR, 2001), S. 52.
8 Vgl. Heydt, (ECR, 1998), S. 58.
9 Vgl. Heydt, (ECR, 1998), S. 58.
10 Vgl. Kilimann, Schlenk, (ECR, 1998), S. 7.
11 Vgl. Sarx, Behrens, (SCM, 2003), S. 260.
12 ECR Europe, (Vision, o.J.) o.S.
13 Vgl. GS1 Germany, (ECR, 2005), o.S.
14 Vgl. GS1 Germany, (ECR, 2005), o.S.
15 Vgl. Wiezorek, (ECR Beziehungsmanagement,1998b), S. 389.
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