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Die Bedeutung des Tourismus in Südostasien für die ökonomische Entwicklung close

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Die Bedeutung des Tourismus in Südostasien für die ökonomische Entwicklung

Seminararbeit, 2002, 26 Seiten
Autor: Sebastian Fuchs
Fach: Geowiss. / Geographie - Wirtschaftsgeographie

Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2002
Seiten: 26
Note: 1,5
Literaturverzeichnis: ~ 26  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V49416
ISBN (E-Book): 978-3-638-45879-5

Dateigröße: 530 KB


Textauszug (computergeneriert)

Die Bedeutung des Tourismus in Südostasien
für die ökonomische Entwicklung

von: Sebastian Fuchs

Sommersemester 2002

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung - Einführung in den Untersuchungsraum 4

2. Tourismus in Südostasien 6

3. Stellung des Tourismus - wirtschaftliche Auswirkungen 9

3.1 Leistungsbilanzeffekte 9
3.2 Beschäftigung und Einkommen 12

3.2.1 Beherbergungsgewerbe 13
3.2.2 Reiseveranstalter 15
3.2.3 Touristengeschäfte 16
3.2.4 Touristisches Transportgewerbe 16
3.2.5 Informeller Sektor 17

4. Tourismus und Umwelt - Nachhaltige Entwicklung? 19

Literaturverzeichnis 21

Internet 22


 


 

1. Einleitung - Einführung in den Untersuchungsraum

Karte 1: ASEAN Mitgliedsstaaten [Karte in der Downloaddatei vorhanden]

Im Folgenden werden die Mitgliedsstaaten der ASEAN(Association of South East Asian Nations), der südostasiatischen Staatengemeinschaft, als Südostasien gelten. 1967 wurde die ASEAN durch Indonesien, Thailand, Malaysia, Singapur und die Philippinen gegründet. 1984 schloss sich das Sultanat Brunei an, 1995 trat Vietnam bei. Laos und Myanmar (Burma) wurden 1997 aufgenommen, als zehntes und bislang letztes Land wurde 1999 Kambodscha in die ASEAN integriert. Das so entstandene Staatenbündnis stellt sich als äußerst differenziertes Gebilde dar. Kleinflächige Stadtstaaten, wie Singapur oder Brunei, stehen den großen Flächenstaaten wie zum Beispiel Indonesien oder Thailand gegenüber. So ergeben sich bei der Betrachtung der Einwohnerzahlen(siehe Tab. 1) starke Unterschiede, dominierendes Land ist mit über 200 Millionen Einwohnern im Jahr 2000 Indonesien. Das Sultanat Brunei steht bei der Einwohnerzahl an der letzten Stelle mit lediglich knapp 340.000 Einwohnern. Herausragend in der wirtschaftlichen Stellung ist Singapur, dessen Bruttosozialprodukt( BSP=GDP) mit über 20.000 US$/Einwohner den absoluten Spitzenwert im ASEAN Raum darstellt.

Tab. 1: Ausgesuchte ASEAN Daten, 2001 [Tabelle in der Downloaddatei vorhanden]

Aber auch Brunei kann mit 12.245 US$/Einwohner einen hohen Wert verzeichnen, vor allem durch die Erdölförderung und -verarbeitung wird das BSP erwirtschaftet. Diesen wohlhabenden Ländern stehen die der ASEAN zuletzt beigetretenen Staaten Vietnam, Laos, Myanmar und Kambodscha gegenüber. Mit unter 500 US$/Einwohner weisen sie ein äußerst geringes BSP auf, die Wachstumsraten des BSP weisen allerdings überdurchschnittliche Werte auf, die Aufnahme in die Staatengemeinschaft scheint sich positiv auszuwirken. Nicht zuletzt durch die zunehmende touristische Erschließung dieser bis in die Mitte der neunziger Jahre kaum zugänglichen Länder werden mehr und mehr Einnahmen erwirtschaftet.

2. Tourismus in Südostasien

Südostasien weist im weltweiten Vergleich die höchsten Zuwachsraten bei den internationalen Touristenankünften auf. Nach Angaben der World Tourism Organization (WTO) lag das durchschnittliche Wachstum zwischen 1980 und 1993 bei 8,3%, der weltweite Durchschnitt bei 4,3%. Selbst in den Jahren, die durch die Asienkrise stark betroffen waren, im Zeitraum von 1990 bis 2000 waren 5,6% Zuwachs zu verzeichnen, der weltweite Zuwachs stagniert bei 4,3% (WTO, 2002). Diese Zuwachsraten bewirkten eine Steigerung des Anteils Südostasiens am weltweiten Tourismus von 4,8% im Jahr 1993 auf 5,4% im Jahr 2000. Auch die Bruttodeviseneinnahmen aus dem Tourismus, 1993 lagen diese nach Angaben der WTO bei 18,9 Mrd. US$, weisen einen jährlichen Zuwachs von 15% auf, der weltweite Durchschnitt liegt bei 8,7%.

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