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Studienarbeit, 2004, 58 Seiten
Autor: Martin Geckle
Fach: Wirtschaft - Unternehmensführung, Management, Organisation
Details
Institution/Hochschule: Hochschule der Medien (Fachbereich Information und Kommunikation)
Tags: Organisation, Wandel, Risiko, Chance, Ausweg, Studienarbeit, Management
Jahr: 2004
Seiten: 58
Note: 1,5
Literaturverzeichnis: ~ 17 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-43216-0
Dateigröße: 713 KB
Diese Arbeit stellt kurz die Organisationen dar. Dann werden Wandlungsgründe beschrieben sowie Theorien zum Erkennen von Wandlungsnotwendigkeiten. Danach werden Theorien zum geplanten und ungeplanten Wandel beschrieben.
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Zusammenfassung / Abstract
Ziel dieser Arbeit ist es, die Thematik der Organisation und den organisatorischen Wandel einerseits in Beziehung zu setzen, andererseits jeden dieser Aspekte darzu-stellen und zu erläutern. Hierbei soll zunächst aufgezeigt werden, was dem Begriff Or-ganisation zugrunde liegt und welche verschiedenen Ansichten/Theorien und Erkennt-nisse es zu dieser Thematik in Literatur und Schrifttum gibt. Hiervon ausgehend wird dann auf den Vorgang des Organisierens näher eingegangen. Dabei soll dargestellt werden, auf welche Arten und mit welchen Zielsetzungen organi-siert wird. Zudem wird erklärt, welche Chancen und Risiken, aber auch ergänzende Probleme hierbei auftreten können. Im dritten Teil der Arbeit wird untersucht, durch welche Faktoren Organisationen beein-flusst werden. Hieraus werden dann Gründe und Motivationen für die Wandlungsnot-wendigkeit von Organisationen dargestellt und abgeleitet. Darüber hinaus wird aufge-zeigt, wie und woran Organisationen Fehler und organisatorische Schwachstellen bei Berücksichtigung der bekannten Methodenlehre erkennen können und der damit ver-bundenen Notwendigkeit zur Einleitung eines organisatorischen Wandels. Es werden zudem schon relevante, bekannte Lösungsansätze und Problemstellungen aufgezeigt und thematisiert, die bei diesen Prozessen auftreten können. Im vierten Kapitel wird auf den geplanten Wandel eingegangen. Hierbei werden die wichtigsten Theorie-Ansätze vorgestellt und auch ergänzend auf Praxisrelevanz unter-sucht. Das fünfte Kapitel setzt sich mit dem ungeplanten Wandel auseinander. Die besondere thematische Gewichtung liegt hierbei auf den Theorien zur Überwindung des unterbro-chenen Gleichgewichts. Die Chancen des Organisatorischen Lernens werden ergän-zend, trotz der erkennbaren Komplexität, in besonderer Weise untersucht und wegen des Sachzusammenhangs ausführlich erläutert. In der Schlussbetrachtung soll die erfolgte inhaltliche Darstellung reflektiert und bewer-tet werden. In einem Resümee werden die aufgezeigten Chancen und Risken des or-ganisatorischen Wandels gegeneinander abgewogen und nochmals die Notwendigkeit zur Herbeiführung eines Wandels von Organisationen aufgezeigt.
Textauszug (computergeneriert)
Organisation und Organisatorischer Wandel,
Chance, Risiko oder Ausweg?
Studienarbeit
im Studiengang Informationswirtschaft
an der Fachhochschule Stuttgart - Hochschule der Medien
von
Martin Geckle
Bearbeitungszeitraum: 20. Juli 2004 bis 01. September 2004
Stuttgart, September 2004
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ... 2
Abbildungsverzeichnis ... 3
1 Einleitung ... 4
2 Organisation ... 5
2.1 Begriff der Organisation ... 5
2.1.1 Der tätigkeitsorientierte Organisationsbegriff ... 5
2.1.2 Der instrumentelle Organisationsbegriff ... 6
2.1.3 Zum institutionellen Organisationsbegriff ... 7
2.1.4 Synthese der unterschiedlichen Organisationsbegriffe ... 8
2.2 Zur Aufgabenstellung der Organisation: was heißt „organisieren“? ... 8
2.3 Organisatorische Differenzierung und Integration ... 11
3 Gründe für den gebotenen organisatorischen Wandel ... 16
3.1 Ursachen des Wandels, Einflussgrößen der Organisation (Gestaltung) ... 16
3.1.1 Umwelt ... 17
3.1.2 Technologie ... 18
3.1.3 Lebenszyklus ... 19
3.1.4 Menschen ... 20
3.2 Ansätze zur Erkenntnis der Wandlungsnotwendigkeit ... 23
3.2.1 Die Fit-Hypothese ... 23
3.2.2 Turbulenzen in der Wirklichkeit, Irritation als Ausgangspunkt zum Wandel ... 25
3.2.3 Idealtypische Herausforderungen einer Organisation im Wandel, Interventionsmodelle ... 31
4 Geplanter Wandel ... 35
4.1 Reorganisation ... 35
4.2 Organisationsentwicklung ... 39
4.3 Change Management ... 41
5 Ungeplanter Wandel ... 44
5.1 Organisatorisches Lernen ... 44
5.2 Wissensmanagement ...
6 Fazit ... 54
Literaturverzeichnis ... 57
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Substitutionsprinzip der Organisation nach Gutenberg ... 11
Abbildung 2: Wandel als Veränderung vom Ist zum Soll-Zustand ... 25
Abbildung 3: Pragmatische Information in Abhängigkeit von Erstmaligkeit und Bestätigung ... 27
Abbildung 4: Häufigkeit von Routine- und Irritationsereignissen in einer Unternehmung-in-Optimierung und in einer Unternehmung-in-Erneuerung ... 29
Abbildung 5: Modell systemorientierter organisationaler Herausforderung ... 32
Abbildung 6: Problemursachen bei Reorganisationsprozessen ... 37
Abbildung 7: Ziele der Reorganisationsmaßnahmen ... 39
Abbildung 8: Wachstumsmodell ... 43
Abbildung 9: Zyklus des vollständigen Wahlverhaltens ... 45
Abbildung 10: Anpassungslernen (Single-Loop-Learning) ... 47
Abbildung 11: Reflexives lernen (Double-Loop-Learning) ... 47
Abbildung 12: Prozesslernen (Deutro-Learning) ... 48
Abbildung 13: Vier Arten der Wissenserzeugung /-transformation ... 51
1 Einleitung
Ziel dieser Arbeit ist es, die Thematik der Organisation und den organisatorischen Wandel einerseits in Beziehung zu setzen, andererseits jeden dieser Aspekte darzustellen und zu erläutern. Hierbei soll zunächst aufgezeigt werden, was dem Begriff Organisation zugrunde liegt und welche verschiedenen Ansichten/Theorien und Erkenntnisse es zu dieser Thematik in Literatur und Schrifttum gibt.
Hiervon ausgehend wird dann auf den Vorgang des Organisierens näher eingegangen. Dabei soll dargestellt werden, auf welche Arten und mit welchen Zielsetzungen organisiert wird. Zudem wird erklärt, welche Chancen und Risiken, aber auch ergänzende Probleme hierbei auftreten können.
Im dritten Teil der Arbeit wird untersucht, durch welche Faktoren Organisationen beeinflusst werden. Hieraus werden dann Gründe und Motivationen für die Wandlungsnotwendigkeit von Organisationen dargestellt und abgeleitet. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie und woran Organisationen Fehler und organisatorische Schwachstellen bei Berücksichtigung der bekannten Methodenlehre erkennen können und der damit verbundenen Notwendigkeit zur Einleitung eines organisatorischen Wandels. Es werden zudem schon relevante, bekannte Lösungsansätze und Problemstellungen aufgezeigt und thematisiert, die bei diesen Prozessen auftreten können.
Im vierten Kapitel wird auf den geplanten Wandel eingegangen. Hierbei werden die wichtigsten Theorie-Ansätze vorgestellt und auch ergänzend auf Praxisrelevanz untersucht.
Das fünfte Kapitel setzt sich mit dem ungeplanten Wandel auseinander. Die besondere thematische Gewichtung liegt hierbei auf den Theorien zur Überwindung des unterbrochenen Gleichgewichts. Die Chancen des Organisatorischen Lernens werden ergänzend, trotz der erkennbaren Komplexität, in besonderer Weise untersucht und wegen des Sachzusammenhangs ausführlich erläutert.
In der Schlussbetrachtung soll die erfolgte inhaltliche Darstellung reflektiert und bewertet werden. In einem Resümee werden die aufgezeigten Chancen und Risken des organisatorischen Wandels gegeneinander abgewogen und nochmals die Notwendigkeit zur Herbeiführung eines Wandels von Organisationen aufgezeigt.
2 Organisation
2.1 Begriff der Organisation
Um ein Verständnis für die Thematik der Studienarbeit, sprich Organisation und organisatorischer Wandel zu finden, ist es notwendig, den Begriff der Organisation zunächst zu erläutern.
In der Literatur findet hierbei eine Differenzierung des Organisationsbegriffes in folgende drei Kategorien statt:
· Tätigkeitsorientierter Organisationsbegriff
· Instrumenteller Organisationsbegriff
· Institutionelle Organisationsbegriff
Nachfolgend werden nun diese drei Begriffe kurz erklärt:
2.1.1 Der tätigkeitsorientierte Organisationsbegriff
Der tätigkeitsorientierte Organisationsbegriff wird allgemein wie folgt definiert:“ Organisation ist eine Tätigkeit bzw. ein Prozess, durch welche(n) Ordnung entsteht.“1. Hierdurch wird beispielsweise festgelegt, wann, wer und wo eine bestimmte Aufgabe erledigt werden soll. Diese Vorgaben werden als das zielorientierte Strukturieren von ganzheitlichen Ordnungen durch bestimmte Personen verstanden. Als Grundlage hierfür steht den Organisationsmitgliedern eine verbindliche Ordnung zur Verfügung, welche zuvor in einem rationalen Denkprozess zielorientiert entworfen worden ist. Diese Vorgaben werden dann von den Organisationsmitgliedern übernommen.2 Eine Erweiterung des reinen organisatorischen Handelns besteht darin, dass u.a. auch greifbare Organisationsauswirkungen in Form von Aktionsträgern oder Faktoren, wie z.B. Personal, Maschinen und Büroeinrichtungen zusätzlich berücksichtigt werden. Man spricht dann häufig auch vom faktoriellen Organisationsbegriff.3
Problematisch ist hierbei, dass die Organisationsmitglieder die häufig vorgegebenen Regelungen und Vorgaben ignorieren, unterlaufen und durch eigene Maßstäbe ersetzen. Daher ist es wichtig, dass die Ordnung einer Organisation nicht nur von Organisatoren als rationalen Prozess entworfen und bestimmt wird. Es ist darüber hinaus unerlässlich, die Organisationsmitglieder so zu motivieren, dass sie die ihnen zugeteilte Aufgabe auch erfüllen. Demnach umfasst die Ordnungsgestaltung neben der Fremdorganisation auch die Selbstorganisation durch die Organisationsmitglieder.4
[....]
1 Bea/Göbel (2002), S. 3.
2 Vgl. Bea/Göbel (2002), S. 2.
3 Vgl. Remer (1989), S. 4.
4 Vgl. Bea/Göbel (2002), S. 3.
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