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Scholary Paper (Seminar), 2005, 23 Pages
Author: Diplom-Betriebswirt (FH) Daniel Grkovic
Subject: Economics / Business: Accounting and Taxes
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Offenburg
Tags: Bedeutung, Private, Equity-, Venture, Capital-, Konzepts, Phase, Early, Stage-, Expansion, Stage-Financing, Unternehmensgründung, Recherche, Auswertung, Seminar, Rechnungswesen
Year: 2005
Pages: 23
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 13 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-43658-8
File size: 239 KB
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Excerpt (computer-generated)
Die Bedeutung des Private Equity- und des Venture Capital-
Konzepts in der Phase des Early Stage- und des Expansion
Stage-Financing bei und nach Unternehmensgründung –
eine kritische Recherche und Auswertung
von: Daniel Grkovic
Inhaltsverzeichnis
A Einführung und Gang der Untersuchung 4
B Grundlagen des Private Equity-,Venture Capital- Konzept 5
1. Begriffsbestimmung Private Equity/Venture Capital 5
2. Merkmale der Finanzierungsform 6
3. Finanzierungsphasen 7
3.1 Early- Stage- Financing 8
3.2 Expansion- Stage- Financing 9
4. Gesamtwirtschaftliche Bedeutung 10
4.1 Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit 11
4.2 Wachstum und Vollbeschäftigung 11
4.3 Verbesserung der Wettbewerbsstruktur 12
C Ablauf einer Private Equity-Finanzierung 12
1. Investmententscheidungsphase 13
1.1 Kontaktphase 13
1.2 Grobauswahl 13
1.3 Feinanalyse 14
1.4 Vertragsverhandlungen und –abschluss 15
2. Betreuungsphase 16
3. Desinvestmentphase 17
3.1 Initial Price Offering (IPO) 17
3.2 Buy Back 18
3.3 Trade Sale 18
3.4 Financial Sale 19
3.5 Liquidation 19
D Schlussbetrachtung 20
Literaturverzeichnis 21
A Einführung und Gang der Untersuchung
Deutsche Unternehmen finanzieren sich traditionell stark über FK. Kredite waren in der Vergangenheit aufgrund des niedrigen Zinsniveaus günstig und leicht zu erhalten. So ist es nicht verwunderlich, dass die Eigenkapitalausstattung deutscher Unternehmen im internationalen Vergleich gering ausfällt. In Deutschland war in Jahre 2003 eine Eigenkapitalquote von 15-25% zu verzeichnen. Unternehmen In Großbritannien und den USA hingegen wiesen eine Eigenkapitalquote von 40-50% aus.1 Vor diesem Hintergrund wird es für die Unternehmen immer schwieriger sich über FK zu finanzieren, da Banken seit jüngster Vergangenheit moderne Rating-Verfahren einsetzen und somit ihr Kreditgeschäft intensiver betrachten und hinsichtlich Kreditkosten differenzieren können. Demzufolge erhalten nur noch diejenigen Unternehmen Kredite, welche auch genügend EK vorzuweisen haben. Eine ausreichende EK-Deckung ist allerdings für viele Unternehmen, vor allem junge Unternehmen, nur schwer oder gar nicht zu erreichen, da in der gegenwärtigen Wirtschaftslage nur wenige Unternehmen Gewinne erwirtschaften und diese auch thesaurieren können. Als alternative Finanzierungsform hat sich die PE-, bzw. VC-Finanzierung entwickelt. Hierbei handelt es sich um eine Beteiligungsfinanzierung durch Aufnahme von externem Eigenkapital.
In der folgenden Betrachtung soll zunächst auf die Grundlagen des PE-, bzw. VC-Konzepts eingegangen werden. Danach soll der Ablauf einer PEFinanzierung mit den verschiedenen Prozessphasen dargestellt werden. Den Abschluss dieser Arbeit bildet eine Schlussbetrachtung. B Grundlagen des Private Equity-,Venture Capital-Konzept Im folgenden sollen zunächst die Begriffe PE und VC voneinander abgegrenzt werden. Danach werden die Merkmale einer PE-Finanzierung und die Finanzierungsphasen skizziert. Zum Abschluss der Grundlagen wird auf die gesamtwirtschaftliche Bedeutung von PE bzw. VC näher eingegangen.
1. Begriffsbestimmung Private Equity und Venture Capital
Häufig werden die Begriffe „Private Equity“ und „Venture Capital“ synonym verwendet.2 Eine Unterscheidung kann hinsichtlich der Finanzierungsphasen erfolgen. Danach werden mit VC junge Unternehmen in der Frühphase finanziert. Der PE- Markt beschäftigt sich dagegen mit den späteren Unternehmensphasen.3 Im Zuge von VC wird auch häufig von Risiko- oder Wagniskapital gesprochen. Dies hat durchaus seine Berechtigung, da es nicht nur die wörtliche Übersetzung des Terminus ist, sondern auch in direktem Zusammenhang mit den Unternehmensphasen steht. Bekanntermaßen sinkt das Finanzierungsrisiko mit zunehmender Lebensdauer der Unternehmung.4 Die European Venture Capital und Private Equity Association (EVCA) definiert PE als Oberbegriff für den gesamten Markt des privaten Beteiligungskapitals.5 Im weiteren Verlauf der Arbeit findet eine Differenzierung der beiden Begriffe hinsichtlich des Finanzierungszeitpunktes statt.
2. Merkmale der Finanzierungsform
Bei dieser Finanzierungsalternative fungieren die Beteiligungsgesellschaften sowohl im VC- als auch im PE-Bereich als Intermediär zwischen Kapitalgebern (Unternehmen, Versicherungen, Banken) und Kapitalnehmern mit der Intention an der Wertsteigerung der Beteiligungen zu partizipieren und diese zu einem späteren Zeitpunkt gewinnbringend zu veräußern. Um das Insolvenzrisiko, vor allem bei jungen Unternehmen, zu begrenzen, verzichten die VCGesellschaften auf Zins - oder Rückzahlungsverpflichtungen. Die Beteiligungszeit stellt in den meisten Fällen ein zeitlich befristetes Engagement dar, wobei die Beteiligungsabsicht der Kapitalgeber im Regelfall zwischen fünf und zehn Jahren liegt. Bezüglich strategischer Entscheidungen und Verwendung der eingebrachten Mittel verfügen die Kapitalbeteiligungsgesellschaften meistens über den Kapitalanteil hinausgehende Kontroll- und Mitspracherechte.6
[...]
1 Vgl. http://www.welt.de/daten/2001/01/03/0103hw213122.htx (18.11.03)
2 Vgl. Betsch, O., Groh, A., Lohmann, L.: Corporate Finance, 2. Aufl., München 2000, S. 320 sowie Hehn, H.: Private Equity als alternative Finanzierungsform zur Schaffung neuer Gesellschafterstrukturen für Unternehmen, in: Knobloch, A./ Kratz, N. (Hrsg.): Neuere Finanzprodukte, München 2003, S. 73
3 Vgl. Mackewic z, D.: Der Markt für Venture Capital und Private Equity, in: Wiedmann, K-P/ Heckemüller, C. (Hrsg.): Ganzheitliches Corporate Finance Management, 1. Aufl., Wiesbaden 2003, S.129
4 Vgl. Grisebach, R.: Innovationsfinanzierung durch Venture Capital, München 1989, S. 2
5 Vgl. http://www.zeit.de/2003/35/G-Vent__Cap_Kasten (13.11.03)
6 Vgl. Schefczyk, M.: Finanzierung mit Venture Capital, in: Krimphove, D./ Tytko, D. (Hrsg.): Praktikerhandbuch- Unternehmensfinanzierung, Stuttgart 2002, S. 96ff sowie Engel, R: Venture Capital Grundlagen (5.6.1) in: Achleitner/Thoma (Hrsg.): Handbuch Corporate Finance, 2.Aufl., Köln 2001, S. 4f
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