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Das Feedback

Seminararbeit, 2002, 10 Seiten
Autor: Raphael Jud
Fach: Psychologie - Allgemeine Psychologie

Details

Institution/Hochschule: Universität St. Gallen
Tags: Feedback
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2002
Seiten: 10
Note: 2
Literaturverzeichnis: ~ 5  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V46150
ISBN (E-Book): 978-3-638-43403-4

Dateigröße: 242 KB


Textauszug (computergeneriert)

Das Feedback

von: Raphael Jud

 


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung  2

2 Das Feedback 2

3 Der Sender  3

3.1 Regeln für den Sender  3

3.1.1 Die vier Ohren 4

3.2 Körperkommunikation  5
3.3 Ich-Botschaften 5

4 Der Empfänger  6

4.1 Regeln für den Empfänger 6
4.2 Nutzen des Feedbacks  7

5 Spielerische Übung von Feedbacks  7

6 Schlusswort 8


 

1 Einleitung

Die Vielfalt der Kommunikation ist gross. Der Mensch besitzt die Fähigkeit via Sprache, der wohl bekanntesten und bewusstesten Form der Kommunikation, Meinungen und Aussagen zu tätigen. Aber auch Mimik, Gestik oder Tonfall sind Ausdrucksweisen, die meistens unbewusster eingesetzt werden als die Sprache, aber trotzdem eine grosse Aussagekraft haben. Unser ganzes Verhalten, jede Bewegung, jede Aussage, selbst Schweigen oder Bewegungslosigkeit gegenüber anderen sind stete Kommunikationsarten. Ein Leben ohne Kommunikation ist unmöglich. Oft ist es den Menschen gar nicht bewusst, wie viele Informationen sie weiter geben oder erhalten. Darum entstehen auch Missverständnisse und Konflikte. Das Feedback, zu deutsch die Rückmeldung, ist ein Mittel, diese Konflikte zu lösen aber es besteht auch die Gefahr, dass aufgrund des Feedbacks neue Probleme entstehen. Darum muss beim Feedback sowohl als Sender als auch als Empfänger der Nachricht auf ein korrektes und angepasstes Verhalten geachtet werden. Was ist ein korrektes und angepasstes Verhalten? Gibt es das überhaupt oder ist das nur eine wage Richtlinie, von der jeder Mensch mehr oder weniger abweicht? Sind Feedbacks gewissen Regeln unterstellt? Ungeachtet dieser Fragen ist sicherlich klar, dass viele Menschen die Methode des Feedbacks anwenden. Ein gutes Beispiel dafür sind die Besprechungen von Arbeiten oder Prüfungen. Dabei liegt es an beiden Seiten, aus dem Feedback einen optimalen Nutzen zu ziehen und nicht Ressentiments zu entwickeln

2 Das Feedback

„Feedback ist in unserem Zusammenhang vereinfacht zu verstehen als eine Mitteilung an eine Person, die diese Person darüber informiert, wie ihre Verhaltensweisen von anderen wahrgenommen, verstanden und erlebt werden. (Gudjons, 1995, S. 139) Das Feedback ist grundsätzlich eine Reaktion des Senders auf eine vorangegangene Aktion das Empfängers. Dabei ist die Aufgabe des Senders, ein korrektes Feedback (auf das wird später noch eingegangen) zu geben . Der Empfänger soll sich nicht angegriffen und durch Aussage und Bewegung negativ interpretiert fühlen.

3 Der Sender

Derjenige, der das Feedback gibt wird auch Sender genannt. Dieser hat grundsätzlich die schwierigere Aufgabe als der Empfänger, der das Feedback erhält, da es einen gewissen Grad an Mut braucht, ein ehrliches Feedback zu geben. Die Gefahr, dass sich der Empfänger durch die Wahrheit verletzt fühlen kann, ist gross. Da der Sender den Empfänger aber nicht verletzen will, muss er die Rückmeldung so geben, dass der Empfänger sie annehmen kann. Sie muss hilfreich, aufbauend, sachbezogen, persönlich, im Ganzen objektiv und effektiv sein. „Nachrichten sind in gewisser Hinsicht mit jenen Pilzsorten vergleichbar, die je nachdem, ob man sie roh isst oder zuvor kocht, geniessbar oder giftig sind. Und als Sender wissen wir nie: Hat der Empfänger gekocht oder roh gegessen?“ (Schulz von Thun, 1992, S. 69)

3.1 Regeln für den Sender

„Obwohl Wahrheit ein nie definitiv zu erreichender Zustand einer Aussage ist, sollten wir uns um sie bemühen, damit unsere Aussage, sei sie kritisch oder lobend, akzeptabel ist und die Folgerungen glaubwürdig erscheinen.“ (Flammer. 1995. S. 223) Um Missverständnisse und Konflikte so gut wie möglich zu vermeiden, sollte man als Sender auf ein paar Punkte achten: Es ist falsch, jemandem eine Absicht unterstellen zu wollen. Der Sender kann nicht in den Empfänger hineinfühlen, und somit wäre eine Absichtsunterstellung nur eine Vermutung. Viel mehr soll er Beobachtetes konkret und objektiv wiedergeben. Falsch ist auch, die Handlung eines anderen zu verallgemeinern. Man kann nicht von einem Beispiel auf die allgemeine Einstellung des anderen zu dieser Sache schliessen. Vielleicht hatte der andere nur einen schlechten, bzw. einen guten Tag. Hier gilt auch wieder, das wiederzugeben, was bei dieser einen Handlung gesehen wurde. Der Empfänger des Feedbacks kann dann konkret darauf eingehen, müsste hingegen bei Verallgemeinerung eines einzelnen Falles seine ganze Einstellung dem aktuellen Problem gegenüber verteidigen. Ein weiterer Punkt, der zu beachten ist, ist der, dass der Sender nicht von einem konkreten Fall auf Eigenschaften des Empfängers schliesst sondern auf die Situation bezogen sagt, was ihm gefallen oder missfallen hat. Nicht denken:

[...]


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