Autor: Dipl.-Kfm. Jan-Christian Grunert
Fach: Wirtschaft - Beschaffung, Produktion, Logistik
Details
Institut: Hochschule für angewandte Wissenschaften - Hambur (Wirtschaftswissenschaften)
Tags: demand planning
Jahr: 2002
Seiten: 22
Note: o. Note - Feedback: sehr gut
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 431 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-12939-8
Es handelt sich um eine Seminararbeit zum Thema Bedarfsplanung und Prognosetechniken im Rahmen eines Advanced Planning im Supply Chain Management. Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung der Bedarfsplanung für die Organisation oder Kette.386 KB
Textauszug (computergeneriert)
Seminararbeit - Logistik
Advanced Planning im Supply Chain Management
Bedarfsplanung und Prognosetechniken
Sommersemester 2002
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis III
1. Einleitung 1
1.1. Zum Begriff der Supply Chain 2
1.2. Haus des Supply Chain 2
1.3. Advanced Planning 3
1.3.1. Zum Begriff des Advanced Planning 3
1.3.2. Advanced Planning Systems 3
1.3.3. Gängige Systemanbieter auf dem Markt 4
2. Bedarfsplanung und Prognosen 5
2.1. Begriffsbestimmung - Planung und Prognose 5
2.2. Bedarfsplanung und Absatzprognose in der Supply Chain-Planning Matrix 6
2.3. Intra- und Interorganisationale Bedeutung der Bedarfsplanung 7
2.3.1. Bullwhip - Effekt 7
2.3.2. Zusammenhang zwischen Unsicherheit und Beständen 8
2.3.3. Durchlaufzeit, Kundenentkopplungspunkt und Prognose 9
2.3.4. Bedarfsplanung und Aggregation 10
2.3.5. Organisatorische Einordnung der Absatzplanung 11
3. Prognosetechniken 12
3.1. Top - Down-/Bottom - Up - Prognose 13
3.2. Qualitative Prognoseverfahren 13
3.3. Quantitative Prognoseverfahren 14
3.3.1. Eindimensionale Methoden 14
3.3.2. Multidimensionale Methoden 14
3.4. Prognosetechniken im Zusammenhang 15
3.4.1. Prognosefehler 15
3.4.2. Erfolgreiches Prognostizieren 16
4. Fazit 16
Literaturverzeichnis 17
Internet - Quellenverzeichnis 17
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Einstufung der APS-Anbieter 5
Abbildung 2: Supply Chain Planning Matrix 6
Abbildung 3: Bullwhip-Effekt 7
Abbildung 4: Durchlaufzeit-Lücke 9
Abkürzungsverzeichnis
AP Advanced Planning
APS Advanced Planning System
AMR Advanced Manufacturing Research
DLZ Auftragsdurchlaufzeit
DV Datenverarbeitung
ERP Enterprise Resource Planning
MRP I Material Requirement Planning
MRP II Manufacturing Resource Planning
OPP Order Penetration Point
PPS Produktionsplanungssystem
ROI Return on Invest
SC Supply Chain
z.B. zum Beispiel
1. Einleitung
Durch die massive Veränderung der Unternehmensumwelt der letzten Jahre sehen sich Unternehmen heute einem enorm gestiegenen Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Dabei spielen Kostensenkung und Kundenzufriedenheit zentrale Rollen. Der heutige Kunde möchte seine Leistung in der richtigen Qualität, der richtigen Menge, der richtigen Zusammensetzung, zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort erbracht sehen und dabei mindestens so preiswert, wie die Konkurrenz sie anzubieten vermag.
Die Unternehmen haben in den letzten Jahren auf diese Wettbewerbsverschärfung reagiert, indem unter anderem eine Konzentration auf Kernkompetenzen erfolgte, um dadurch flexibler zu werden und Kostenvorteile realisieren zu können.
Folge dieser Entwicklung ist eine stärkere Verflechtung der Wirtschaftsstrukturen, da der Grad der Spezialisierung volkswirtschaftlich tendenziell zugenommen hat.
Doch auch andere Aspekte, wie z.B. die Erweiterung des Wettbewerbs durch Globalisierung oder die Verkürzung der Produktlebenszyklen zwingen Unternehmen zu weiteren Bemühungen zur Leistungssteigerung und Kostensenkung.
Im Rahmen dieser Optimierungsnotwendigkeiten wuchs das Interesse an neueren Konzepten wie dem der Supply Chain (SC).
Während sich viele Unternehmen in den letzten Jahren verstärkt um Optimierung innerhalb der eigenen Organisationen kümmerten, etwa durch Prozessoptimierung oder Veränderung der Aufbauorganisation, richtet sich der Blick nun allmählich verstärkt auf Optimierungsmöglichkeiten außerhalb.
Dabei spielt der Gedanke der Wertschöpfungskette eine zentrale Rolle. Durch die zunehmende Konzentration auf Kernkompetenzen und die damit verbundene Spezialisierung entstanden gleichzeitig verstärkt Abhängigkeiten von anderen Gliedern der Wertschöpfungskette. Eine Stärkung der eigenen Wettbewerbsposition ist daher eng verbunden mit einer Verbesserung der Kooperation mit externen Partnern, wie z.B. Lieferanten.
Technische Voraussetzung für die Koordinierung einer integrierten SC waren zunächst jedoch DV-Systeme, die in der Lage sind Planungsprozesse auch supraorganisational zu unterstützen.
Diese Unterstützung wird seit einigen Jahren von Advanced Planning Systemen (APS) geleistet.
Wichtiger inhaltlicher Bestandteil der APS, sowie auch der SC, ist dabei die genaue Vorhersage zukünftiger Bedarfe und Absätze.
Vor diesem Hintergrund möchte sich diese Seminararbeit daher mit den Themen Bedarfsplanung und Prognosetechniken auseinandersetzen. Hinsichtlich der Bedarfsplanung soll vor allem ihre Bedeutung in einer Organisation oder einem Netzwerk dargestellt werden. Weiter wird ein Überblick zum Thema Prognosetechniken gegeben werden. Trotz des determinierten Umfangs der Arbeit, soll auf eine erläuternde Einführung zu den Oberthemen Supply Chain Management (SCM) und Advanced Planning (AP) nicht verzichtet werden.
1.1. Zum Begriff der Supply Chain
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