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Tempusvergleich Deutsch - Englisch

Termpaper, 2003, 13 Pages
Author: Corinna Schücke
Subject: Speech Science / Linguistics

Details

Event: Sprachbeschreibung/Sprachvergleich II
Institution/College: European University Viadrina Frankfurt (Oder)
Tags: Tempusvergleich, Deutsch, Englisch, Sprachbeschreibung/Sprachvergleich
Category: Termpaper
Year: 2003
Pages: 13
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 4  Entries
Language: German
Archive No.: V45713
ISBN (E-book): 978-3-638-43066-1

File size: 191 KB
Notes :
Scheinandforderung war Referat, Klausur und Hausarbeit. Daher ist die Hausarbeit nicht so umfangreich, wie eine Hauptseminararbeit sein müßte.



Excerpt (computer-generated)

Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Seminar: Sprachbeschreibung/- vergleich II

Tempusvergleich Deutsch - Englisch

von: Corinna Schücke

 


Inhalt

Einleitung

1 Tempus vs. Zeit

2 Besprechende vs. erzählende Tempora

3 Synthetische Tempusbildung

3.1 Starke vs. schwache/regelmäßige vs. unregelmäßige Verben

4 Analytische Tempusbildung

4.1 Verlaufsformen

5 Reichenbach-Schema

Abstract

Literaturverzeichnis



 

Einleitung

In der vorliegenden Hausarbeit möchte ich die Bildung der Tempora der Verben der Sprachen Deutsch und Englisch vergleichen. Beide Sprachen habe ihren Ursprung in der indoeuropäischen Sprachfamilie. Die bedeutendste Gemeinsamkeit der indoeuropäischen Sprachen ist, dass sie - wie auch das Deutsche und das Englische - flektierende Sprachen sind. Ihre grammatischen Beziehungen werden durch Formveränderungen innerhalb der Wortstämme ausgedrückt. Außerdem sind beide Sprachen - wie ihre Ursprache - durch Ablaut gekennzeichnet. Dies bezeichnet den Vokalwechsel, der u.a. bei der Bildung der Verbformen auftritt. Nachdem sich das Germanische gegen 500 vor unserer Zeit gegen das Indogermanische durchgesetzt hatte, spaltete sich das Germanische gegen 200 unserer Zeit in verschiedene altergermanische Dialekte auf, was den Weg u.a. für die Entwicklung der beiden späteren unabhängigen Sprachen Deutsch und Englisch bereitete. Wohingegen unsere Sprache auf das Elbgermanische zurückzuführen ist, verdanken englische Muttersprachler ihre Sprache den Nordseegermanen.

Trotz einer ca. 1.200jährigen individuellen Entwicklung beider Sprachen bleiben viele Gemeinsamkeiten bestehen. Gerade Englisch-Lernende stellen viele Ähnlichkeiten im Wortschatz im Vergleich zum Deutschen fest (Bsp.: Butter – butter, Vater – father). Aber nicht nur der Wortschatz, sondern auc h die Grammatik stellt sich vielfach als gleichartig, manchmal gar als identisch heraus, was auf die gemeinsame Vergangenheit zurückzuführen ist. Die Bildung der deutschen und englischen Tempusformen, mit der ich mich, wie bereits erwähnt, in dieser Arbeit beschäftigen will, erfolgt ebenfalls analog, ihre Anwendung ist vergleichbar.

1 Tempus vs. Zeit

Die Begriffe Zeitformen und Tempusformen werden meist analog benutzt, was jedoch nicht korrekt ist. Daher möchte ich einführend beide Begriffe ganz kurz erläutern. Mit dem Terminus Zeit ist der sprachunabhängige Ablauf gemeint, der durch die Sprache ausgedrückt wird. Die 3 hierauf anzuwendenden Zeitformen sind Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit. Tempus hingegen ist eine grammatische Kategorie des Verbs, die den Zeitbezug innerhalb der Sprache ausdrückt. Die hierauf anzuwendenden Formen werden nachfolgend ausführlich erläutert. (vgl. Hentschel/Weydt, 1994)

2 Besprechende vs. erzählende Tempora

Die Tempora können in besprechende und erzählende Tempora unterteilt werden. Diese Unterscheidung drückt die verschiedenen Sprechhaltungen aus. Wo das Besprechen auf Spannung und Engagement aus ist und damit Nähe im Sinne von Eingebundenheit vermittelt, dient das Erzählen eher der Entspannung und schafft Distanz. Zu den besprechenden Tempora gehören die Zeitformen der Gegenwart und der Zukunft, zu den erzählenden die der Vergangenheit. (vgl. Glinz, 1994)

3 Synthetische Tempusbildung

Die Formen des Verbs sind morphologisch in synthetisch und analytisch gebildete Tempora zu unterscheiden. Als synthetisch gebildet gilt das Verb, wenn es als einzelnes Wort sowohl seine lexikalische als auch seine grammatische Bestimmung ausdrückt (siehe Tabelle 1). [Tabelle in der Downloaddatei vorhanden]

[...]


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