Autor: Susanne Malner
Fach: Wirtschaft - Handel und Distribution
Details
Jahr: 2004
Seiten: 14
Note: 2,3
Literaturverzeichnis: ~ 10 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 253 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-43480-5
Textauszug (computergeneriert)
Das Warenwirtschaftssystem als technisches
Hilfsmittel in Handelsbetrieben
von: Susanne Malner
2. Semester
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Begriffserläuterung 2
2.1 Die Warenwirtschaft 2
2.2 Das Warenwirtschaftssystem 2
3 Hauptaufgaben und Grundfunktionsweise von Warenwirtschaftssystemen 3
3.1 Aufgaben von Warenwirtschaftssystemen 3
3.2 Funktionsweise von Warenwirtschaftssystemen 3
4 Basisvarianten von Warenwirtschaftssystemen 5
4.1 Eingangsorientierte Warenwirtschaftssysteme 5
4.2 Ausgangsorientierte Warenwirtschaftssysteme 6
4.3 Geschlossene Warenwirtschaftssysteme 6
5 Notwendigkeit von Warenwirtschaftssystemen in der Diskussion 7
5.1 Vorteile 7
5.2 Nachteile 8
6 Praxisumsetzung von Warenwirtschaftssystemen am Bsp. der Kaufland Warenhandel GmbH&Co.Kg 8
6.1 Gegenwärtige Situation 8
6.2 Das MDE-Gerät 9
6.3 Das Informationskonzept „SAP Retail Store“ 9
7 Fazit 10
Literaturverzeichnis 12
1 Einleitung
Wer hat die Veränderungen im Einzelhandel nicht gespürt, wenigstens gelesen, gehört, gesehen oder gar selbst miterlebt? Ein Gang durch die gegenwärtigen Märkte zeigt eine flächenmäßige Zunahme und ein anwachsendes Sortiment. Der Preiskampf zwischen den einzelnen Unternehmen wird härter. Der Kunde setzt immer höhere Erwartungen in das Preisleistungsverhältnis, preisgünstige Artikel mit überdurchschnittlicher Qualität. Die Rahmenbedingungen für die Handelsunternehmen haben sich gravierend verändert und die Wettbewerbsbedingungen zunehmend verschä rft. Globalisierung, internationaler Wettbewerb, sinkender privater Verbrauch, größere Sortimentsvielfalt, zunehmender Wettbewerb sind dabei weitere Stichworte. Doch wie werden die Unternehmen bei solch einem Preiskampf den Kundenwünschen, ein breites und tiefes Sortiment zu präsentieren, gerecht? Wie setzen diese es intern um? Wer oder was hilft ihnen, den Überblick über das gesamte Sortiment zu erhalten.
Wie schaffen es die Handelsunternehmen trotzdem wettbewerbsfähig zu bleiben? Sich das Ziel der Gewinnmaximierung zu setzen und in den meisten Fällen auch umzusetzen? Ein Schlüsselwort dabei ist „Rationalisierung". Rationalisierung im Sinne der Vereinfachung, Überschaubarkeit, Beschleunigung. Auf welche Mittel greifen nun aber die Handelsunternehmen zur ück, um der „Rationalisierung" nachzukommen und somit wettbewerbsfähig zu bleiben? Eine wesentliche Unterstützung ist dabei das sogenannte Warenwirtschaftssystem. Was ein Warenwirtschaftssystem ist, welche Arten es gibt, die Funktionsweise soll u.a. im Folgenden dargestellt werden.
2 Begriffserläuterung
2.1 Die Warenwirtschaft
Um den Begriff des Warenwirtschaftssystems zu erläutern, ist es vorab von Bedeutung, den Begriff der Warenwirtschaft zu deuten. Die Warenwirtschaft setzt sich im weiteren Sinne aus allen Prozessen, die zur Bewältigung der Waren-, Geld- und Personalvorgänge dienen, zusammen und der damit verbundenen Steuerung und Kontrolle.1 Im engeren Sinne hingegen reduziert sich die Warenwirtschaft auf alle Tätigkeiten ausschließlich auf Warenebene. Jedoch benötigt der Betrieb eines erfolgreichen Warengeschäftes eine Verknüpfung zwischen Warenwirtschaft im engeren und Warenwirtschaft im weiteren Sinne.2
2.2 Das Warenwirtschaftssystem
Die angesprochenen bereichsübergreifenden Verknüpfung zwischen Warenwirtschaft im engeren und im weiteren Sinne nennt man Warenwirtschaftssystem. Das Warenwirtschaftssystem ist also die „ ... Summe aller Maßnahmen der Informationsgewinnung, -verarbeitung, -abgabe und -speicherung, welche zur Kontrolle und Steuerung der materiellen Warenvorgänge sowie der hierauf bezogenen Geld- und Personalabläufe dienen.“3 , wobei sich dabei auf ein computergestütztes System mit einer Vielzahl von Verknüpfungen zu unternehmensinternen Abteilungen und Bereichen bezogen wird.4 Wie diese Systeme Daten erfassen und verarbeiten, wird auszugsweise im weiteren näher erläutert.
3 Hauptaufgaben und Grundfunktionsweise von Warenwirtschaftssystemen
3.1 Aufgaben von Warenwirtschaftssystemen
Ein Warenwirtschaftssystem dient zur Unterstützung der Unternehmen, indem durch Softwareunterstützung der Warenfluss abgebildet und die Grundlage eines erfolgreichen Warengeschäftes geschaffen wird.5 Um dieses zu gewährleisten, können Warenwirtschaftssysteme „ ... zur Kontrolle und Steuerung folgender betrieblicher Funktionen herangezogen werden: Disposition, Auftragsverwaltung, Wareneingang, Warendurchfluss und -manipulation, Warenausgang, Sortimentsverwaltung, Inventur, Rechnungsprüfung“6.
[...]
1 Vgl. Lerchenmüller, M. (1998), S.418.
2 Vgl. Ahlert, D. (1994), S. 17.
3 Lerchenmüller, M. (1998), S.446.
4 Vgl. Ebenda, S. 446 ff.
5 Bonin, F. (2004), S. 50
6 Lerchenmüller, M. (1998), S. 446.
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