Schiffsfinanzierungen Deutschlands und der Schweiz

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Details
Autor: Guido Schäfer
Fach: Nautik
Institution/Hochschule: Hochschule Bremen (Fachbereich 6)
Jahr: 2005
Seiten: 89
Note: 1.1
Literaturverzeichnis: ~ 39 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 1723 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-43375-4
Textauszug (computergeneriert)
Diplomarbeit
Hochschule Bremen - Fachbereich 6 - Studiengang Nautik
Schiffsfinanzierungen Deutschlands und der Schweiz
vorgelegt von: Guido Schäfer
2005
Inhaltsverzeichnis
Einleitung 4
1. Weltwirtschaft und Welthandelsflotte ... 5
1.1 Aktuelle weltwirtschaftliche Entwicklung ... 5
1.2 Welthandel und Welthandelsflotte ... 6
1.3 Struktur der Welthandelsflotte ... 8
1.4 Internationale Zuordnung der Anteile ... 10
2. Marktsituation der Seeverkehrswirtschaft ... 12
2.1 Gemeinsame Merkmale ... 12
2.2 Charterraten ... 14
2.2.1 Tanker ... 14
2.2.2 Bulker ... 15
2.2.3 Container ... 15
2.3 Schiffsmärkte ... 16
2.3.1 Weltauftragslage für Neubauten ... 17
2.3.2 Neubaupreise 1950-2003 ... 18
2.3.3 Preise Second Hand Tonnage 1998-2003 ... 18
2.3.4 Überkapazitäten der Welttonnage ... 19
3. Der Außenhandel Deutschlands und der Schweiz ... 20
4. Schiffsfinanzierungen Deutschlands ... 22
4.1 Schifffahrtsunternehmen ... 22
4.1.1 Rechtsformen ... 22
4.1.1.1 Die Partenreederei ... 23
4.1.1.2 Die GmbH & Co. KG ... 23
4.1.1.3 Die GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) ... 24
4.1.1.4 Die AG (Aktiengesellschaft) ... 24
4.1.2 Struktur deutscher Schifffahrtsunternehmen ... 25
4.1.3 Internationale Unternehmung in Deutschland ... 26
4.1.3.1 Zugang aus dem Ausland ... 26
4.1.3.2 Verlagerungen ins Ausland (Fremdregister) ... 26
4.1.4 Beteiligungen (Schiffsfonds) ... 27
4.1.4.1 Treuhandgesellschaften ... 28
4.1.4.2 Flotten- und Dachfonds ... 28
4.1.4.3 Marktstrukturen ... 29
4.1.4.3.1 Internationale Auftragsvergabe ... 31
4.1.4.3.2 Zielmärkte (Besonderheit Containerschiffe) ... 32
4.2 Banken und Versicherung ... 33
4.2.1 Auftreten und Marktstellung ... 33
4.2.2 Schiffshypothekendarlehen ... 33
4.2.3 Versicherungen (Kasko, P&I, HIV, Loss of hire) ... 34
4.2.4 Kapitaldienst (Unsicherheit der Einflussgrößen) ... 35
4.2.5 Rating ... 36
4.2.6 Ablehnung und Abhängigkeiten ... 37
4.3 Steuer und Renditen ... 39
4.3.1 Steuer ... 39
4.3.1.1 Tonnagesteuermodell ... 39
4.3.1.2 Verlustzuweisungsmodell ... 41
4.3.1.3 Kombimodell (steuerorientiertes Modell) ... 42
4.3.2 Renditen ... 43
4.4 Staatliche Rahmenbedingungen ... 44
4.4.1 EU, Bundesregierung und „Maritime Konferenzen“ ... 44
4.4.2 Bundestagswahl, Anfragen an CDU, CSU und FDP ... 45
5. Schiffsfinanzierungen der Schweiz ... 46
5.1 Schifffahrtsunternehmen ... 46
5.1.1 Rechtsformen ... 46
5.1.1.1 Die Kollektivgesellschaft ... 46
5.1.1.2 Die Kommanditgesellschaft ... 46
5.1.1.3 Die GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) ... 47
5.1.1.4 Die AG (Aktiengesellschaft) ... 47
5.1.2 Struktur schweizer Schifffahrtsunternehmen ... 48
5.1.3 Internationale Unternehmung in der Schweiz ... 49
5.1.3.1 Zugang aus dem Ausland ... 49
5.1.3.2 Verlagerung ins Ausland (Fremdregister) ... 49
5.1.4 Beteiligungen (Schiffsfonds) ... 50
5.2 Banken ... 51
5.2.1 Auftreten und Marktstellung ... 51
5.2.2 Ratingverfahren und Basel II ... 52
5.3 Steuer und Renditen ... 53
5.4 Staatliche Rahmenbedingungen ... 54
6.Vergleich ... 55
6.1 Schifffahrtsunternehmen ... 56
6.2 Banken und Versicherung ... 57
6.3 Steuer und Renditen ... 57
6.4 Staatliche Rahmenbedingungen ... 58
7. Zusammenfassung und Ausblick ... 59
Abbildungsverzeichnis ... 61
Literaturverzeichnis ... 63
Internetquellenverzeichnis ... 66
Anhang ... 71
Einleitung
Diese Arbeit behandelt in darstellendem Charakter die heute üblichen Schiffsfinanzierungen Deutschlands und der Schweiz.
Wesentliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden aufgezeigt, um darüber Aussagen über aktuelle Standortvorteile zu ermöglichen.
In den ersten drei Kapiteln werden zunächst die aktuellen Gegebenheiten und einige Voraussetzungen für das Entstehen der Nachfrage nach Seetransport sowie dessen Bedeutung für den Welthandel als gemeinsamer Hintergrund betrachtet. In diesem Zusammenhang werden die seeverkehrswirtschaftlichen Marktstrukturen sowie die aktuelle Situation einiger wesentlicher Märkte erfasst.
Die Zahlen zur Struktur der Welthandelsflotte, deren Eignerstruktur sowie Zahlen des Außenhandels beider Länder ergeben einen ersten Einblick in die länderspezifische Bedeutung der Seeverkehrswirtschaft.
Die Kapitel vier und fünf behandeln Deutschland und die Schweiz. Unterteilt in jeweils vier sich entsprechende Gliederungspunkte findet darin die Betrachtung der in die Schiffsfinanzierung eingebundenen Körperschaften und Einflussgrößen statt. Im Rahmen dieser Arbeit gehören dazu Schifffahrtsunternehmen, Banken, Teile der Steuergesetzgebung, und der Staat. Ihnen werden unter anderem Erscheinungsformen, ihr Einfluss auf die Schiffsfinanzierung und die jeweils durch sie behandelten Bestandteile der Schiffsfinanzierung zugeordnet. Dazu zählen insbesondere die Rechtsformen der Unternehmen, die Konditionierung und Form der Bankkredite, üblicherweise geforderte Beund Versicherungen, die Besteuerung sowie staatliche Fördermaßnahmen. Die in den Kapiteln eins bis fünf erfassten für die Länder spezifischen quantitativen und qualitativen Merkmale werden in Kapitel sechs verglichen. In Kapitel sieben führt die Zusammenfassung dieses Vergleichs zur Entwicklung eines abschließenden Fazits und Ausblicks.
Da die Erfassung aller Bestandteile und Gesichtspunkte der Bankfinanzierung den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde, wird sich auf die für die Schiffsfinanzierung wesentlichen Bestandteile beschränkt.
Der Bereich der maritimen Wirtschaft, der auf Grund der geographischen Lage der Schweiz dort nicht vorhanden ist (Werften), fließt nicht in die mögliche Beurteilung der Standorte ein.
1. Weltwirtschaft und Welthandelsflotte
1.1 Aktuelle weltwirtschaftliche Entwicklung
Die Weltwirtschaft als gemeinhin die „Gesamtheit der internationalen Wirtschaftsbeziehungen“1 hat Einfluss auf Produktion und Handel.
Es ergeben sich Abhängigkeiten für den Seehandel, die in „Kapitel 1.2“ näher erläutert werden.
Die Weltwirtschaft verzeichnet nach einem geringen Wachstum von 2.3% im Jahr 2001, den Einbrüchen als Folge des 11.September desselben Jahres und Einbrüchen durch den Golfkrieg wieder einen Wachstumsanstieg2 auf 4.1% im Jahr 20043.
Getragen wird dies unter anderem durch die Wachstumsraten ostasiatischer Wirtschaftsregionen insbesondere Chinas4.
[...]
1 Meyers Grosses Taschenlexikon, B.I.- Taschenbuchverlag, 2.Aufl., Mannheim/ Wien/ Zürich, 1987
2 Vgl.: Flottenkommando, Jahresbericht 2004, 2004, S.1-3
3 siehe dafür und für folgende Werte: Abb.1
4 Vgl.: Zachcial, Weltwirtschaft und Seehandel, Jahrbuch Geschlossene Fonds 2004/2005, 2005, S.262
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