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Anleitung zum selbständigen Telefonieren einer ausgebildeten Telefonistin nach Neueinstellung (Unterweisung im Krankenhaus)

Instruction, 2005, 22 Pages
Author: Simone Huland
Subject: Instructor Plans: Health / Medicine / Sports / Social Topics

Details

Category: Instruction
Year: 2005
Pages: 22
Grade: Sehr gut
Bibliography: ~ 13  Entries
Language: German
Archive No.: V47303
ISBN (E-book): 978-3-638-44280-0
ISBN (Book): 978-3-638-59747-0
File size: 133 KB

Abstract

Anleitung einer 32-jährigen, neuen Mitarbeiterin. Sie hat eine Lehre als Telefonistin absolviert, arbeitet seit 9 Jahren als ausgelernte Kraft in ihrem Beruf und war bisher im Bürobereich tätig. Die Zeugnisse sind gut und sie zeigen eine hohe Lernbereitschaft. Der Kommunikationsstil in einem Krankenhaus ist für die neue Mitarbeiterin ein neues Tätigkeitsfeld. Die neue Mitarbeiterin soll darin angeleitet werden, im Krankenhaus telefonische Verbindungen zu erstellen und Telefonate entgegenzunehmen. Die Arbeit enthält eine ausführliche Darstellung der Lernziele und eine detaillierte Praxisanleitung nach der Vier-Stufen-Methode.


Excerpt (computer-generated)

Praxisanleitung / Unterweisungsentwurf

Anleitung zum selbständigen Telefonieren einer ausgebildeten
Telefonistin nach Neueinstellung – im Krankenhaus

„Betriebswirtin im Gesundheitswesen“
inklusive zertifizierte Praxisanleiterin

vorgelegt von Simone Huland

Pflegewissenschaftliche Institut St. Elisabeth
Fachhochschule für Management und Ökonomie gGmbH Essen

Ort und Datum der Einreichung
Herne, 14. Februar 2005

 

Inhaltsverzeichnis

Einleitung ... 3

1.0 Die Definition von Wissensmanagement in der Patientenaufnahme ... 4
1.1 Regelkreis des Wissen nach Probst et. al (1998) ... 5

2.0 Die Qualifikation einer Praxisanleiterin ... 5
2.1 Die Gesetzlichen Rahmenbedingungen ... 6
2.2 Welche Kompetenzen einer Praxisanleiterin führen zum Ziel? ... 7

3.0 Die Praxisanleitung: Unterweisung nach der Vier - Stufen Methode ... 8
3.1 Der Arbeitsplatz ... 8
3.2 Der Bildungsstand der Mitarbeiterin ... 9
3.3 Das Lernziel der Unterweisung ... 9
3.4 Die Lernmethode der Unterweisung ... 10
3.5 Folgende Punkte sollten bei der Unterweisung berücksichtigt werden ... 11

4.0 Die Vorstellung der neuen Mitarbeiterin bei den Teamkollegen ... 11
4.1 Die Unterweisung erfolgt nach der Vier – Stufen Methode ... 12
4.2 Die schematische Darstellung eines Einarbeitungsplan ... 13

5.0 Erste Stufe; nach der Vier-Stufen Methode ... 14
5.1 Zweite Stufe; nach der Vier – Stufen Methode ... 15
5.2 Das Beispiel der Lernsituation: Verhalten – Vormachen ... 16
5.3 Dritte Stufe; nach der Vier – Stufen Methode ... 17
5.4 Vierte Stufe; nach der Vier – Stufen Methode ... 18
5.5 Muster: Beurteilungsbogen zum Mitarbeitergespräch ... 19

6.0 Die Schlusserklärung ... 20

7.0 Literaturhinweise ... 21

8.0 Online – Quellen ... 22
 

 

Einleitung

Die „Halbwertzeit des Wissens“, also die Zeit, in der Wissen „veraltet“, wird immer kürzer. Manche Ausbildungsinhalte sind bereits kurz nach der Ausbildung überholt. Neue Materialien, Verfahren und Techniken drängen in immer kürzeren Abständen auf den Markt. Daher ist ein wesentlicher Punkt der Personalführung die Erhaltung und Entwicklung der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Lernen ist kein Schlagwort, sondern eine Notwendigkeit, um in den Märkten bestehen zu können.1

Neue Finanzierungsformen.2

Stichwort, DRG: ab 2003 werden die Krankenhausleistungen nach diagnoseabhängigen Fallpauschalen vergütet, wachsender Wettbewerbsdruck und zunehmende Marktorientierung, integrierte Versorgungskonzepte, steigende Qualitätsanforderungen durch Gesetzgeber und Kostenträger. Um nachhaltige Leistungsverbesserungen zu erreichen, müssen Krankenhäuser und Kliniken Leistungsprozesse patientenorientiert ausrichten. Mitarbeiter konsequent in Veränderungsprozesse einbinden, neue Managementinstrumente einführen, und das Schnittstellenmanagement verbessern.

Die Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft stehen vor großen Herausforderungen, die nur mit qualifiziertem Personal bewältigt werden können. Die Stichwortliste reicht von DRG - Einführung über den Ausbau integrierter Versorgungsstrukturen bis hin zu wachsenden Anforderungen an das Qualitätsmanagement und die Reorganisation der Warenwirtschaft. Neben den medizinisch-pflegerischen Qualifikationen müssen Krankenhäuser und Kliniken auch das Managementwissen ihrer Beschäftigten entwickeln, um den aktuellen Herausforderungen kompetent begegnen zu können.

Lernen durch die Erfahrung anderer ist das Ziel.

1.0 Definition von Wissensmanagement für die Patientenaufnahme3

„Wissensmanagement“ beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der Einflussnahme auf die Ressource Wissen in Organisationen. Wissensmanagement versucht gezielt in die organisatorische Wissensbasis einzugreifen und entwickelt zu diesem Zweck Konzepte und Methoden.

  • Zum Beispiel dem Unternehmen Krankenhaus
  • Oder persönlich

Das Altern unserer Gesellschaft ist eine Herausforderung und Chance. Es bietet4 die Möglichkeit, die Verbesserung der Lebensqualität mit der Schaffung von Beschäftigung zu verbinden. Damit das gelingt, muss der Pflegebereich so organisiert werden, dass im Rahmen der verfügbaren Ressourcen eine möglichst hochwertige Versorgung gewährleistet wird. Die Politik kann und muss hierfür Rahmenbedingungen schaffen. So sichert etwa das Heimgesetz und das Krankenhausfinanzierungsgesetz eine Mindestqualität, die alle Einrichtungen erreichen müssen. Mit dem Pflege-Qualitätssicherungsgesetz wurde die Grundlage geschaffen, dass die Kostenträger gemeinsam mit den stationären und ambulanten Einrichtungen Leistungs- und Qualitätsvereinbarungen abschließen.

Für die Gesundheitswirtschaft würde unter dieser Berücksichtigung Wissensmanagement bedeuten:

  • Mitarbeiterkompetenzen ausbauen.
  • Leistungsqualität erhöhen.
  • Prozesse verbessern.
  • Wettbewerbsfähigkeit stärken.
  • Neue Managementinstrumente einführen.
  • Das Schnittstellenmanagement verbessern.


1 Management-Center Handwerk (MCH) des NRW Handwerks (LGH), Dienstleistung NRW, 2002 Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, des Landes Nordrhein-Westfalen, Seite 2

2 Das Sozial- und Seniorenwirtschaftszentrum IATGE Wissenschaftspark Gelsenkirchen und BPC Gesellschaft und Beratung GbR, Unterlagen Informationsmaterial 2004

3 http://iao-fraunhofer.de

4 Das Sozial- und Seniorenwirtschaftszentrum IATGE Wissenschaftspark Gelsenkirchen, BPCGesellschaft und Beratung GbR, Unterlagen, Informationsbroschüre 2004


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