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Termpaper, 2005, 10 Pages
Author: Nele Grubelnik
Subject: Tourism
Details
Institution/College: University of Paderborn
Tags: Karibik, Tourismus, Karibik
Year: 2005
Pages: 10
Grade: 2.3
Bibliography: ~ 7 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-43205-4
ISBN (Book): 978-3-640-20360-4
File size: 202 KB
Tourismus in der Karibik/ Alternative Ökotourismus, Geschichtliche Entwicklung des Tourismus Fallbeispiel: Kuba
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Abstract
Der Tourismus ist aus der Karibik nicht mehr wegzudenken. Laut BfN [1997a] wird für die Küstenregionen der Karibik die weltweit am intensivsten touristische Nutzung pro Flächeneinheit gemessen. Kein anderer Wirtschaftsbereich hat so hohe Beschäftigungseffekte oder verspricht ähnlich hohe Deviseneinnahmen wie der Tourismus. Bereits 1996 besuchten 25,5 Mio. Menschen die Karibik. Und die WTO geht in ihren Prognosen davon aus, dass die Zahl der Touristenankünfte bis 2010, bei jährlichen Wachstumsraten von etwa 4 % auf 26,6 Mio. ansteigen wird. Aufgrund der intensiven touristischen Nutzung und der geringen wirtschaftlichen Alternativen, werden diese Regionen aber auch als Gebiete mit einem sehr hohem Konfliktpotenzial, insbesondere bezüglich Tourismus und Biodiversität eingestuft. Am problematischsten ist die Bedrohung der Korallenriffe, denn sie sind nicht nur die artenreichsten und produktivsten Ökosysteme der Erde.
Excerpt (computer-generated)
Universität Paderborn
Fakultät für Kulturwissenschaften
Studiengang Geographie – Tourismus
Semester 7
Ökotourismus in der Karibik
von: Nele Grubelnik
Inhaltsverzeichnis
1. Tourismus in der Karibik/ Alternative Ökotourismus ? Seite 3
2. Geschichtliche Entwicklung des Tourismus Seite 3 – 4
3. Gesellschaftliche Veränderungen Seite 4
4. Ökologische Veränderungen Seite 4 – 5
5. Touristische Veränderungen Seite 5
6. Ökotourismus Seite 5 – 6
7. Fallbeispiel: Kuba Seite 6
8. Geschichtliche Entwicklung des Tourismus in Kuba Seite 6
9. Ökologische Schäden auf Kuba Seite 6
10. Soziale Auswirkungen Seite 7
11. Bedeutung des Ökotourismus für Kuba Seite 7
12. In der Praxis Seite 8
13. Fazit Seite 8
1. Tourismus in der Karibik/ Alternative Ökotourismus ?
Der Tourismus ist aus der Karibik nicht mehr wegzudenken. Laut BfN [1997a] wird für die Küstenregionen der Karibik die weltweit am intensivsten touristische Nutzung pro Flächeneinheit gemessen. Kein anderer Wirtschaftsbereich hat so hohe Beschäftigungseffekte oder verspricht ähnlich hohe Deviseneinnahmen wie der Tourismus. Bereits 1996 besuchten 25,5 Mio. Menschen die Karibik. Und die WTO geht in ihren Prognosen davon aus, dass die Zahl der Touristenankünfte bis 2010, bei jährlichen Wachstumsraten von etwa 4 % auf 26,6 Mio. ansteigen wird. Aufgrund der intensiven touristischen Nutzung und der geringen wirtschaftlichen Alternativen, werden diese Regionen aber auch als Gebiete mit einem sehr hohem Konfliktpotenzial, insbesondere bezüglich Tourismus und Biodiversität eingestuft. Am problematischsten ist die Bedrohung der Korallenriffe, denn sie sind nicht nur die artenreichsten und produktivsten Ökosysteme der Erde, sie tragen als Wellenbrecher auch wesentlich zum Küstenschutz bei. In der Karibik findet man das zweitgrößte Korallenriff der Welt. Durch verstärkte Bebauung, Korallenumbruch beim Hausbau, Abwassereinleitungen ins Meer, Erosion, Tritt und Ankerwurf bei Tauchgängen, u.a.m. die jeweils vermehrt durch den Tourismus auftreten ist ein Grossteil des Korallenriffs bereits gefährdet und 26 Prozent der Küsten schwer sowie 24 Prozent leicht bedroht.
2. Geschichtliche Entwicklung des Tourismus
Bereits nach der ersten Kreuzfahrt der Geschichte, die von Thomas Cook organisierte Nordkapfahrt, kam die Entwicklung der Kreuzfahrt in der Karibik in den Gang. Es kam zu einem stetigen Anstieg der Nachfrage, der lediglich während des ersten und des zweiten Weltkrieges unterbrochen wurde. Insbesondere während der Prohibition der USA zwischen 1919 und 1934 war der Kreuzfahrttourismus in die Karibik sehr beliebt und in den späten 1970er entwickelte sich dieser Markt noch einmal zu dem weltweit schnellst wachsenden Bereich der Fremdenverkehrswirtschaft. Mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 10 Prozent verdreifachten sich zwischen 1970 und 1983 die Zahlen der Kreuzfahrtpassagiere auf etwa 1,5 Mio. Zum Vormarsch des Massentourismus kam es zwischen 1985 und 1997. In diesem Zeitrahmen haben sich die Touristenankünfte mehr als verdoppelt. Bereits 1988 überstiegen sie bereits die 10 Mio. Marke. Der Massentourismus war von ökologischen, gesellschaftlichen und touristischen Veränderungen begleitet, die ich im Folgenden aufführen möchte.
3. Gesellschaftliche Veränderungen
In Bezug auf die gesellschaftlichen Veränderungen durch den Tourismus aus der westlichen Welt waren sich Beobachter und Kritiker immer sehr uneinig. Während die Befürworter von einen besseren Schulausbildung auch in der Peripherie, einer besseren Infrastruktur, einer zunehmenden sozialen und räumlichen Mobilität, einem besserem Arbeitsplatzangebot und überhaupt mehr Wohlstand und Reichtum sprechen, sehen Kritiker bzw. Gegner die „soziokulturellen Kosten“ und „Verwestlichung“ die in dem entsprechenden Gebiet stattfindet. Sie meinen damit die kulturelle Entfremdung die unter Anderem daher gründet das die zunehmende Schulausbildung auch zunehmend westlicher Prägung ist. Das der bessere Anschluss an Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten, also an Massenmedien wie Fernseher und Internet, durch Nachahmungseffekten zu einer Fehlorientierung im Konsumverhalten führen kann. Des Weiteren sehen sie ein Problem in dem Einkommensgefälle zwischen den reicheren Touristen und den ärmeren Einwohnern der Karibik. Da es sich bei den durch den Tourismus geschaffenen Arbeitsplätzen zum Grossteil um niedere Arbeitsplätze im Dienstleistungsbereich handelt, sehen Kritiker eine neue Form des Kolonialismus durch rassistische Herren-, Diener-Rollenverteilungen.
4. Ökologische Veränderungen
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